Transformationskongress

Autor/innen
ein Geistreich-Mitglied
Erstellt am: 08.06.2012
Letzte größere Änderung: 08.06.2012
Sprachen
Deutsch (Original, angezeigt)
Einsortiert in
Energie- und Umweltmanagement
Gemeinden/Institutionen
Kirchenamt der EKD in Hannover
Stichworte
Zielgruppen
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Mitarbeitende
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Informationen
Vorbereitung: Keine Angaben
Durchführung: Keine Angaben
Meinungen
eine Stimme
Kommentare zum Dokument
Transformationskongress

Kurzbeschreibung

Am 8. und 9. Juni 2012 fand ein Kongress zu den politischen und wirtschaftlichen Umbrüchen unserer Zeit statt.

Situation / Kontext

Am 8. und 9. Juni 2012 veranstalten der Deutsche Gewerkschaftsbund, der Deutsche Naturschutzring und Einrichtungen der Evangelischen Kirche in Deutschland einen Kongress zu den politischen und wirtschaftlichen Umbrüchen unserer Zeit.

In dieser Kooperation arbeiten drei wichtige gesellschaftliche Kräfte zusammen. Jenseits der tagespolitischen Hektik wollen wir mit Ihnen über die Zukunft von Arbeit und Demokratie, die Neuordnung der Wirtschaft, über Verteilungsfragen und die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft in Richtung auf eine nachhaltige Entwicklung diskutieren.

Den Transformationskongress können Sie im Livestream verfolgen.

Das ausführliche Programm finden Sie hier.

Das gewerkschaftliche Debattenmagazin GEGENBLENDE hat die Themen des Kongresses in seiner Mai/Juni-Ausgabe zum Schwerpunkt. Hier können Fragen zum Klimawandel, zu Wachstum und Gerechtigkeit debattiert werden.

http://www.transformationskongress.de

Siehe auch

www.geistreich.de/FokusUmwelt

Ziele

EKD-Pressemitteilung Nr. 112/2012

 

 

Nikolaus Schneider: „Zeit für eine Ethik des Genug“
EKD-Ratsvorsitzender auf dem Transformationskongress in Berlin

 

Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, hat zu einer „Ethik des Genug“ aufgerufen. „Die Bibel lehrt Menschen, ,Wohlstand‘ und ,Fülle des Lebens‘ nicht ausschließlich und auch nicht in erster Linie materiell zu definieren“, sagte Schneider am heutigen Freitag zum Auftakt des Transformationskongresses in Berlin. „Gut leben“ heiße nicht nur „viel haben“, sondern auch „solidarisch leben“ und „mitmenschlich teilen“.

 

Zum biblischen Menschenbild gehöre die Einsicht, dass Menschen Fehler machen und ihre Möglichkeiten und Fähigkeiten überschätzen. Deshalb gelte gerade in Krisenzeiten: „Selbstkritisches Innehalten ist notwendig – für Einzelne, für gesellschaftliche Gruppen und für Regierungen.“ Die „Sabbat-Tradition der Bibel“, so Schneider, bestärke immer wieder neu in der Erkenntnis, dass Arbeit und Gewinnmaximierung eine Grenze haben. Wer Gott als den Schöpfer der ganzen Welt und als Vater aller Menschen bekenne, wisse: „Alle nationalen Interessen sind nur von zweitrangiger Bedeutung, und  Wachstumsprogramme dürfen national und international nicht auf Kosten der Ärmsten der Armen und nicht auf Kosten der Schöpfung gehen“.

 

Schneider: „Es schreit zum Himmel, dass unvorstellbare Summen auf den Finanzmärkten verdient werden, während jeden Tag 25 000 Menschen sterben, weil wir es nicht schaffen, medizinische Ressourcen und Nahrungsmittel so zu verteilen, dass alle Menschen leben können.“ Auch die wachsende Ungleichheit in Deutschland dürfe nicht ignoriert oder schön geredet werden, denn, so der Ratsvorsitzende weiter: „Die Schere zwischen Arm und Reich in unserer Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren immer weiter geöffnet. Wir brauchen auch bei uns eine Transformation, die gerechtere Zugänge zu Gesundheit, Bildung, Arbeit und zu demokratischer Beteiligung ermöglicht und befördert.“

 

Soziale Gerechtigkeit in Deutschland durch immer mehr Wirtschaftswachstum zu garantieren könne hingegen auf Dauer keine Lösung sein, sagte Schneider, da das derzeitige Wachstumsmodell weder nachhaltig noch übertragbar für alle Menschen in allen Ländern dieser Erde sei. Vielmehr gefährde es die Zukunft der Erde und der nächsten Generationen.“ Veränderung aber sei möglich, so der Ratsvorsitzende abschließend, denn: „Gottes Geist kann unser Denken und Handeln erneuern. Wir sind überzeugt, dass dieser Geist des Lebens nicht nur in der Kirche wirkt. Wir wollen mit allen zusammenarbeiten, die unterwegs sind zu sozialer Gerechtigkeit, nachhaltiger Wirtschaft, Bewahrung der Schöpfung und lebendiger Demokratie.“

 

http://www.transformationskongress.de/

 

Hannover, 8. Juni 2012

 

Pressestelle der EKD

Reinhard Mawick

 

 

 

 

Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)

Reflexion / Hintergrund

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Allgemeine Hinweise zur Umsetzung

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Vorbereitung

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Durchführung

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Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)

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Wirkung / Erfahrung

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Aufgegriffen und weiterentwickelt

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