Anders Wachsen - Wirtschaft braucht Alternativen zum Wachstum

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a geistreich member
Created at: 2012-03-24
Last major update at: 2012-03-24
Languages
Deutsch (Original, currently shown)
In section
Energie- und Umweltmanagement
Institutions
Anders Wachsen - Wirtschaft braucht Alternativen zum Wachstum in Leipzig
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Preparation: no information
Execution: 3 Min. die Petition zu unterzeichnen!
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anders wachsen

Abstract

Wenn Maßlosigkeit das Maß geworden ist, müssen Christen die besseren Alternativen aufzeigen: Der Initiativkreis "anders wachsen" hat das Ziel, eine kirchliche Öffentlichkeitskampagne "Wirtschaft braucht Alternativen zum Wachstum" anzustoßen.

Situation / context

Unsere Initative ist in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsen entstanden, möchte aber Flyer. Quelle: anders wachsendeutschlandweit Initativen und Gruppen vernetzen, die sich mit Wirtschaftethik aus christlicher Sicht beschäftigen.

Flyer: Siehe Materialien unten - Sie müssen angemeldet sein.

Wenn Maßlosigkeit das Maß aller Dinge geworden ist, müssen Christen aus der Freiheit ihres Glaubens heraus die besseren Alternativen aufzeigen. Deshalb hat sich der Initiativkreis "anders wachsen" gegründet. Sein Ziel ist eine kirchliche Öffentlichkeitskampagne "Wirtschaft braucht Alternativen zum Wachstum".

Goals

Hauptziel des Initiativkreises „anders wachsen“ ist eine breite Öffentlichkeitskampagne zum Thema „Wirtschaft braucht Alternativen zum Wachstum“, getragen durch die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD).

Helfen Sie mit, dieses Ziel zu erreichen – und unterzeichnen Sie die Online-Petition an den Rat und die Synode der EKD unter www.anders-wachsen.de

EKD-Ratsvorsitzender: Wachstum darf kein Fetisch sein
 
(Meldung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) vom 14. 5. 2012)
 
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, hat verantwortliche Regulierungen in der Finanzwirtschaft angemahnt. Die Risiken müssten begrenzt werden, auch wenn dies ein Wachstum einschränke: "Wachstum darf nicht länger ein Fetisch unserer Gesellschaft sein", sagte Schneider am Montag vor rund 180 Repräsentanten aus Kirche, Wirtschaft und Arbeitswelt bei einem Festakt in Hannover.
 
Der ganze Artikel unter
http://www.ekd.de/aktuell_presse/82239.html
 
Unterstützen Sie die Online-Petition an die EKD auf www.anders-wachsen.de!
 
Verlinken Sie uns bei facebook: www.facebook.com/AndersWachsen
 
Unterschriftenliste zum Download unter http://anders-wachsen.com/_project/media/uploads/files/unterschriftenliste-petition.pdf
 

Reflection / background

Wirtschaftswachstum hatte lange Zeit den Zweck, die Lebensqualität der Gesellschaft zu erhöhen. In Entwicklungs- und Schwellenländern ist es daher unter gewissen Maßgaben nach wie vor sinnvoll.

Negative Folgen des Wachstumszwangs

In unserer Überflussgesellschaft jedoch wirkt sich der Wachstumszwang inzwischen zerstörerisch aus:

  • Der Markt dehnt seinen Anspruch auf immer mehr Bereiche unseres Lebens aus.
  • Der Mensch dient zunehmend der Wirtschaft, nicht mehr die Wirtschaft dem Menschen.
  • Politische Regeln und Menschenrechte werden weltweit beseitigt oder umgangen.
  • Natürliche Ressourcen werden immer schneller verbraucht und der Klimawandel beschleunigt.
  • Wirtschaftsinteressen gewinnen immer höheren Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse.
  • Handelspartner und ganze Nationen werden übervorteilt.
  • Wirtschaftsinteressen werden zunehmend mit militärischer Gewalt durchgesetzt.

Ein neuer gesamtgesellschaftlicher Konsens

Bisher lautet der gesamtgesellschaftliche Konsens:
Wirtschaftswachstum ist nötig! Es gibt dazu keine Alternative.
Für die christliche Kirche gibt es immer eine Alternative:
Gottes Reich, die Welt, wie sie nach Gottes Willen sein soll.

Ein Denken, das Alternativlosigkeit beansprucht, fordert Kirche zum Widerspruch und zum Aufzeigen von Alternativen auf. Christen wissen und bekennen: Es gibt immer Alternativen.
Deshalb kann Kirche die Frage stellen, die für eine Veränderung der Gesellschaft notwendig ist:

Wo wollen wir wirklich wachsen?

In der Wirtschaft? Oder in Gerechtigkeit?
An Quantität? Oder an Lebensqualität?
Die Frage ist nicht: Wachstum – ja oder nein?
Sondern vielmehr:
In welchen Bereichen ist Wachstum sinnvoll und erstrebenswert – und in welchen nicht?
Vielleicht kann ein neuer gesamtgesellschaftlicher Konsens lauten:

„Wachstum? Ja bitte. Dort, wo es gut tut.“

Eine breite gesellschaftliche Debatte darüber ist notwendig.
Als Kirche könnten wir diese Debatte anstoßen und selbst klar Position beziehen.

General information on realization

Preparation

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Realization

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Wrap up & follow-up actions

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Effect / experience

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Adopted and refined

    Connected content

    • Spiegel
      Es geht hier um Wohnprojekte wie Wohngemeinschaften, aber auch um Ansätze zu neuen Lebenskonzepten.
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    • Politisch predigen
      Politisches Engagement der Kirche.
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    • Eisberg
      Der CO2-Ausstoß ist ein wichtiges Thema in der Gesellschaft. Mit ihm verbunden sind weitere politische Fragen. Wie kann dies in der Kirche gestaltet werden?
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