|
Dieses Modell ist für alle Internetnutzer sichtbar.
Finanzen und Wirtschaften in der Kirche
Situation / KontextDie Gemeinde ist immer wieder in der Situation, Kollekten und Gelder einzusammeln. In diesem Artikel können neue Ideen für diesen Bereich gesammelt werden. Sie sind herzlich eingeladen, mitzuwirken!
Kurzlink zum Thema: http://www.geistreich.de/FokusFundraising Fundraising http://www.fundraising-evangelisch.info ZieleDie Kosten Kirchliche Angebote sind fast immer mit Kosten verbunden. Dazu gehören ganz kleine und ganz große Ausgaben:
Von daher ist es wünschenswert, wenn hier auch Geld eingenommen wird. Dabei sollte aber auch der Aspekt der Gerechtigkeit im Blick bleiben. So kann man bei Konzerten günstigere Karten für Arbeitssuchende und Studierende anbieten. Auch Hörplätze sind möglich.
Mögliche Einnahmequellen Haupteinnahme ist die Kirchensteuer; viele Gemeinden veranstalten Dankeskonzerte oder schreiben Dankesbriefe an die Kirchensteuerzahlenden. Hier werden mögliche weitere Einnahmequellen skizziert. Die Projekte, die als Querverweise unten angehängt sind, illustrieren diese oder zeigen weitere Möglichkeiten. 1. Es hat sich z.B. bei einem kirchlichen Internet-Café gezeigt, dass es klüger ist, keinen Eintritt zu nehmen, sondern die Benutzung kostenlos zu gestalten, aber eine Spendenbox aufzustellen. Die erzielten "Gewinne" sind in der Regel höher als bei einem festen Eintrittspreis oder einem Pflichtbeitrag. Die Freiwilligkeit erhöht offensichtlich die Bereitschaft, etwas mehr zu geben. Gleichzeitig ist es für ärmere Menschen möglich, gar keinen Beitrag zu zahlen. Vielleicht kann man sich die Computer gebraucht stiften lassen, etwa von einem Betrieb.
2. Ein weiterer Aspekt ist die Frage nach einer Spendenquittung, damit man die Spende von der Steuer absetzen kann. Um das auch für die sonntägliche Kollekte zu realisieren, gibt es folgende Möglichkeit: Man kann unter der Woche Spielgeld / Kollektengeld im Kirchenbüro kaufen und dafür eine Spendenquittung erhalten. Am Sonntag gibt man dann dieses Spielgeld in die Kollekte, das zurück in das Kirchenbüro wandert. Vielen Menschen ist es nämlich peinlich, gar nichts in die Kollekte zu geben. Über die Spendenquittung kann man dann Geld von der Steuer zurückerhalten. Es können im Gottesdienst auch kleine handtellergroße Umschläge ausliegen, auf die ein Formular gedruckt oder geklebt ist, in das man die eigenen Daten eintragen kann. So kann das Kirchenbüro dann Spendenquittungen ausstellen. Ähnliche Ansätze gibt es mit Versuchen, per EC-Karte zu spenden. Siehe Projekte unten:
3. Ein weites Feld sind allgemein die Gründung einer Stiftung, eines Fördervereins und die Einwerbung von Großspenden. Kurzlink zum Thema: http://www.geistreich.de/FokusFundraising
4. Die Ökologie bietet Einsparpotenzial. So kann man die Wärmedämmung verbessern, kann Solaranlagen oder sogar Windkraftanlagen installieren.
5. Auch Immobilien oder Ländereien sind eine mögliche Einnahmequelle. Vermietung Verpachtung, Erbpacht.
6. Förderung durch die Kommune (Stadt, Bundesland?) kann es auch geben, wenn man einen Kindergarten oder eine Krippe gründet.
7. Auch ein Flohmarkt mit Tombola und Kuchenverkauf generiert Einnahmen.
8. Es können externe Geldquellen angezapft werden. So gibt es
http://www.geistreich.de/experience_reports/289 http://www.geistreich.de/institutions/456 (Sie müssen auf geistreich angemeldet sein) http://www.ekd.de/kiba/startseite_stiftung_kiba.html
http://www.stiftung-orgelklang.de
Es gibt diese Möglichkeit der Soziallotterien. Ein Antrag erfolgt über den jeweils zuständigen Landesverband der Diakonie. Dort hat man die Details. Weitere Informationen: Dr. Christa Veigel
http://www.geistreich.de/experience_reports/192 Auch geistreich selbst wird von Geldern des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des europ. Sozialfonds finanziert.
Gemeinden oder Kirchenkreise, die sich als aktiver Teil der Zivilgesellschaft verstehen, können sich Rahmen von Kirche findet Stadt engagieren. Kirche als zivilgesellschaftlicher Akteur in sozial-kulturellen und sozial-ökologischen Netzwerken der Stadtentwicklung. Mit dem ökumenischen Kooperationsprojekt Kirche findet Stadt wollen die evangelische und die katholische Kirche zusammen mit ihren jeweiligen Wohlfahrtsverbänden, Diakonisches Werk der EKD und Deutscher Caritasverband, die Rolle von Kirche in ihren unterschiedlichen Facetten als Akteur der integrierten Stadtentwicklung untersuchen und weiterentwickeln. Man kann auf diese Weise Finanzen der Kommune erhalten, es bedeutet jedoch eine völlige Neuausrichtung der Gemeinde. Ansprechpartner: Herr Thies, 030 / 83 001 -350, thies@diakonie.de Dr. Petra Potz, Stadtplanerin, location³, Berlin, zuständig. http://www.kirche-findet-stadt.de
Sammlung von Projekten mit EU-Fördermitteln http://www.geistreich.de/FokusFoerdermittel Sammlung von Projekten mit Fördermitteln allgemein (z.B. von Bundesministerien) http://www.geistreich.de/FokusFoerdermittelAllgemein Reflexion / Hintergrund--- UmsetzungAllgemeine Hinweise zur Umsetzung--- Vorbereitung--- Durchführung--- Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)--- Wirkung / Erfahrung--- ImpulsKirche lebt aus dem Vertrauen auf Gott. Sie trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird ihr das alles zufallen. Praxisbeispiele
Der Gemeindeaufbauverein sammelt Spenden, um die Gemeinde finanziell und intellektuell im Wachstum zu unterstützen.
Der Förderverein hat das Ziel, einen Hausmeister für das Gemeindezentrum mit Kindergarten und Pfarrhaus zu finanzieren. Aus diesem Primärziel ist ein seit 10 Jahren florierendes Kulturprogramm entstanden, dass sich nur der Vielfalt verpflichtet fühlt.
In unserer Kirchengemeinde wird der hauptamtliche Jugendleiter nun bereits seit 10 Jahren durch Spenden finanziert. Genauer gesagt durch den Förderverein: Feuer und Flamme.
Der Diakonieverein ist der wichtigste Förderverein der Kirchengemeinde.
Als Gemeinde am Rand der Stadt mit wenig begüterten Gemeindegliedern muss eine Betonsanierung der Kirche finanziert werden.
Ausgezeichnet wurden vorbildliche Projekte zur erweiterten Nutzung von Kirchenräumen.
Erlebnisfreizeit für "Einelternfamilien" mit Kindern im Alter von 7-12 Jahren. Kinder und alleinerziehende Mütter und Väter erleben abseits vom Alltag ein jeweils eigenes Programm. Es gibt Zeit mal zur Ruhe zur kommen, sich zu besinnen oder sich auszutauschen mit Menschen, die vergleichbare Erfah...
"Der Wechsel vom hart verdienten Euro zur weichen Emotion" - Wie Gemeindearbeit und Firmensponsoring sich gegenseitig stärken können!
Von der Aufgaben- zur Zielorientierung.
Über das EU-Programm "LEADER+" wurde die Jugendscheune Könitz finanziert, die seit 2006 die Angebote für Jugendliche im ländlichen Raum erweitert und einen Treffpunkt für die ganze Region bietet.
Kirche findet Stadt (http://www.kirche-findet-stadt.de) lotet bundesweit Möglichkeiten neuer Ansätze der Zusammenarbeit von Kirchen und ihren Wohlfahrtsorganisationen in themen- und sektorübergreifenden lokalen Entwicklungspartnerschaften aus.
Verweise zu anderen Artikeln
MaterialienKeine vorliegend Erwähnt in den folgenden Artikeln und Praxisbeispielen
|
HilfeBei Fragen und Anregungen können Sie die geistreich Hotline der EKD anrufen (0511 27 96 208) oder sich per E-Mail an uns wenden (info@geistreich.de). |


