Learning Landscape

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a geistreich member
Created at: 2012-05-04
Last major update at: 2012-05-04
Languages
Deutsch (Original, currently shown)
In section
Erwachsene
Institutions
Evangelische Erwachsenenbildung Niedersachsen in Hannover
Keywords
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Learning Landscape

Abstract

Die "Grundtvig-Lernpartnerschaft" "Learning Landscape" hat "Best-Practice"-Modelle der Erwachsenenbildung in benachteiligten Regionen verschiedener europäischer Länder untersucht.

Situation / context

Bildung findet nicht im luftleeren Raum statt. Sie findet zu einer konkreten Zeit, an einem konkreten Ort und mit konkreten Menschen statt. All dies hat einen Einfluss auf Lernen und Verstehen. Dieser Aspekt soll mit dem Wort "Landscape" (Landschaft) verdeutlicht werden.

Die "Landschaft", in der Menschen leben, ist wie die Bühne, auf der Menschen lernen.

Überall und zu jeder Zeit beeinflusst die "Landschaft" die Bildung und umgekehrt.

Goals

Die Ziele der Partnerschaft waren:

  1. Die Entwicklung einer Datenbank mit Informationen darüber, wie und warum Erwachsenenbildungsprogramme in den untersuchten Regionen erfolgreich waren. So haben die Zielgruppen der Erwachsenenbildung neue Lebensperspektiven und Möglichkeiten der Teilnahme an der Zivilgesellschaft aufgezeigt bekommen. Dadurch konnten die Erwachsenen ihre Selbstreflexion in Zeiten der Unsicherheit verbessern und lernen, wie man mit Rollenkonflikten und Rollenerwartungen im beruflichen und privaten Leben umgehen kann.
  2. Die Ermöglichung einer genaueren Beschreibung der untersuchten Erwachsenenbildungskonzepte unter Beachtung von methodischen und didaktischen Fragen, um die Konzepte über Ländergrenzen hinweg vefügbar zu machen.
  3. Teilnehmer und Zielgruppen mit der Fähigkeit auszurüsten, in ihrer Region neue Möglichkeiten, Methoden und Formen der Erwachsenenbildung zu identifizieren, um die Qualität der Bildung zu verbessern.

Reflection / background

Bildung hat auf der öffentlichen Agenda einen hohen Stellenwert gewonnen. Große gesellschaftliche, wirtschaftliche, kulturelle und politische Umwälzungsprozesse stellen nicht nur Einzelne, sondern große gesellschaftliche Gruppierungen und/oder ganze soziale Milieus vor große Herausforderungen. Alle Bildungsbereiche (formell, non-formell, informell) haben dabei eine Schlüsselposition inne. Sie sind das Instrument, um Einzelne und/oder größere gesellschaftliche Gruppierungen zu befähigen, sich aktiv an den gesellschaftlichen Veränderungsprozessen zu beteiligen, sich ihre ökonomischen Grundlagen, sowie soziale Strukturen zu erhalten oder neu aufzubauen. Dem ländlichen Raum kommt in diesen Zusammenhängen eine besondere Rolle zu:

So sind ländliche Regionen als Mikrokosmos von diesen Veränderungsprozesse manchmal nur verspätet oder kaum betroffen. Den Menschen in diesen Regionen (besonders jüngeren) droht die Abkopplung von allgemeinen gesellschaftlichen Prozessen, was sich in verminderten Chancen im sozialen, ökonomischen oder im Bildungsbereich bemerkbar macht.

Die Bildungsmöglichkeiten im ländlichen Raum sind, aufgrund der geringeren Bevölkerungsdichte weitaus schlechter, als in den Zentren. Hier besteht großer Struktur- und Organisationsbedarf, um die Bildungsnotwendigkeit, wie auch den Bildungsbedarf im ländlichen Raum zu stärken und allen Bevölkerungsschichten zugänglich zu machen.

Die speziellen Rahmenbedingungen für Bildung im ländlichen Raum (wie z.B. lange Wege, fehlendes Personal und Angebote, wenig Synergiemöglichkeiten) machen es notwendig, neu innovative, kreative und praxisnahe Strukturen für die Bildungsarbeit im ländlichen Raum zu entwickeln.

General information on realization

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Preparation

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Realization

Inhalte

  • Austausch und Analyse länderspezifischer "Bildungssituationen" im ländlichen Raum.
  • Informationen zu bildungspolitischen Hintergründen und  Aufgaben in den beteiligten Ländern.
  • Möglichkeiten und Strategien von Angeboten in der Erwachsenenbildung im ländlichen Raum.
  • Methoden und Inhalte der Erwachsenenbildung

 

Aktivitäten

  • Landesspezifische "Kick-Off"-Veranstaltungen/Seminare zur Information und Motivation zur Beteiligung an dem Projekt.
  • Landesspezifische Aktionen / Veranstaltungen zur Erkundung des Bildungsbedarfs  und der Bildungsbereitschaft von Lernenden in ländlichen Regionen.
  • Zwei bis drei internationale Seminare für Lernende und Lehrende aus ländlichen Gebieten, in dem die Bedeutung, Möglichkeiten und Grenzen "lebenslangen Lernens" diskutiert und evaluiert werden und sogen. "Best-Practice-Modelle" werden in Inhalt, Rahmenbedingungen und Struktur dargestellt, kritisch reflektiert und auf ihre Übertragbarkeit in andere Situationen geprüft.
  • Internationales Auswertungsseminar zur Evaluation und Dokumentation der Ergebnisse und zur Formulierung von innovativen Ansätzen für die Bildungsarbeit im ländlichen Raum, die auf internationalem Standard  übertragbar erscheinen.

Wrap up & follow-up actions

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Effect / experience

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Adopted and refined

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