Theomobil: Offene Jugendarbeit

Autor/innen
ein Geistreich-Mitglied
Erstellt am: 15.06.2012
Letzte größere Änderung: 15.06.2012
Sprachen
Deutsch (Original, angezeigt)
Einsortiert in
Jugendliche und Schule
Gemeinden/Institutionen
Dekanat Nidda in Nidda
Stichworte
Zielgruppen
Mitarbeitende
---
Informationen
Vorbereitung: Keine Angaben
Durchführung: Keine Angaben
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Theo

Kurzbeschreibung

Das Ev. Dekanat Nidda bietet mobile Jugendarbeit im schulischen und außerschulischen Kontext an, die u.a. durch LEADER-Mittel gefördert wird.

Situation / Kontext

Mithilfe eines Kleinbusses und des Wohnmobils "Theo" bietet das Ev. Dekanant sowohl ansässigen Schulen und der Gemeinde als auch den Dörfern, die zum Dekanat gehören, offene Jugendarbeit an.

Ziele

Ziel des Projekts ist es, die z.T. bereits vorhandene Kinder- und Jugendarbeit des Dekanats, die vorrangig in Nidda angeboten wird, auch allen anderen Gemeinden des Dekanats zugänglich zu machen. Zudem sollen außerschulische und schulbezogene Jugendarbeit miteinander verknüpft werden, um gegenseitig voneinander zu profitieren und Synergieeffekte zu nutzen.

Reflexion / Hintergrund

Der östliche Teil des Wetteraukreises hat mit strukturellen Problemen zu kämpfen, d.h er hat eine geringe Wirtschaftskraft, eine relativ hohe Jugendarbeitslosigkeit und muss Einwohnerverluste hinnehmen.
In den Schulen vor Ort besteht ein hoher Bedarf an schulbezogener Jugendarbeit.

Allgemeine Hinweise zur Umsetzung

Das Projekt "Theomobil" besteht seit dem Sommer 2009 und ist auf fünf Jahre befristet, so dass es noch bis zum Sommer 2014 läuft. Das Projektteam ist darum bemüht, eine Anschlussfinanzierung zu erreichen, so dass das Projekt auch länger bestehen bleiben kann.

Vorbereitung

Für die Realisierung des Projekts wurde eine halbe Gemeindepädagogenstelle errichtet, die aus Kirchensteuermitteln getragen wird. Die für das Projekt benötigten Fahrzeuge, ein 9-Sitzer-Kleinbus sowie ein Wohnwagen, konnten aus EU-Mitteln des LEADER-Programms und regionalen Zuschüssen (Stadt, Sparkasse, Kirche) finanziert werden.

Durchführung

Das Projekt wird durchgeführt in der Schule für Lernhilfe, der Grundschule und der Haupt- und Realschule in Nidda sowie in den Kirchengemeinden im Ev. Dekanat Nidda.

Im Rahmen des Projekts findet eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Schulleitung statt.

Beispiele konkreter Arbeit im schulischen Kontext:

  • Projekte zum sozialen Lernen
  • Bildungs- und freizeitpädagogische Angebote im Nachmittagsbereich
  • Angebote in der Projektwoche
  • Streitschlichtung
  • Angebote von Beratungs- und Gesprächszeiten für Schüler und Eltern

Bei diesen Angeboten hat der Wohnwagen "Theo" eine zentrale Rolle inne: Viele der Angebote finden um ihn herum statt. Ist dies aufgrund der begrenzten Kapazität nicht möglich, können auch die Räume der Schulen sowie der Ev. Kirchengemeinde genutzt werden.

Im Bereich der außerschulischen Jugendarbeit bildet der Wohnwagen "Theo" den Mittelpunkt bei angebotenen Aktivitäten:

  • Jugendtreffs
  • Begleitung einzelner Einheiten in der Konfirmandenarbeit
  • Angebote bei Gemeinde- und Dorffesten

Der Wohnwagen "Theo" bildet aufgrund seiner Mobilität den Kernpunkt der Jugendarbeit: Viele Kinder und Jugendliche der Region haben Schwierigkeiten, in der Gegend mobil zu sein, weshalb das Projekt darauf abzielt, zu den Jugendlichen zu kommen.

Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)

Das Projekt "Theomobil" läuft noch bis zum Sommer 2014. Es wird versucht, eine Folgefinanzierung zu finden.

Wirkung / Erfahrung

Durch "Theo" ist es möglich, auch die Kinder und Jugendlichen auf den Dörfern zu erreichen. "Theo" bildet auf vielfältige Weise: von freizeitpädagogischen Maßnahmen über Themenangebote und Spiritualität bis hin zum Sozialen Lernen. Kinder und Jugendliche lernen durch Freiwilligkeit, Prozessoffenheit und Partizipation.

Aufgegriffen und weiterentwickelt

    Umfeld des Beitrags

    • Tosamen
      Jugendliche in der Gemeinde sind teilweise Zielgruppe, teilweise als Aktive auch selber Veranstalter und Organisatoren.
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    • Dorf
      Mit dem modernen Dorf verbinden sich spezifische Chancen und Herausforderungen für die Kirche.
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      Hier kommt Kirche zu den Menschen oder ist auf dem Weg.
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