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Mystery Worshipper
WahrnehmungSituationGeheime Qualitätstester (mystery customers, Stiftung Warentest, Kiosk-Testkäufer, etc.) sind vielen bekannt. Solche Überprüfungen geschehen ungefragt, durchaus aber auch als bezahlte und gewollte Leistungen zur Qualitätssteigerung. IdeeAus England kommt die Idee, auch Gottesdienste „in geheimer Mission“ zu besuchen und zu bewerten (www.ship-of-fools.com). Manche kennen auch die Kolumne der christlichen Zeitschrift „Chrismon-Plus“ unter dem Titel „Mein Kirchgang“. Hier werden Gottesdienste von Journalisten besucht und anschließend eine Kritik nach den Kriterien: Liturgie, Predigt, Musik und Atmosphäre veröffentlicht. ReflexionGründe & HerausforderungEs wird nicht jede Gemeinde erfreuen, eine öffentliche Bewertung ihres Gottesdienstes (mit Namensnennung aller Beteiligten) im Internet oder einer Zeitschrift zu finden. Auch ist zu hinterfragen, ob solche Veröffentlichungen letztlich die Qualität von Gottesdiensten steigern. Andrerseits ist jeder Gottesdienst ein öffentliches Geschehen und damit der öffentlichen Meinungsbildung ausgesetzt. Auf der anderen Seite fehlt bislang eine ausgeprägte Kultur von Rückmeldungen auf Gottesdienste, gerade auch von Außenstehenden. Der Blick von außen birgt sicher die Chance, unbeabsichtigte Wirkungen der eigenen Praxis zu erkennen und Gottesdienste einladender zu gestalten. WirkungEs wird eine Kultur der Rückmeldung und überhaupt eine Sprache für die Qualität von Gottesdiensten entwickelt. Umsetzung / KonkretionAllgemeine Hinweise zur UmsetzungKonzepte der konkreten Umsetzung befinden sich derzeit noch im Entwicklungsstadium. Unabdingbare Elemente einer hilfreichen „Mystery-Worshipper-Kultur“ wären:
Praxisbeispiele--- Verweise zu anderen Artikeln
ImpulsIdee 1: Nachbargemeinden oder Kirchenkreise vereinbaren gegenseitige unangekündigte Gottesdienstbesuche und geben sich anschließend Rückmeldungen. Idee 2: Jugendliche und Konfirmanden oder andere spezifische Ziel- und Altersgruppen werden einbezogen und zu einer „Gottesdienststester-Tätigkeit eingeladen (und vorher ggf. dazu qualifiziert) Idee 3: Gemeinden einer Region erklären öffentlich, dass sie unangekündigte Besuche wünschen. Ggf. veröffentlichen sie die Leitfragen, auf die hin sie eine Rückmeldung wünschen. Jeder darf teilnehmen. Der Tester hinterlässt im Klingelbeutel eine Notiz: „Dieser Gottesdienst wurde getestet“. Die Gemeinde erbittet einen schriftlichen Bericht. MaterialienKeine vorliegend Erwähnt in den folgenden Artikeln und Praxisbeispielen
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HilfeBei Fragen und Anregungen können Sie die geistreich Hotline der EKD anrufen (0511 27 96 208) oder sich per E-Mail an uns wenden (info@geistreich.de). |

