|
Dieses Praxisbeispiel ist für alle Internetnutzer sichtbar.
Konfirmationskarte der Bischöfin
Situation / KontextMit dieser Kartenaktion (seit 2010) wollten wir eine alte, eingeschlafene Tradition aus einigen Gegenden wieder aufnehmen. Bis in die 70iger Jahre hinein bekamen die Konfirmanden das Kugelkreuz überreicht. Das Kugelkreuz ist das Zeichen der Evangelischen Jugend und stammt aus der Zeit der bekennenden Kirche (www.evangelischejugend.de - Suchwort Kugelkreuz). Durch die Fusion unserer beiden Landeskirchen wurde das Signet überarbeitet und dem der Landeskirche angepasst. Dies sollte als Gelegenheit genutzt werden, um das Kugelkreuz wieder mehr in das Bewusstsein zu bekommen. ZieleDurch die Fusion unserer beiden Landeskirchen wurde das Signet überarbeitet und dem der Landeskirche angepasst. Die Neugestaltung sollte als Gelegenheit genutzt werden, um das Kugelkreuz wieder mehr in das Bewusstsein zu bekommen. Die Konfirmandenkarte ist dabei eine Möglichkeit. Gleichzeitig wurde und wird das Ziel verfolgt, dass den Konfirmanden von der Bischöfin und der Landesjugendpfarrerin ein Glückwunsch übermittelt werden kann. Dieser „direkte“ Kontakt bestand bis zu diesem Zeitpunkt nicht. Reflexion / HintergrundDie Konfirmierten werden als "erwachsene Kirchenmitglieder" Ernst genommen. Ihnen wird der weg in die Ev. Jugend gezeigt. UmsetzungAllgemeine Hinweise zur Umsetzung--- VorbereitungDie Karte wurde vom Kinder- und Jugendpfarramt in Zusammenarbeit mit der Bischofskanzlei gestaltet. Sie konnte von den Gemeinden in der jeweils benötigten Stückzahl bestellt werden. DurchführungAm Konfirmationstag wurde die Karte im Gottesdienst (idealerweise von Jugendlichen) überreicht. Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)Im ersten Jahr fand eine Befragung einzelner Gemeinden nach dem Zufallsprinzip statt. Wirkung / ErfahrungDas Projekt wurde durch die Gemeinden von Anfang an sehr gut aufgenommen. Die Karten konnten mit den Pins im Kinder- und Jugendpfarramt bestellt werden. Wir gehen davon aus, dass mind. 80% der Konfirmanden die Karten zur Konfirmation überreicht bekommen. Leider gelingt es nicht immer, dass Jugendliche die Karte überreichen. Die Akzeptanz zeigt, dass der Grundgedanke ein oder mehrere Bedürfnisse aufnimmt. Im ersten Jahr fand eine Befragung einzelner Gemeinden nach dem Zufallsprinzip statt. Alle haben zurückgemeldet, dass dies eine gute Aktion sei, die unbedingt weitergeführt werden soll. Die Wirkung bei den Konfirmandinnen und Konfirmanden konnten wir noch nicht reflektieren. Materialien
Erwähnt in den folgenden Artikeln und PraxisbeispielenAufgegriffen und weiterentwickelt--- |
HilfeBei Fragen und Anregungen können Sie die geistreich Hotline der EKD anrufen (0511 27 96 208) oder sich per E-Mail an uns wenden (info@geistreich.de). |


