Durch Einander - Diakonie und Kirchengemeinde im Zusammenspiel: Vom Hirtenjungen zum König - der Aufstieg Davids

Autor/innen
ein Geistreich-Mitglied
Erstellt am: 01.07.2012
Letzte größere Änderung: 15.09.2012
Sprachen
Deutsch (Original, angezeigt)
Einsortiert in
Erwachsene, Diakonie und Gesellschaft, Theater und Tanz, Integration und Inklusion, Bibelprojekte
Gemeinden/Institutionen
Ev.-Luth. Kirchengemeinde Eisfeld in Bad Rodach
Stichworte
Zielgruppen
Mitarbeitende
Informationen
Vorbereitung: ca. 8 Monate
Durchführung: Aufführung 1 Stunde
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David

Kurzbeschreibung

Gemeinsam mit Gemeindemitgliedern hat der Vikar Denny Seifert 2011 im Rahmen seines gemeindepädagogischen Projekts ein integratives Theaterspiel initiiert. Die Besonderheit dieses Projekts besteht in der Gemeinschaftsarbeit der evangelischen Kirchengemeinde mit der Werkstatt für angepasste Arbeit in Trägerschaft der Diakonie in Eisfeld, also ein Zusammenspiel von Menschen mit und ohne Behinderung.

Situation / Kontext

Zwischen der Kirchengemeinde und den diakonischen Einrichtungen in Eisfeld insbesondere der Wefa (Werkstatt für angepasste Arbeit) besteht seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit, die Vikar Denny Seifert für sein Theaterspiel nutzte.

Ziele

Die Verknüpfungspunkte zwischen den Gemeindemitgliedern und den Beschäfitgten der Wefa sollen durch dieses Projekt weiter ausgebaut werden.

Reflexion / Hintergrund

Das Theaterspiel hat im Gottesdienst eine lange Tradition. Es wurde für unser Projekt eingesetzt, um theologische Inhalte zu vermitteln. Durch das gemeinsame Beschäftigen mit einem biblischen Thema findet eine Auseinandersetzung damit statt. Außerdem ist das Zusammenwirken von Menschen mit und ohne Behinderung gelebte Integration / Inklusion.

Allgemeine Hinweise zur Umsetzung

Die Stadt Eisfeld ist mit der Aufführung des Theaterstücks um einen kulturellen Höhepunkt bereichert worden.

Vorbereitung

Durch Abkündigungen in Gottesdiensten, Plakate und Mund-zu-Mund-Propaganda wurde über das Projekt gesprochen und Mitwirkende gefunden.

Durchführung

Regelmäßige Treffen der Mitwirkenden führten von der ersten Idee bis zur Aufführung des Theaterspiels.
Das gesamte Theaterspiel wurde von Anfang an gemeinsam entwickelt: Zuerst wurde ein Thema ausgesucht, dann in Anlehnung an den Bibeltext das Drehbuch geschrieben, die Darsteller benannt, Kulissen gebaut, Kostüme genäht, Texte gelernt und geprobt. Am 23.10.2011 wurde das Theaterspiel in der Dreifaltigkeitskirche zu Eisfeld aufgeführt.

Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)

Nach der erfolgreichen Aufführung des Theaterspiels trafen sich die Mitwirkenden und Zuschauer zu einem gemütlichen Austausch bei Kaffee und Kuchen. Ein Video der
Aufführung steht Zuschauern zur Verfügung, die bei der Aufführung nicht dabei sein konnten.

Wirkung / Erfahrung

Durch das Projekt eines integrativen Theaterspiels wurde gezeigt, dass Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam ein etwas Tolles geschaffen haben, das noch lange Gesprächsthema war. Die Mitwirkenden kamen miteinander ins Gespräch, was im Alltag nicht immer so leicht möglich ist.

Aufgegriffen und weiterentwickelt

    Umfeld des Beitrags

    • Inklusion
      Behinderte und Nicht-Behinderte leben und feiern gemeinsam.
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    • Theater
      Theater und Anspiele.
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