Die „Schöpfung“ neu interpretiert

Autor/innen
ein Geistreich-Mitglied
Erstellt am: 12.07.2012
Letzte größere Änderung: 12.07.2012
Sprachen
Deutsch (Original, angezeigt)
Einsortiert in
Musik, Kinder und Grundschule, Frieden, Gerechtigkeit, Schöpfung, Wissenschaft und Ethik
Gemeinden/Institutionen
Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck in Kassel
Stichworte
Zielgruppen
Mitarbeitende
Informationen
Vorbereitung: ein halbes Jahr
Durchführung: 1 Woche
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Diskussion zum Thema "Schöpfung"

Kurzbeschreibung

Eine Woche lang beschäftigt sich die Evangelische Kirche in einer Stadt mit dem Thema "Schöpfung" - ausgehend von Joseph Haydns Oratorium und mit dessen Aufführung endend.

Situation / Kontext

Die Schöpfung ist ein sehr facettenreiches Thema, das verschiedene Anknüpfungsmöglichkeiten bietet.

Ziele

Das Projekt bietet den Besuchern die Möglichkeit, die Schöpfung aus ganz verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und zu bedenken.

Reflexion / Hintergrund

Die Aufführung des Oratoriums steht nicht für sich allein, sondern wird in einen größeren thematischen Kontext gestellt.

Allgemeine Hinweise zur Umsetzung

Zur aufführenden Kurhessischen Kantorei gehören neben der "klassischen" Kantorei ein Gospel- und ein Kinderchor. 

Vorbereitung

Zunächst ist die Aufführung des Oratoriums mit dem entsprechenden Probenvorlauf und den benötigten Solisten und Instrumentalisten zu planen. Für die weiteren Teile des Projekts (s. Durchführung) sind v.a. Absprachen mit den beteiligten Mitarbeitenden und den Raumverantwortlichen notwendig.

Durchführung

Das ehrgeizige Programm einer ganzen „Schöpfungswoche“ bietet bis zur Aufführung des Oratoriums täglich Erkundungen, Führungen, Vorträge und Diskussionen an. Sie mündet in den „Schöpfungstag“ am Sonntag. Bevor abends das Konzert „Die Schöpfung“ auf einer Freilichtbühne erklingt, gibt es vormittags am gleichen Ort einen Gottesdienst unter dem Motto „Celebrate!“ mit dem Gospelchor der Kantorei. Lieder zum Mitsingen aus fünf Kontinenten erklingen und die Gospelsinger stellen traditionelle und moderne Gospels vor. Um 16 Uhr führt der Kinderchor der  in der Lutherischen Pfarrkirche das Musical „Und Gott sah, dass es gut war“ von Thomas Nüdling auf. Singend und spielend verkörpern die Kinder Pflanzen und Tiere an jedem Schöpfungstag, liebevoll begleitet vom Engel Gabriel und seinen Nachwuchsengeln.

Die Schöpfungswoche beginnt am Pfingstmontag in einem ökumenischen Gottesdienst des Arbeitskreises Christlicher Kirchen, der sich der christlichen Schöpfungsvorstellung widmet. Die Woche setzt sich fort mit Themen, die an den Tagen des ersten biblischen Schöpfungsberichts auftauchen: Am Dienstag erkunden Kindergartenkinder die Bildnisse von Tieren und Pflanzen in der Pfarrkirche, dazu spielt die Orgel – welche Stimmen sind zu erkennen? Am Mittwoch erleben die Besucher im Botanischen Garten bei einer Führung, welche Vielfalt an Pflanzen die Erde beherbergt und was zum Schutz ihrer Vielfalt geschehen muss. Am Donnerstag gibt es eine Diskussion: Naturwissenschaftler sprechen mit Theologen und dem Publikum über Chancen und Grenzen der Schöpferkraft des Menschen. Vorgeburtliche Diagnostik, Atomkraft, Gentechnik – mit welchen ethischen Wertsystemen finden wir das richtige Maß dessen, was wir als Menschen tun können? Am Freitag richten sich die Blicke gen Himmel: die Gestirne stehen im Mittelpunkt der Beobachtung und des kreativen Wirkens mit Gedichten, Vortrag und Tänzen. Am Samstag weitet sich der Horizont hin zu den anderen Religionen: welche Schöpfungsgeschichten erzählt man sich im Islam, bei den Juden, den Buddhisten – ein Vortrag mit vielen Beispielen erhellt Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)

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Wirkung / Erfahrung

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Aufgegriffen und weiterentwickelt

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