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Welcome to geistreich (inspired),
the Church’s web-based forum!

What you can do and expect:

  • At geistreich you will find space where you can exchange experience and knowledge with others.
  • geistreich is offered by the Evangelical Church in Germany (EKD) to professionals and volunteers working in the protestant churches all over Europe and allows them to share their store of clever ideas, successful projects and practical knowledge with others.
  • This can be done on geistreich in three areas:
    • idea space - an area for questions and ideas. Here you can ask questions, answer those of others and develop ideas together.
    • experience space – a collection of experience reports (examples of good practice in the church). Here you can read and comment on reports made by others or present your own projects.
    • knowledge space – a lexicon of church knowledge and experience. Here you can write summary articles and develop model projects with others.
  • By the way: you will find in all three areas the sentence „What you can do and expect“. This will lead you to a longer explanation. The FAQ „Frequently Asked Questions“ are found as a footnote.
  • Have fun sharing and expanding your church knowledge and experience!

News

Mit Bildern die Bibel erschließen (zum 30. Todestag von Marc Chagall am 28. März)

By Sebastian Scharfe (2015-03-03)

Seine Bibelillustrationen machten ihn zu einem der berühmtesten Maler des 20. Jahrhunderts. Marc Chagall bezeichnete die Bibel selbst als "reichste poetische Quelle aller Zeiten". In seinen Zeichnungen, Gemälden, Lithographien, Gouachen, Glasfenstern, Mosaiken und Wandmalereien begegnet der Betrachter vor allem Figuren aus dem Alten Testament wie Erzvätern, Königen, Propheten und Engeln. Auf zahlreichen Bildern des gekreuzigten Christus hat Chagall zudem über Jahrzehnte hin „den nach biblischer Maßgabe Verfluchten und damit Ausgegrenzten in sein jüdisches Volk und dessen Geschichte zurückgeholt.“ (Peter von der Osten-Sacken)

Marc Chagall malte seine Lebensgeschichte in seine Werke hinein. Bilder zur Bibel sind auch immer Ausdruck des Glaubens. Dies gilt für ganz einfache Zeichnungen der verfolgten Christen in den römischen Katakomben ebenso wie für große Altarbilder aus Renaissance und Gotik wie für ganz moderne Bilder. In der Rezeption von Kunstwerken, die von der Bibel inspiriert sind, erschließt sich uns die Bibel und der Glaube neu. Der Ansatz erfolgt nicht über das Lesen und Hören, sondern erfolgt über das Sehen und optische Erleben.

Wir befinden uns mitten in der Reformationsdekade, die zum Reformationsjubiläum im Jahre 2017 hinführt. Das Themenjahr 2015 steht unter dem Thema "Reformation – Bild und Bibel". Wir beleuchten dieses Thema jeden Monat von einer anderen Seite. Die Fülle der Bibel und des Glaubens führen immer neu zu Ausdrucksformen, Gott zu loben und den christlichen Glauben zu kommunizieren: Große Werke der Kunstgeschichte bezeugen dies ebenso wie auch das kleinste selbst gemalte Bild zur Bibel. Wir zeigen hier Berichte und Ansätze, die neue Wege weisen.

Additional information: http://www.geistreich.de/FokusBildUndEvangelium

"Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege": Bibel - Flugblatt - Buchdruck – Zum Todestag von Johannes Gutenberg

By Sebastian Scharfe (2015-02-04)

Es war eine revolutionäre Erfindung und zugleich die dritte Medienrevolution (nach Ausbildung der Sprache und der Erfindung komplexer Schriftsysteme): Der Druck mit beweglichen Lettern auf einer Druckerpresse. Durch das wesentlich von Johannes Gutenberg entwickelte Verfahren mit beweglichen Lettern konnte schneller, billiger und in größeren Mengen gedruckt werden als zuvor. Druckerzeugnisse gehörten bald zum Alltag und lösten die Handschriften ab. Aus Anlass des Todestages von Johannes Gutenberg (1400-1468) am 3. Februar steht bei uns in diesem Monat das Schreiben und Drucken von biblischen Texten im Mittelpunkt. Wenn Menschen z.B. wie in einem mittelalterlichen Kloster Bibeltexte abschreiben, machen sie sich die Texte neu zu Eigen.

Im Museum für Volkskunst in Dresden konnten die Menschen zu Weihnachten an einer originalgetreu nachgebauten Druckerpresse erleben, wie revolutionär diese Erfindung war. Jeder Besucher durfte bei unserem Projekt des Monats selber die Weihnachtsgeschichte drucken. Dieses „zentrale haptische Element“ der Reformationszeit ist auch an anderen Orten wie z.B. Messen und Schulprojekten erlebbar. Auf einem ökumenischen Gemeinschaftsstand der Kirchen in Baden-Württemberg auf der Messe „CMT“ in Stuttgart konnten die Besucher Psalm 23 selbst gedruckt aus einem Nachbau von Gutenbergs Druckerpresse ziehen. So ergaben sich Gespräche über den Psalm und was er Menschen bedeuten kann. Gleichzeitig wurden die Besucher neugierig auf die Reformationszeit und ihre Schauplätze. Eingerahmt war die Presse von einer Handschrift aus dem 8. Jahrhundert auf der einen Seite und einem iPad mit der Kirchen-App der EKD (www.Kirchen-App.de) auf der anderen Seite.

Die Fülle der Bibel und des Glaubens führen immer neu zu Ausdrucksformen, Gott zu loben und den christlichen Glauben zu kommunizieren: Bibelausgaben in immer wieder anderen Sprachen bezeugen dies ebenso wie jeder selbst abgeschriebene oder illustrierte Bibeltext. Wir zeigen hier Berichte und Ansätze, die neue Wege weisen.

Additional information: http://www.geistreich.de/FokusBibelUndDruck

"Mache dich auf, werde Licht": Licht als Medium in Projekten

By Sebastian Scharfe (2015-01-06)

Der Monat Januar ist der Monat von Epiphanias, dem Erscheinungsfest, an dem Licht eine besondere Rolle spielt. Aus diesem Anlass ist „Licht“ und die Inszenierung von Licht unser Monatsthema im Januar 2015. Das Licht hat die Menschen immer fasziniert, als Sonnenlicht ist es Grundlage allen Lebens, aber es ist auch starkes Symbol, Licht gegen die Dunkelheit, gegen die Angst, gegen das Böse.

Wir befinden uns mitten in der Reformationsdekade, die zum Reformationsjubiläum im Jahre 2017 hinführt. Das Themenjahr 2015, das am Reformationstag eröffnet wurde, steht unter dem Thema "Reformation – Bild und Bibel". Wir beleuchten dieses Thema jeden Monat von einer anderen Seite. Bild und Bibel waren die beiden Haupt-Kommunikationsmedien, durch die die Reformation ihre neue Botschaft verbreiten konnte. Licht wird in der Kirche von je her genutzt, um Gottesdienste und Räume zu inszenieren. Kerzen und Kirchenfenster ziehen sich durch die Kirchengeschichte. Heute wird künstliches Licht als Kommunikationsmedium genutzt, um Bilder zu inszenieren. Licht wird genutzt, um Kirchenräume in ganz anderes Licht zu tauchen. Licht wird genutzt, um die kirchliche Botschaft auch in der Stadt zu inszenieren. Moderne Lichttechnik wie Scheinwerfer und Laser kommt zum Einsatz.

Additional information: http://www.geistreich.de/FokusLicht

„Und er sprach zu ihnen in Gleichnissen“: Im Spiel inszenierte Bilder von Bibel und Glaube

By Sebastian Scharfe (2014-12-02)

Wir befinden uns mitten in der Reformationsdekade, die zum Reformationsjubiläum im Jahre 2017 hinführt. Das Themenjahr 2015, das am Reformationstag eröffnet wurde, steht unter dem Thema "Reformation – Bild und Bibel". Wir werden dieses Thema jeden Monat von einer anderen Seite beleuchten.

Der zweite Monat steht unter dem Thema "Im Spiel inszenierte Bilder von Bibel und Glaube". In vielen Kirchengemeinden sind die Vorbereitungen und Proben für die Krippenspiele in vollem Gang. Meist übernehmen Kinder und Jugendliche die Hauptrollen, tausende Darsteller sind jedes Jahr im Einsatz. Aufgeführt werden die Spiele überwiegend in den Gottesdiensten am Heiligabend. Die inhaltliche Bandbreite der Krippenspiele reicht von traditionellen bis hin zu modernen, verfremdeten Darstellungen der Weihnachtsgeschichte. Krippenspiele sind ein gutes Beispiel dafür, wie darstellendes Spiel Herz und Verstand erreichen kann. Sie sind inszeniertes Evangelium. Schon Jesus hat seine Verkündigung sehr plastisch ausgedrückt - in Gleichnissen, Bildern oder Alltagsszenen. Ein Krippenspiel spricht auch kirchenferne Menschen an, da es sich aus seiner Handlung heraus erklärt. Wesentliches Ziel der Reformation war es, den Menschen das Evangelium nahe zu bringen. Dafür wurden neue Medien wie die deutsche Übersetzung der Bibel, der Buchdruck und die Bilder aus der Werkstatt Cranachs eingesetzt. Die Reformatoren konnten ihre Ziele aber nur mit einer tiefen Glaubensgewissheit verfolgen. Szenisches Spiel, ob als Musical, Drama oder kurzes Anspiel ermöglicht es, sich in die Gedankenwelt der Glaubenszeugen früherer Zeiten hineinzuversetzen.
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Additional information: http://www.geistreich.de/FokusBibelInszeniert

"Er hat mir ein neues Lied gegeben": Kommunikation des Evangeliums in der digitalen Gesellschaft

By Sebastian Scharfe (2014-11-04)

Das Motto des neuen Themenjahres der Reformationsdekade  lautet „Reformation – Bild und Bibel“. Die Themenjahre begleiten uns durch die Reformationsdekade hin auf das Reformationsjubiläum im Jahre 2017 und fächern die Bedeutung der Reformation und die Vielfalt evangelischer Kirche auf.

Die Reformation war auch eine Medienrevolution und hat sich neuer Medien geschickt bedient. Dazu gehören der Buchdruck, die Flugblätter, aber auch die Verdeutschung der Bibel und der Einsatz von Bildern. Bibel und Bild sind die zentralen Kommunikationsmedien der Reformation. Ihnen beiden gilt die Aufmerksamkeit dieses Themenjahres 2015.

Die am kommenden Sonntag in Dresden beginnende Tagung der EKD-Synode hat als Thema die „Kommunikation des Evangeliums in der digitalen Gesellschaft“. Dies ist auch das Monatsthema unserer Internetplattform. Die Digitalisierung ermöglicht neue Formen der Verkündigung und der Verbindung von (gläubigen) Menschen untereinander. Die Digitalisierung ist gleichsam ein weiteres Medium, um die Menschen zu erreichen, ein weiteres Element, das der Vermittlung des Glaubens dienen kann. In diesem Sinne ist auch das Motto für das Monatsthema „Er hat mir ein neues Lied gegeben“ (Psalm 40,4) zu verstehen: Durch die neuen Medien gewinnen wir weitere Arten, durch die und in der wir Gott loben können.

Die Fülle der Bibel und des Glaubens führen zu immer neuen Ausdrucksformen, Gott zu loben und den christlichen Glauben zu kommunizieren: Die kirchlichen Aktivitäten auf Facebook, Twitter und Co. bezeugen dies in vielfacher Weise. Wir zeigen hier Berichte und Ansätze, die neue Wege weisen.

Additional information: http://www.geistreich.de/FokusDigitaleGesellschaft

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