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EHRENAMT: Die Tasse Kaffee

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Kurzbeschreibung

Wir alle wissen, daß uns das Ehrenamt nicht nur belohnt, weil wir es ja gerne so wollen, daß anderen geholfen wird, sondern, daß es auch eine bisweilen unvorstellbare seelische und mitunter auch zusätzliche finanzielle Belastung mit sich bringt. Es gibt hier ein einfaches HILFSMITTEL, das aber im Druck der Geschäfte fast immer vergessen wird: DIE TASSE KAFFEE, die Verschnaufpause und das seelische "Luftholen".

Autor/innen
ein Geistreich-Mitglied
erstellt am: 09. November 2011, 20:34 Uhr
aktualisiert am: 01. Februar, 15:04 Uhr
Informationen
Vorbereitung: keine besonderen Vorkehrungen
Durchführung: immer aber etwas zusätzliche Kaffeepausenzeit einplanen. ES LOHNT SICH und ist im Ergebnis sicher auch zeitsparned, weil arbeitsökonomischer !!!
Zielgruppen:
Ehrenamtliche
Mitarbeitende:
Ehrenamtliche
Stichworte:
Ehrenamt, Diakonie, Seelsorge
Meinungen

Situation / Kontext

Für diejenigen unter uns "Geistreichlern", die noch voll berufstätig sind, kann die TASSE KAFFEE im Kollegenkreis und in wichtigen Gesprächen mit dem einen oder anderen Chef in relativ kurzer Zeit dazu verhelfen, wichtige Problemlösungen zu finden. Sie spart Arbeistzeit, oft auch Geld und SCHONT UNSERE NERVEN !!

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An diejenigen, die noch neben ihrem Ehrenamt voll im Beruf stehen, richtet sich diese NOTIZ nicht ! Sie kennen das Problem, ihnen wird im Kollegenkreis geholfen. Sie brauchen hier nicht weiter zu lesen.

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Diejenigen Geistreichler, die aber NICHT mehr im Beruf stehen, die hetzen "ungeschützt" von einem Ehrenamtseinsatz zum anderen. Sie sind viel zu schnell verbraucht und dann vielleicht sogar selbst auf den ehrenamtlichen Einsatz anderer angewiesen. Hauptberufler z.B. bei Caritas und Diakonie haben in der rechtlichen Betreuung monatlich vierzig bis fünfzig Fälle.AUCH VIEL WENIGER FÄLLE SIND OFT SCHON SEHR ANSTRENGEND !!

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Die (hoffentlich) geneigten Leser werden denken, "GIBTS NICHTS WICHTIGERES??" Und da sollten wir, die wir es besser wissen, GEGENHALTEN und sagen: ES GIBT KAUM ETWAS WICHTIGERES !!!

 

 

Ziele

DAS Thema ist so wichtig, daß es sogar von GEISTREICH mitgetragen werden sollte mit dem Ziel immer ein problemlösendes und erholsames Gespräch bei einer schönen Tasse Kaffee zu ermöglichen !!!

Reflexion / Hintergrund

Es geht  im wesentlichen um SELBSTHILFE. Hier gibt es ein klares DEFIZIT, über das auch in der Literatur, zum Beispiel in den Fällen der "häuslichen Pflege Angehöriger" immer wieder berichtet wird.

Umsetzung

Allgemeine Hinweise zur Umsetzung

Es ist jedes Mittel geeignet, das hilft Leistungsdruck zu vermeiden. Da sich dieses Anliegen ja auch innerhalb der Kirche realisiert, kommt es wohl auf alles an, was so mit dem kirchllichen Aufgabengebiet der SEELSORGE zu tun hat, gleichgültig ob es um Selbsthilfe oder um Hilfe "von außen" geht.

Vorbereitung

Erkennen der Signale: momentane Verzweiflung, momentan hoher Puls, momentane Hoffnungslosigkeit, momentane Verzweiflung an der Gerechtigkeit in der Welt undsoweiter, undsoweiter....

Durchführung

Luft holen, mal hinsetzen, mal ein Stück Kuchen ordern und eine Kaffeetasse daneben zu stellen, mal sehen, wie "andere arbeiten", mal einen Moment "faul" sein und NICHTS TUN  undsoweiter....

Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)

mit einem gutem Anfang wieder neu und "erholt" weiter machen, mehr nicht !!!

Wirkung / Erfahrung

Da gibt es viel Schriftliches: Mir gefällt am besten das Buch von Dale Carnegie: "Sorge Dich nicht, lebe...". EHRLICH: Niemand sollte glauben, sie/er hätte mit "solchen Überlegungen" nichts zu tun..... (fachlich gehört das zum Thema "Zeitmanagement". Lothar Seiwert ist da einer unter anderen bekannten Autoren).

Impuls

Nie vergessen: Eine schöne Tasse Kaffee machts und deshalb auch an GEISTREICH die Bitte, dieses Anliegen zu übernehmen. HERZLICHEN DANK !!!

Praxisbeispiele

Wir sind Kirche Praxisbeispiel

Wir sind Gemeinde

Dieses Praxisbeispiel ist für alle Internetnutzer sichtbar.
von einem Geistreich-Mitglied, Ev. Kirchengemeinde Dülken in Viersen
Mit einer Plakatausstellung in der Kirche stellen sich die einzelnen Gruppen einer Gemeinde vor. So wird Gemeindeleben sichtbar und transparent gemacht.
 
Schatzsuche Praxisbeispiel

Schatzsuche - Gaben und Fähigkeiten in der Gemeinde entdecken

Dieses Praxisbeispiel ist für alle Internetnutzer sichtbar.
von einem Geistreich-Mitglied, St. Alexandri-Gemeinde in Einbeck
Eine Kirchengemeinde befragt die Gemeindeglieder nach ihren Interessen, Fähigkeiten und Freizeitgestaltung. Darauf aufbauend werden Menschen, die selten oder nie die Kirche besuchen und sich in den bisherigen Gruppen nicht wiederfinden, ins Gemeindeleben gezielt eingebunden.
 
Begleiten und Fördern von Ehrenamtlichen Praxisbeispiel

Begleiten und Fördern von Ehrenamtlichen

Dieses Praxisbeispiel ist für alle Internetnutzer sichtbar.
von einem Geistreich-Mitglied, Evang. Oberkirchenrat, Servicestelle für Personalentwicklung und Chancengleichheit in Stuttgart
Es gilt gemeinsam zu lernen, wie ein fortdauernder, systematisch gestalteter Prozess zur Begleitung und Förderung von Ehrenamtlichen in einer Kirchengemeinde umgesetzt werden kann.
 

Verweise zu anderen Artikeln

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Materialien

Keine vorliegend

Erwähnt in den folgenden Artikeln und Praxisbeispielen

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