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Einschulungsgottesdienst
Situation / KontextEine Einschulung ist ein Lebensübergang. Dieser Übergang löst bei Kindern und Eltern Freude und Stolz, aber auch Ängste und Unsicherheit aus. Wie können die ABC-Schützen Anschluß an ältere Schülerinnen und Schüler gewinnen, wie kann der Segen Gottes an diesem Übergang spürbar werden? ZieleDurch einen Gottesdienst sollen die Kinder und Eltern Gottes Segen an dieser wichtigen Schwelle erfahren. Reflexion / HintergrundEin Einschulungsgottesdienst muss anschaulich gestaltet sein. Die Erwachsenen sind an einem solchen Tag und in einem solchen Gottesdienst extrem auf Kinder fixiert, deshalb empfiehlt es sich, möglichst Kinder zu Wort kommen zu lassen und ins Bild zu setzen. Nur ihnen wird es bei solch einer Gelegenheit gelingen, mit der Botschaft des Evangeliums durchzudringen, den neuen Mitschülerinnen und Mitschülern in Gottes Namen Mut zu machen und die Eltern an diesem mitunter verunsichernden Lebenspunkt den Blick auf Gottes Begleitung und Segen zu öffnen. UmsetzungAllgemeine Hinweise zur UmsetzungEine Idee:
Vorbereitung--- DurchführungWir verweisen auf die Praxisbeispiele unten.
Materialien Materialien finden Sie in der Anlage der Praxisbeispiele unten (z.B. bei "Einschulungsgottesdienst mit einem Zug").
Literatur Das Heft Einschulung als neue Kasualie? der Liturgischen Konferenz (Heft 1-2006) ist recht weit unten in der Liste zu finden (kostenloser Download möglich). Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)Nach dem Gottesdienst können die Kinder zu ihrer Grundschule wandern bzw. in die jeweils zukünftige Grundschule (wenn mehrere Grundschulen am Ort sind). Wenn es ein Symbol gab, so können die Kinder es mitnehmen, bzw., wenn es sich um ein größeres Symbiol handelt, kann es in dem Pausenraum der Schule angebracht werden. Am darauffolgenden Wochenende kann die Gruppe gemeinsam Eisessen gehen und sich über das Erlebte austauschen. Wirkung / ErfahrungDie Reaktionen auf solche Gottesdienste sind positiv. Sie werden nicht als lang empfunden. Die in der Vorbereitung beteiligten Kinder sind in der Regel hochengagiert. Der Gottesdienst wirkt nach, auch durch ein Symbol, das mit in die Schule genommen werden konnte. Insgesamt kann durch solche Gottesdienste der Schulanfang tatsächlich unter den Segen Gottes gestellt werden. Es kann gelingen, die Aufregung und Anspannung, die oft durch Schulanfänger-Gottesdienste noch potenziert wird, zu durchbrechen. Besonders der Moment der Handauflegung wird positiv kommentiert. Dieser Segensakt wird von der Gemeinde aufmerksam verfolgt, es kommt keine Unruhe auf. Die Kinder empfinden es als aufregend oder schön. Aber auch als komisch. Doch nicht nur vielen der Gesegneten bedeutet dieser Moment viel, auch die Eltern, Großeltern etc. können den Gedanken mitempfinden, dass sie ihr Kind getrost ziehen lassen können, es getrost in die Hände anderer übergeben können. Nicht zuletzt bedeutete für die Mitwirkenden ihr Auftritt vor der großen Schulanfänger Gemeinde eine Stärkung des Bewusstseins, Teil der Kirchengemeinde im Ort zu sein, dazuzugehören. Sie erleben, dass sie die Fähigkeit haben, von Gott zu erzählen. Sie empfinden sich als ein Werkzeug Gottes, wenn es darum geht zu sagen und zu zeigen, wie gut es einem mit dem Glauben geht. ImpulsEine Alternative zu dem Segen an jedes einzelne Kind im Altarraum ist die Segnung durch die Eltern selbst, bei der ein Segenswunsch vorformuliert und dann anschließend gemeinsam gesprochen werden kann. Eine Einschulung kann als "neue Kasualie" (siehe Artikel unten) gesehen werden, die nun bewußt liturgisch gestaltet wird. Was sind andere solche Anlässe? Praxisbeispiele
Verweise zu anderen Artikeln--- MaterialienKeine vorliegend Erwähnt in den folgenden Artikeln und Praxisbeispielen
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