Kreativität und informelles Lernen: Herausforderungen an formale Berufsausbildung im Hotelbereich

Autor/innen
ein Geistreich-Mitglied
Erstellt am: 26.03.2012
Letzte größere Änderung: 26.03.2012
Sprachen
Deutsch (Original, angezeigt)
Einsortiert in
Arbeitswelt und Arbeitslosigkeit
Gemeinden/Institutionen
Tagungszentrum Martinshaus in Rendsburg
Stichworte
Zielgruppen
Mitarbeitende
Informationen
Vorbereitung: Keine Angaben
Durchführung: Keine Angaben
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Doris Scheer

Kurzbeschreibung

Die schleswig-holsteinische Diakonie bietet für Angestellte ihres Tagungs- und Gästehauses (Martinshaus) einen Austausch mit einem italienischen Partner (Istituto Gould) an; dieses Projekt wird im Rahmen des LEONARDO-Programms mit finanziellen Mitteln der EU unterstützt.

Situation / Kontext

Die Diakonie in Schleswig-Holstein zählt mit mehr als 28.000 hauptamtlichen und einigen tausend ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den größten sozialen Dienstleistern in Schleswig-Holstein.

Das Martinshaus ist das Tagungs- und Gästehaus des Diakonischen Werkes, das neben den Serviceleistungen für das DW im Hotel- und Gaststättenbereich Beschäftigungsmöglichkeiten (7 Personen) anbietet und ausbildet (3 Personen).

Ziele

Wir erwarten von diesem Arbeitsaufenthalt zum einen Erkenntnisse und Einsichten in den Arbeitsalltag, die Organisationsstruktur und Personalentwicklung ähnlich strukturierter Dienstleistungen und konkrete Impulse für die Mitarbeitermotivation und Personalentwicklung sowohl im Martinshaus wie auch im Istituto Gould.

Reflexion / Hintergrund

Diskussionen zum Thema "Qualität" im Kontext einer gemeinsamen Arbeitsgruppe mit EURODIACONIA haben sich verdichtet zu Fragen nach der Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit, nach Ressourcen, die zu diesem Zweck mobilisiert werden können und nach Anerkennungsformen für informell erworbene Kompetenzen, die die formale Berufsqualifikation im Hotel- und Gaststättenbereich ergänzen und erweitern. Insbesondere die Vielfalt der Kreativitätspotenziale von Beschäftigten und Auszubildenden findet kaum Berücksichtigung im Arbeitsalltag und in der formalen Berufsausbildung. Das geplante Vorhaben will hier seinen Schwerpunkt setzen. Insbesondere wollen wir gemeinsam überlegen, wie diese Potenziale aktiviert und zielgerichtet für die Ausbildung und für die Weiterbildung nutzbar gemacht werden können.

Allgemeine Hinweise zur Umsetzung

Das Martinshaus ist Mitglied im DEHOGA und arbeitet im Netzwerk diakonischer Einrichtungen im Hotel- und Gästehausbereich mit. Unser Partner in Florenz / Italien ist das Istituto Gould, das mit 10 weiteren Gästehäusern der Waldensischen Kirche in Italien vernetzt und ähnlich strukturiert ist wie das Martinshaus.

Vorbereitung

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Durchführung

Durchgeführt wird der Fachaustausch in Florenz mit dem Istituto Gould, das für die Organisation der einzelnen Lern- und Arbeitsschritte vor Ort verantwortlich ist, im Zeitraum 23. Februar bis 8. März 2012. Die Geschäftsführerin des Istituto koordiniert die im Projektzusammenhang stehenden Aktivitäten auf der italienischen Seite (Planung und praktische Durchführung vor Ort). Das Diakonische Werk Schleswig-Holstein wird vertreten von Frau Ruth Doil, Leiterin des Martinshauses, und Frau Doris Scheer, Europareferentin und Koordinatorin der AG Diversity im Diakonischen Werk Schleswig-Holstein.

Unterstützt und gefördert wird das Projekt im Rahmen des LEONARDO-Programms mit Finanzmitteln der Europäischen Union.

Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)

Wir wollen die Organisation des deutschen und italienischen Berufsbildungssstems mit Fokus auf dem Bereich Hotel und Gaststätten kennenlernen und vergleichen, um daran weitere Überlegungen in einem neu zu planenden erweiterten Projektkontext anzuschließen, der sich insbesondere mit der Anerkennung / Zertifizierung informeller Lerninhalte beschäftigen soll.

Wirkung / Erfahrung

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Aufgegriffen und weiterentwickelt

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