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Tauffest im Kirchenkreis
Situation / KontextIn einem Kirchenkreis / Dekanat sollen wieder mehr Kinder und Familien an die Taufe herangeführt werden. Nicht alle Kirchenmitglieder lassen ihre Kinder taufen. Teilweise scheint die Hemmschwelle zu hoch zu sein, da die eigene Vorbildung und die eigenen Motive als nicht ausreichend angesehen werden. Auch Alleinerziehende oder Patchwork-Familien, die nicht dem klassischen Bild von Familie entsprechen haben besondere Hemmungen, die Taufe in Anspruch zu nehmen. Auch ein gesondertes Vorgespräch mit dem Pastor, der Pastorin könnte eine Hemmschwelle sein. ZieleEin Tauffest mit vielen parallelen Taufen nimmt viele dieser Themen auf. Da so viele Taufen stattfinden, fühlt sich niemand mit seiner Familie unangenehm im Gottesdienst herausgehoben. Das gemeinsame Fest bietet einen großen Rahmen der Mitfreude. Reflexion / HintergrundEs werden sehr unterschiedliche Familien erreicht, oftmals auch die eher der Kirche Fernstehenden. Oft sind Familien dabei, die wahrscheinlich ihre Kinder nicht in der Ortsgemeinde angemeldet hätten, sei es, weil sie auf der Suche nach einem besonderen Ort für die Taufe waren oder weil es keinen Bezug zur Ortsgemeinde gab oder weil die Familienverhältnisse durch Trennung und neue Bindungen komplex geworden waren und ein Tauffest einen unkomplizierteren Rahmen für die Taufe bildete. UmsetzungAllgemeine Hinweise zur Umsetzung--- Vorbereitung--- DurchführungDas Tauffest bedarf guter Organisation und Vorbereitung. Es wird in der Regel auf Kirchenkreisebene oder von mehreren Gemeinden gefeiert. Eltern mit ungetauften Kindern im Alter von 1-12 Jahren werden angeschrieben und zu einem Tauffest und einem Taufvorbereitungstreffen eingeladen. Details finden Sie in den angehängten Erfahrungsberichten. Das Tauffest muss unbedingt den örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)--- Wirkung / ErfahrungKinder und Eltern werden neu an die Taufe herangeführt, die Kinder werden getauft und die Taufe wird als positives Gemeinschaftserlebnis in den Köpfen der Kinder und Eltern verankert. ImpulsEin gemeinsames Tauffest auf Kirchenkreisebene erreicht Menschen, die der Kirche eher fernstehen. Auch ein gemeinsamer Gottesdienst auf Kirchenkreisebene, etwa an Pfingsten, erreicht andere Menschen, die der Kirche eher fern stehen. Praxisbeispiele
Die Taufe hat an Attraktivität nicht verloren. Das Jahr 2011 war zu einem EKD-weiten „Jahr der Taufe“ ausgerufen worden.
Es ist ein weiteres Praxisbeispiel vorhanden. Dies ist nur für Geistreich-Mitglieder sichtbar. Verweise zu anderen Artikeln
MaterialienKeine vorliegend Erwähnt in den folgenden Artikeln und PraxisbeispielenEs sind 2 weitere Artikel vorhanden. Diese sind nur für Geistreich-Mitglieder sichtbar. |
HilfeBei Fragen und Anregungen können Sie die geistreich Hotline der EKD anrufen (0511 27 96 208) oder sich per E-Mail an uns wenden (info@geistreich.de). |

