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Die Kirche in die Öffentlichkeit bringen
Situation / KontextDie Freiwilligenagentur ist eine Serviceeinrichtung, die unter der Trägerschaft des Diakonieverbandes des Kirchenkreises und der Schirmherrschaft des Bürgermeisters das freiwillige Engagement in der Stadt fördert und vernetzt. Sie finden eine Liste der eingereichten Beiträge unter diesem Link. Ziele--- Reflexion / Hintergrund--- UmsetzungAllgemeine Hinweise zur Umsetzung--- Vorbereitung--- Durchführung1. Die Kirche in die Öffentlichkeit bringen 1.1. Die Freiwilligenagentur Buxtehude ist als kirchlich-diakonische Einrichtung mit der Stadt und deren Einrichtungen vernetzt. Die Freiwilligenagentur Buxtehude besteht seit September 2008 und ist eine Serviceeinrichtung in Buxtehude, die unter der Trägerschaft des Diakonieverbandes der Ev.-luth. Kirchenkreise Buxtehude und Stade und unter der Schirmherrschaft von Buxtehudes Bürgermeister, Jürgen Badur, das freiwillige Engagement in der Stadt fördert und vernetzt. Sie kooperiert mit dem städtischen Mehrgenerationenhaus und unterstützt alle gemeinnützigen Organisationen vor Ort in ihrer Freiwilligenarbeit und bei der Gewinnung von Freiwilligen. Der Schirmherr seinerseits unterstützt die Idee der Freiwilligenagentur und kommuniziert sie in die Öffentlichkeit und in die Verwaltungsebene der Stadt. Dadurch wird die fabux von der Stadt über besondere Aktionen und Projekte informiert, die die Öffentlickeitsarbeit der fabux befördern.
1.2. Die Freiwilligenagentur Buxtehude bringt ehrenamtliche Beteiligungsformen innerhalb und außerhalb der Kirche in die Öffentlichkeit. Das Ziel der fabux ist es, das Allgemeinwohl in und um Buxtehude zu fördern und Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen ein Engagement suchen, eine sinnvolle Aufgabe zu geben. Um potentiellen Freiwilligen ein größtmögliches Engagementangebot anzubieten, veröffentlicht und vermittelt die fabux nicht nur ehrenamtliche Beteiligungsformen kirchlicher Organisationen, sondern die aller wohltätigen und gemeinnützigen Organisationen und Vereine der Stadt. Da Kirche Welt- und Gesellschaftsverantwortung besitzt, muss auch die fabux als kirchliche Einrichtung Freiwilligenagentur für die ganze Stadt und nicht nur für kirchliche Einrichtungen und Organisationen in der Stadt sein. Kirche kann nicht für sich bleiben, sondern ist auch immer Kirche für die Stadt/den Ort, in dem sie sich befindet (Jer 29,7).
1.3. Die Freiwilligenagentur Buxtehude führt Einzelpersonen über die Beratung an Kirche heran Die Leitung der Freiwilligenagentur ist personell mit einer Pastorin und einer Kandidatin des Predigtamtes besetzt. Dies hat sich als vorteilhaft erwiesen, weil bei vielen Engagement-beratungen auch die Seelsorge eine wichtige Rolle spielt. Menschen, die sich freiwillig engagieren wollen, fragen bei der fabux, also einer kirchlich-diakonischen Einrichtung, nach einem neuen Lebensinhalt, weil sie sich z.B. auf den Ruhestand vorbereiten oder aufgrund von Krankheit oder Arbeitslosigkeit keiner Erwerbstätigkeit nachgehen können. Sie erleben Kirche und Diakonie als Lebensbegleiter –und berater, weil sie sich den Mitarbeiterinnen der fabux anvertrauen können, die Beratung und Vermittlung kostenlos erfolgen und alle Gespräche und personenbezogenen Daten der Verschwiegenheit unterliegen.
1.4. Die Freiwilligenagentur Buxtehude führt Einzelpersonen über das Ehrenamt an Kirche heran Die Freiwilligen, die auf der Suche nach einem passenden Ehrenamt sind, kommen zur fabux. Anhand eines Fragebogens wird gemeinsam eine individuelle Engagementmöglichkeit ermittelt. Da es oft ganz praktische Engagementtätigkeiten sind, wie z.B. die Ausgabe von Lebensmitteln bei der Buxtehuder Tafel, die in der Trägerschaft der Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Petri ist, kommen die Freiwilligen oft ganz „unbeabsichtigt“ mit der Kirche in Kontakt. Über ihr freiwilliges Engagement lernen sie die Kirche vor Ort neu und anders kennen.
2. Kontakte knüpfen nach innen und außen Die fabux befindet sich mit ihrem Ziel, das Gemeinwohl in und um Buxtehude zu stärken, auf der Schnittstelle zwischen kirchlich und nicht kirchlich geprägtem Ehrenamt. Sie hat zwar eine gewisse Prägung durch ihre Trägerschaft und die Mitarbeitenden, kann aber im gesamten Bereich der Wohltätigkeitsvereine agieren und spricht nicht nur kirchlich gebundene Freiwillige an. Somit entsteht eine breite Kommunikationsplattform. 2.1. Die fabux kommuniziert auf folgende Weise mit Freiwilligen:
2.2. Die fabux kommuniziert auf folgende Weise mit gemeinnützigen Organisationen, Kirchen, Vereinen etc:
2.3. Die fabux kommuniziert auf folgende Weise sich und ihre Arbeit in die Öffentlichkeit:
3. Netzwerke der fabux:
Mehr im Netz:http://www.fabux-dv.de Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)--- Wirkung / Erfahrung--- Materialien
Erwähnt in den folgenden Artikeln und Praxisbeispielen
Aufgegriffen und weiterentwickelt--- |
HilfeBei Fragen und Anregungen können Sie die geistreich Hotline der EKD anrufen (0511 27 96 208) oder sich per E-Mail an uns wenden (info@geistreich.de). |



