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Mystery Worshipper

Mystery Worshipper

Kurzbeschreibung

Mystery Worshipper (Geheime Gottesdienstteilnehmer) ist eine innovative Methode, Gottesdienstqualität über die Außenwahrnehmung zu fördern.

Autor/innen
ein Geistreich-Mitglied
erstellt am: 07. Juni 2010, 17:24 Uhr
aktualisiert am: 30. November 2010, 10:52 Uhr
Informationen
Vorbereitung: Keine Angaben
Durchführung: Keine Angaben
Zielgruppen:
Pastor/innen, Kirchenvorstände, Gruppenleiter, Kirchengemeinden, Kirchenkreise
Mitarbeitende:
Referent/innen, Pastor/in
Stichworte:
Gottesdienst, Qualitätsentwicklung, Rückmeldekultur, Mystery Worshipper, Gottesdienstkritik, Kirchgemeinde, Gottesdienstdatenbank
Meinungen

Wahrnehmung

Situation

Geheime Qualitätstester (mystery customers, Stiftung Warentest, Kiosk-Testkäufer, etc.) sind vielen bekannt. Solche Überprüfungen geschehen ungefragt, durchaus aber auch als bezahlte und gewollte Leistungen zur Qualitätssteigerung.

Idee

Aus England kommt die Idee, auch Gottesdienste „in geheimer Mission“ zu besuchen und zu bewerten (www.ship-of-fools.com). Manche kennen auch die Kolumne der christlichen Zeitschrift „Chrismon-Plus“ unter dem Titel „Mein Kirchgang“. Hier werden Gottesdienste von Journalisten besucht und anschließend eine Kritik nach den Kriterien: Liturgie, Predigt, Musik und Atmosphäre veröffentlicht.

Reflexion

Gründe & Herausforderung

Es wird nicht jede Gemeinde erfreuen, eine öffentliche Bewertung ihres Gottesdienstes (mit Namensnennung aller Beteiligten) im Internet oder einer Zeitschrift zu finden. Auch ist zu hinterfragen, ob solche Veröffentlichungen letztlich die Qualität von Gottesdiensten steigern. Andrerseits ist jeder Gottesdienst ein öffentliches Geschehen und damit der öffentlichen Meinungsbildung ausgesetzt.

Auf der anderen Seite fehlt bislang eine ausgeprägte Kultur von Rückmeldungen auf Gottesdienste, gerade auch von Außenstehenden. Der Blick von außen birgt sicher die Chance, unbeabsichtigte Wirkungen der eigenen Praxis zu erkennen und Gottesdienste einladender zu gestalten.

Wirkung

Es wird eine Kultur der Rückmeldung und überhaupt eine Sprache für die Qualität von Gottesdiensten entwickelt.

Umsetzung / Konkretion

Allgemeine Hinweise zur Umsetzung

Konzepte der konkreten Umsetzung befinden sich derzeit noch im Entwicklungsstadium. Unabdingbare Elemente einer hilfreichen „Mystery-Worshipper-Kultur“ wären:

  • Wunsch und Einverständnis der für den Gottesdienst Verantwortlichen nach bzw. mit einem anonymen Besuch
  • Vereinbarung von Kriterien, auf die der Besucher achten soll
  • Nichtöffentliche Rückmeldung an diejenigen, die von ihr auch profitieren können

Praxisbeispiele

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Verweise zu anderen Artikeln

Kloster Eberbach Artikel

Geistliche Übungen im Alltag: Herr, komm in mir wohnen

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Ein sechswöchiger geistlicher Übungsweg, auch „Exerzitien im Alltag“ genannt, der im Gegensatz zu (klösterlichen) Einzelexerzitien im täglichen Leben angesiedelt ist.
 
Gottesdienst Artikel

Qualitätsentwicklung im Gottesdienst

Dieser Artikel ist für alle Internetnutzer sichtbar.
von 3 Geistreich-Mitgliedern
Qualitätsentwicklung im Gottesdienst versucht mit kirchlichen und außerkirchlichen Instrumenten der Qualitätsentwicklung die Bedeutung, Wirkung und Akzeptanz des Evangelischen Gottesdienstes unter den sich wandelnden gesellschaftlichen, kulturellen und religiösen Rahmenbedingungen zu fördern.
 
gottesdienstcoaching Modell

Gottesdienstcoaching

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von 2 Geistreich-Mitgliedern
Gottesdienstcoaching ist ein Angebot, die Gottesdienstpraxis oder bestimmte Gottesdienstsituationen kollegial zu bearbeiten.
 

Impuls

Idee 1:

Nachbargemeinden oder Kirchenkreise vereinbaren gegenseitige unangekündigte Gottesdienstbesuche und geben sich anschließend Rückmeldungen.

Idee 2:

Jugendliche und Konfirmanden oder andere spezifische Ziel- und Altersgruppen werden einbezogen und zu einer „Gottesdienststester-Tätigkeit eingeladen (und vorher ggf. dazu qualifiziert)

Idee 3:

Gemeinden einer Region erklären öffentlich, dass sie unangekündigte Besuche wünschen. Ggf. veröffentlichen sie die Leitfragen, auf die hin sie eine Rückmeldung wünschen. Jeder darf teilnehmen. Der Tester hinterlässt im Klingelbeutel eine Notiz: „Dieser Gottesdienst wurde getestet“. Die Gemeinde erbittet einen schriftlichen Bericht.

Materialien

Keine vorliegend

Erwähnt in den folgenden Artikeln und Praxisbeispielen

Gottesdienst Artikel

Qualitätsentwicklung im Gottesdienst

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