Handreichung „Glaubenskurse Ost“

Initiator/in
ein Geistreich-Mitglied
Erstellt am: 20.08.2014
Letzte größere Änderung: 10.09.2014
Sprachen
Deutsch (Original, angezeigt)
Einsortiert in
Senioren, Mission und Mitgliederbindung, Gemeindeaufbau, Erwachsene, Glaubenskurse und Hauskreisarbeit, Bildung und Unterricht, Frauen, Männer, Kirchliche Berufe & Ämter, Ehrenamtliche
Stichworte
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Idee

Das Projekt entstand in der Folge der EKD-Kampagne „Erwachsen glauben“ und fragt nach den Besonderheiten der Arbeit mit Glaubenskursen im Osten Deutschlands:
- Wie lassen sich diese Besonderheiten beschreiben?
- Was bedarf der Deutung, um besser verstanden zu werden?
- Welche Bedeutung haben Glaubenskurse für die Gemeindeentwicklung im Osten?
- Wo sind Kontaktflächen zu Menschen, die nicht zu unserer Kirche gehören?
In einer Handreichung wird der Ertrag des Projektes Anfang 2015 veröffentlicht.

Die Erkundungen haben gezeigt, dass es in dieser Arbeit im Osten Deutschlands eine beeindruckende Vielfalt gibt. Die Arbeit hat eine lange pädagogische und theologische Tradition, sowohl in den Kirchen der DDR als auch in den Jahren nach 1989. Und die Wurzeln reichen noch viel weiter zurück.
Es lässt sich beobachten: Die massive Minderheitensituation der Kirche im Osten, der weithin areligiöse bzw. religiös indifferente Kontext, in dem sich die kirchliche Arbeit vollzieht, aber auch die Wirkungen einer vierzigjährigen DDR-Vergangenheit haben ihre Spuren hinterlassen. Sie sind der Boden, auf dem Neues, Überraschendes wachsen kann und wo Mitarbeitende beglückende Erfahrungen machen.
Die Handreichung soll Gemeinden, hauptberufliche Mitarbeitende im Verkündigungsdienst wie auch Ehrenamtliche anregen, sich der Arbeit mit Glaubenskursen unter ihren jeweiligen Gegebenheiten vor Ort zuzuwenden.

Folgende Schwerpunkte wird die Handreichung enthalten:
• Wahrnehmungen zu den Besonderheiten der Arbeit im Osten Deutschlands als Ertrag aus Interviews mit Praktikerinnen und Praktikern
• Ausgewählte Erträge aus Studien und Veröffentlichungen zu Motivlagen von Teilnehmenden, Wirkungen von Glaubenskursen, Fragen von Gemeindeentwicklung und Perspektiven für hauptberufliche und ehrenamtliche Mitarbeitende
• „Prüfsteine für die Arbeit mit Glaubenskursen“ als Unterstützung für erste Schritte der Vorbereitung und Durchführung
• Praxisbausteine zu ostspezifischen Themen als Ergänzung zu bestehenden Kursen
• eine Übersicht über selbstentwickelte Kurse mit den jeweiligen Kontaktdaten zu den Kolleginnen und Kollegen
• Historische und soziologische Impulse zur gemeindepädagogischen Dimension, zu Konfessionslosigkeit und Formen des Neuen Atheismus
• Verweise auf Materialien und Literatur

Die Handreichung wird über die Landeskirchen verteilt, kann aber auch über das Gemeindekolleg bezogen werden: www.gemeindekolleg.de oder info@gemeindekolleg.de

Fazit

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Umfeld des Beitrags

  • Kursus
    Glaubenskurse stellen eine niederschwellige Einstiegshilfe in den Glauben dar. Menschen können sich Kerninhalten annähern und sie in Beziehung zur eigenen Biografie setzen.
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    von 7 Geistreich-Mitgliedern
  • Thumb_discussions-idea
    Über GLAUBENSKURSE ist auch schon an ANDERER Stelle innerhalb von GEISTREICH und außerhalb dieser Gruppe berichtet worden. Hinweis auf: www.geistreich.de/articles/11 Hierauf ist in aller erster Linie Bezug zu nehmen. Innerhalb der Gruppe werden die "außerhalb" schon sehr ausführlich besprochenen ...
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    von einem Geistreich-Mitglied
  • Humboldt-Universität
    Das Fernstudium Feministische Theologie bietet eine geschlechtersensible und erfahrungsnahe Einführung in die Theologie. Es wird seit 2004 in fast allen Gliedkirchen der EKD durchgeführt.
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    von 2 Geistreich-Mitgliedern
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    Pfarramtssekretärinnen und Pfarramtssekretäre oder auch Gemeindesekretärinnen sind oft die ersten Ansprechpersonen in einer Kirchengemeinde. Ihre Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Kompetenz und Vertrauenswürdigkeit hinterlassen einen entscheidenden Eindruck.
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    von einem Geistreich-Mitglied
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    Warum treten Menschen wieder in die Evangelische Kirche ein oder lassen sich als Erwachsene taufen? Was erzählen sie über ihre Gründe, was sind also ihre Motive? In welcher biographischen Situation befinden sie sich? Und was lässt sich aus ihrer Geschichte für die kirchliche Praxis lernen?
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