Sanierung der Stadtkirche St. Michael in Jena

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ein Geistreich-Mitglied
Erstellt am: 23.04.2012
Letzte größere Änderung: 23.04.2012
Sprachen
Deutsch (Original, angezeigt)
Einsortiert in
Immobilien, Bauwesen und Friedhofswesen
Gemeinden/Institutionen
Ev.-Luth. Kirchengemeinde Jena in Jena
Stichworte
Zielgruppen
Mitarbeitende
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Informationen
Vorbereitung: Keine Angaben
Durchführung: Keine Angaben
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2 Stimmen
Kommentare zum Dokument
Brautportal der Stadtkirche St. Michael Jena

Kurzbeschreibung

Mit Geldern aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung wurde in Jena das Brautportal der Stadtkirche St. Michael renoviert.

Situation / Kontext

Das Brautportal der Stadtkirche St. Michael in Jena gilt als Gebäudesolitär, das  zwischen 1422 und 1450 erbaut worden ist. Die gestalterische Einmaligkeit des östlichen Portals an einer der größten gotischen Hallenkirchen Mitteldeutschlands wird durch eine nach innen und außen wirkende Empore dargestellt.

Ziele

Die Restaurierung des Brautportals sowie der gesamten Außenfassade der Kirche trägt einen Teil dazu bei, die historische Besonderheit der Stadtkirche St. Michael und der Stadt Jena zu erhalten.

Reflexion / Hintergrund

Die touristische Besonderheit der Kirche ergibt sich gerade im Reformationsjubiläum durch die originale Grabplatte Martin Luthers, die nach einem Entwurf von Lucas Cranach d.Ä. in Erfurt hergestellt wurde und nach dem Verlust der kursächsischen Residenzstadt Wittenberg in Jena verblieb.

Allgemeine Hinweise zur Umsetzung

Die Restaurierung des Brautportals stellt den Abschluss der seit über 13 Jahren laufenden Restaurierung und Rekonstruktion der Außenfassaden von St. Michael dar. Finanziert wurde die Sanierung in Höhe von 1,52 Mio Euro zu 98 Prozent durch die Förderung mit EFRE-Mitteln und ergänzend durch Mittel der Stadt Jena. Die Renovierung des Brautportals der Stadtkirche St. Michael ist als herausragende städtbauliche Komponente zu sehen.

Vorbereitung

Im Rahmen der Rastaurierung der Außenfassaden wurde zuerst im Jahr 2000 die Turmhaube neuaufgesetzt, im Jahr 2004 das Barockdach neu restauriert und im Zuge dessen auch das Brautportal renoviert. Dabei wurde auf größtmögliche Erhaltung historischer Bausubstanz geachtet.

Durchführung

Im Rahmen der Restaurierung konnten umfangreiche Schadenskartierungen und Materialuntersuchungen durchgeführt werden; die Reinigungsarbeiten der schwarzen Gipsverkrustung erfolgten mit einem substanzschonenden Laser-Verfahren. Um die verschiedenen Sand- und Kalksteine und die Formergänzungen zu einem einheitlichen Bild zusammen zu fassen, wurde das Brautportal mit einer lasierenden Farbschicht überzogen. Die äußere Gestaltung der bogenförmigen Öffnung wird später in einem gesonderten Abschnitt umgesetzt.

Mit tatkräftiger Unterstützung des Jenaer Kirchbauverein e.V. konnte die nach denkmalpflegerischen Grundsätzen erfolgte Restaurierung dieses Gebäudeteils durchgeführt werden.

Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)

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Wirkung / Erfahrung

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Aufgegriffen und weiterentwickelt

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