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Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde
GliederungEinleitungProfilentwicklung und ein Corporate DesignZum Thema GottesdiensteZum Thema Kirche und InternetZum Thema GemeindebriefZum Thema Briefe als Medium der ÖffentlichkeitsarbeitZum Thema AktionenZum Thema SchaukastenINHALTESCHAUKASTEN AUS EINEM GUSSPROSPEKTKASTEN MIT GEMEINDEBRIEFENKASUALIEN IN DER GEMEINDE BEKANNT MACHEN„KIRCHENMELDUNGEN“ FÜR SCHAUKÄSTENEinleitungÖffentlichkeitsarbeit läuft heute auf allen Ebenen ab. Natürlich wendet sich auch jeder Gottesdienst an die Öffentlichkeit. Hier soll es aber um die Maßnahmen gehen, die in besonderer Weise die Öffentlichkeit erreichen oder informieren will. Dabei ist hier auch das Thema Mission berührt, also das Erreichen einer Öffentlichkeit, die wenig Kontakt zur Kirche hat. Dazu gehört idealiter auch eine Profilentwicklung und ein Corporate Design. Hier ist zunächst eher an das gedacht, was in der Gemeinde gemacht werden kann und weniger an die Ebene der Kirchenkreise, Landeskirche, Stadtkirchenverbände etc.
Profilentwicklung und ein Corporate DesignMehrere eigene Artikel, siehe Verweise unten. Z.B.: http://www.geistreich.de/experience_reports/176
Zum Thema GottesdiensteGottesdienste haben einen Eigenwert und dienen nicht primär dazu, Kirchenferne neu anzusprechen. Dennoch gibt es aber Gottesdienste, die dies noch mehr als andere zu leisten vermögen. Es sind dies z.B. Gottesdienste, die im Freien, in der Stadt, im Fitnessstudio oder am Urlaubsort stattfinden und so bewusst Menschen erreichen, die sonst nicht oft in die Kirche kommen. Auch Thomasmessen oder Jazzgottesdienste sind besonders geeignet. Im Anschluß an den Gottesdienst kann ein Kirchencafé angeboten werden, wo Pastor/in ansprechbar sind. Alternativ kann auch eine Karte mit kleinem Bleistift ausgelegt werden, die eine Kontaktmöglichkeit angeboten wird ([x] Ich möchte ein persönliches Gespräch - Meine Telefonnummer lautet ____). Denkbar ist auch eine Karte mit Rückmeldebogen zu Gottesdienst und Kirchraum (ähnlich wie in Restaurants o.ä.). Auch eine Karte für Gebetsanliegen kann ausliegen.
Zum Thema Kirche und InternetSiehe eigenen Artikel http://www.geistreich.de/articles/183 Hier geht es um die Gemeinde-Webseite, E-Mail-Newsletter, um den Auftritt bei Wikipedia, youtube, twitter, Blogs...
Zum Thema GemeindebriefSiehe eigenen Artikel http://www.geistreich.de/articles/285
Zum Thema Briefe als Medium der ÖffentlichkeitsarbeitHier sind Geburtstagsbriefe zu nennen. Es können Familien angeschrieben werden, die Nachwuchs bekommen haben, verbunden mit Gratulation und Taufeinladung. Es können Neuzugezogene angeschrieben und begrüsst werden. Es können in die Kirche Ein- und Austretende angeschrieben werden. Es können Ehepaare im Jahr nach der Trauung angeschrieben werden und zu einem Paargottesdienst eingeladen werden. Es sei auf die Verweise unten hingewiesen.
Zum Thema AktionenEs gibt eine große Vielfalt an Aktionen in der Öffentlichkeit. Dafür sei auf die Verweise unten hingewiesen.
Zum Thema SchaukastenSchaukästen sind vielleicht das älteste Medium; sie sollten nicht unterschätzt werden.
INHALTEEs sollten hier die Sprechzeiten des/der Pastors/in stehen, ggf. die Öffnungszeiten des Kirchenbüros, eine Adresse bzw. Telefonnummer, wo jemand zu erreichen ist und aktuelle Termine und Gruppen. Auch ein geistlicher Impuls oder ein Bild kann dort stehen. Vielleicht gibt es einen Schaukasten-Beauftragten, der verantwortlich ist. Zumindest sollte der Kasten sauber und heil sein. Vielleicht hat er eine eigene Beleuchtung.
SCHAUKASTEN AUS EINEM GUSSDamit der Schaukasten nicht aus verschiedenen Einzelzetteln mit verschiedenen Layouts besteht, gibt es einen recht neuen Ansatz: Ein Redakteur (Pastor/in oder ein KV'ler) lässt sich die aktuellen Kreise und Termine senden und fügt sie am PC zu einem Plakat-Dokument zusammen, das in einem Copy-Shop auf Schaukasten-Größe ausgedruckt wird. Dieses Plakat wird dann komplett in den Schaukasten gestellt. So ist das Layout des ganzen Kastens aus einem Guß - Farbe, Schriftarten, Überschriften passen zusammen (Corporate Design).
PROSPEKTKASTEN MIT GEMEINDEBRIEFENAls Ergänzung zum Schaukasten kann bei dem Schaukasten ein regensicherer Behälter angebracht sein, der den aktuellen Gemeindebrief oder ähnliches enthält. So kann dieser gleich mitgenommen werden. So ein Prospektkasten kann aus Plexiglas bestehen und hat einen wasserdichten Deckel. Er kostet rund 40 Euro.
KASUALIEN IN DER GEMEINDE BEKANNT MACHENKasualien in der Gemeinde bekannt machen, in dem man sie im Schaukasten aushängt (Vorsicht, Datenschutz, Details im Bericht unten in der Anlage).
„KIRCHENMELDUNGEN“ FÜR SCHAUKÄSTENAktuelle landeskirchliche Meldungen werden seit Oktober 2010 in Württemberg als gestaltetes Informationsblatt Gemeinden zum Ausdruck angeboten. Da Gemeinden häufig die Gestaltung der Schaukästen zuviel Arbeit macht, hängen sie wenige und manchmal auch veraltete Informationen aus. Hier setzt die landeskirchliche Pressestelle an: Unter dem Titel „Kirchenmeldungen“ können sich kirchlich Beauftragte für Info-Tafeln, Schaukästen und kirchliche Aushänge die Info-Blätter kostenlos bestellen. Bei Angabe einer E-Mail-Adresse werden die Blätter bei Erscheinen als pdf-Datei zugeschickt. Im ersten Monat haben über 100 Gemeinden das Angebot wahrgenommen. Die „Kirchenmeldungen“ sind im Internet zu sehen: http://www.kirchenmeldungen.de
Praxisbeispiele
Seit 2003 wird mit großem Zuspruch einmal im Jahr im Spätsommer ein Freiluftgottesdienst in einer Nachbarschaft im Siedlungsgebiet gefeiert.
"Nachgedacht" ist ein kontinuierlicher Textbeitrag des Kirchenkreis Wolfsburg im Stadtmagazin „Freischwimmer“.
Sie finden eine Liste der eingereichten Beiträge unter diesem Link.
Mit Aktionen in der Gießener Innenstadt, einem zentralen Gottesdienst und einem Jahresempfang für Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wird der Reformationstag im öffentlichen Bewusstsein einer Stadt verankert.
An öffentlichen Stellen werden Weihnachtsbäume aufgestellt, die mit "Geschenk-Kärtchen" geschmückt sind. Auf diesen Karten werden die Passanten gebeten, für einen guten Zweck in Form von Geschenken oder von Geld zu spenden.
Am Erntedanktag wird in St. Johannis-Harvestehude zu Hamburg ein besonderer Gottesdienst gefeiert, in dem Paare den Dank für die zurückliegende gemeinsame Zeit und für geschenkte Versöhnung vor Gott bringen können.
Die Adventskapelle ist ein transparenter, begehbarer Raum, in dessen Mitte eine von Kindern gefertigte Ton-Krippe steht. Sie bietet Möglichkeiten des Verweilens, zu Begegnung und Besinnung, zu Gespräch und Information.
Plakate, die auffallen - durch Farben, Slogans, ihren Präsentationsort und den Absender - die Kirche (in diesem Fall den Kirchenkreis Diepholz).
Gottesdienste an Orten, die von sich aus eine gewisse Ausstrahlung bzw. Anziehungskraft für Menschen haben, die sonst nicht zu Kirche oder Gottesdienst kommen.
Öffentlichkeitskampagne und Veranstaltungsreihe rücken Schönheit und die Gestaltungsräume des Kirchenjahres jenseits von Kerngemeinde und Gemeindeangeboten neu ins Bewusstsein.
Stationen von Leitbildentwicklung einer ländlichen Kirchengemeinde
Der Aufbau und die Versendung von Pressemitteilungen wird beschrieben
Der Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde St. Johannes Fischbach (Kelkheim am Taunus) schickt jeden Donnerstag eine E-Mail an etwa 600 Mitglieder seiner Gemeinde
Gemeindebrief zum Hören über Telefon. Zwischen Kapiteln hin und her schalten, vor- und zurückspulen. Einfach eine Festnetznummer anrufen (bei Flatrate kostenfrei)
Ein Kirchenkreis veröffentlicht ein ansprechendes Jahrbuch, das über die gute und vielfältige Arbeit des Kirchenkreises informiert und für Gesprächsstoff sorgt (Teilnehmer am Förderpreis).
Ein Kirchenkreis entwickelt ein eigenes Magazin mit dem Titel „Wir.Leben.Glauben.“, das dreimal im Jahr erscheint (Teilnehmer am Förderpreis).
Im Rahmen einer Organisationsentwicklung präsentieren sich die Gemeinden und Einrichtungen eines Kirchenkreises in einer Ausstellung (Teilnehmer am Förderpreis).
Das Lüchower Orgelbüchlein ist eine Festschrift für den Tag der Orgeleinweihung. Buch-Sonderpreis im Förderpreis.
Musik und Wort, Kirchenmusik und Predigt bringen die Kirche in die Öffentlichkeit. Teilnehmer am Förderpreis.
Eine Lichtinstallation an der Kirche lädt alle Menschen im Advent ein. Teilnehmer am Förderpreis.
Imagekampagne der Evangelischen Hochschulgemeinden der Landeskirche Hannovers. Teilnehmer am Förderpreis.
Drei Laserstrahlen verbinden die Türme dreier Gemeinden symbolisch. 3. Preis im Förderpreis
PILGERWEGE | LEBENSWEGE | GOTTESWEGE
dies war das Thema der kirchlichen Präsenz beim Tag der Niedersachsen 2008. Teilnehmer am Förderpreis.
Wichern und sein Adventskranz ist eine Lichtinstallation verbunden mit einer Spendenaktion "Ein Licht anzünden für jedes Kind". 3. Preis im Förderpreis
Am Anfang stand die Idee, durch die Videoarbeit ein Stück Leben dieser Gemeinde zu dokumentieren. Dann ist sie ein Teil der Öffentlichkeitsarbeit geworden. Teilnehmer am Förderpreis.
Gemeinsame Homepage und Gemeindebrief für zwei Kirchengemeinden. Teilnehmer am Förderpreis.
In einer Artikelserie werden Kirchengemeinden und Einrichtungen vorgestellt.
Jugendliche leben für eine Woche in einem leer stehenden Geschäft in einer Einkaufsstraße. Aber sie leben dort nicht nur, sondern sie laden als junge Christen zu Gesprächen und Andachten zu sich ein.
Mit einem persönlichen Einladungsschreiben werden die Gemeindeglieder eines Kirchenbezirks zu ungewöhnlichen Veranstaltungen an besonderen Orten und mit interessanten Menschen eingeladen.
Das webbasierte Projekt www.kirchenplaner.de in Zusammenarbeit mit der Webseite www.kirche-in-kl.de, als Beispiel für einen neuen Weg der Öffentlichkeitsarbeit in Zusammenklang mit Planung und Koordination
127 Gemeinden im Kirchenkreis Egeln, sowie die ausländischen Partnergemeinden, feiern am gleichen Tag und zur gleichen Zeit den gleichen Gottesdienst
Mit dem Geburtsjahrgang als einzigem Kriterium werden Gemeindeglieder und auch nichtkirchliche Mitbürger, deren Adresse und Alter bekannt sind, zu einem Abend ihrer Jahrgänge (1950er, 1960er usw.) unter einem bestimmten Thema eingeladen und zu einem lockeren Austausch animiert.
Christ/innen und Nichtchrist/innen erarbeiten gemeinsam ein Musical zu einer Person oder einem Thema der Bibel. Dabei wird generationenübergreifend am Verstehen der Bibel gearbeitet.
Eine Sonderpfarrstelle macht sich zu und mit Konfessionslosen auf den Weg.
Alle Gemeindeglieder, die in den zurückliegenden zwei Jahren in der Kirchengemeinde zugezogen sind, werden zu einem Brunch eingeladen.
1 Jahr, 1 Stadt, 150 Psalmen
www.goettinger-psalter.de
Die Kampagne "Wir sind viele" präsentiert Menschen, die gerne und voller Sympathie und aus Überzeugung evangelisch sind. In kurzen Hinweistexten wird über das Aufgabengebiet informiert. Es sind bisher neun Motive geplant, weitere sollen folgen
Ein Willkommensgruß der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden für die Neuzugezogene im Bereich der VG Ebern
Wie in besseren Restaurants: Einfach eine kleine, aber fein gestaltete Visitenkarte am Kirchenausgang liegen lassen. Mit Homepage-, E-Mail- und Telefonangabe - eine nettes "Erinnerungsstück".
Eine 80seitige Broschüre als Geschenk für alle Mitglieder der Gemeinde und alle anderen Interessieten in unserer Stadt; persönlich überreicht zusammen mit der Gemeindezeitung ZACK und einem Fragebogen. Eine einladende und aktivierende missionarische Aktion an alle Kirchenmitglieder, deren Familie...
Es ist ein weiteres Praxisbeispiel vorhanden. Dies ist nur für Geistreich-Mitglieder sichtbar. Verweise zu anderen Artikeln
MaterialienKeine vorliegend Erwähnt in den folgenden Artikeln und Praxisbeispielen
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HilfeBei Fragen und Anregungen können Sie die geistreich Hotline der EKD anrufen (0511 27 96 208) oder sich per E-Mail an uns wenden (info@geistreich.de). |



