Elektronischer Klingelbeutel

Autor/innen
ein Geistreich-Mitglied
Erstellt am: 14.06.2010
Letzte größere Änderung: 14.06.2010
Sprachen
Deutsch (Original, angezeigt)
Einsortiert in
Mitgliederbindung
Gemeinden/Institutionen
Diakonie Himmelsthür in Hildesheim
Stichworte
Zielgruppen
Mitarbeitende
Informationen
Vorbereitung: Keine Angaben
Durchführung: Keine Angaben
Meinungen
3 Stimmen
Kommentare zum Dokument
Klingelbeutel

Kurzbeschreibung

Bargeld kommt aus der Mode: der elektronische Klingelbeutel ist da.

Situation / Kontext

Elektronischer Zahlungsweg für den Klingelbeutel.

Ziele

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Reflexion / Hintergrund

Immer weniger Menschen haben noch große Bargeldbestände in der Tasche. Kein Wunder: selbst der kleine Lebensmitteleinkauf wird oft mit Plastikgeld bezahlt. Auch in den Diakonischen Werken Himmelsthür ist dieser Trend bemerkbar: beim Artikelverkauf im Rahmen von Märkten und Events, aber auch beim Spendensammeln während Wohltätigkeitsveranstaltungen wäre manchmal die Möglichkeit, die eigene Scheckkarte einsetzen zu können, willkommen gewesen.
Was liegt da näher, als selbst einen elektronischen Zahlungsweg anzubieten? Nachdem man heute sogar im Taxi bargeldlos zahlen kann, müsste das doch möglich sein, dachten wir uns.

Allgemeine Hinweise zur Umsetzung

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Vorbereitung

Und siehe da: die POS-Terminals, wie die entsprechenden Geräte in der Fachsprache heißen, sind inzwischen wirklich erschwinglich geworden. Man kann auch generalüberholte, gebrauchte Geräte erwerben, und wenn man unter den verschiedenen Service-Anbietern, die für den Betrieb eines solchen Terminals unerlässlich sind, Vergleiche anstellt, findet man auch solche, die ohne Mindestumsätze und zu günstigen Konditionen ihre Dienstleistung bereitstellen.
Wir haben uns für ein völlig unabhängiges Gerät entschieden, etwa in der Größe eines halben Schuhkartons.

Durchführung

Es überträgt seine Daten über eine Handyverbindung an die Zentrale und hat einen Akku, kann also überall eingesetzt werden, auch auf dem Stand in der Fußgängerzone, aber eben auch beim Einsammeln der Kollekte nach dem Gottesdienst. Der Spender erhält einen Beleg, ein zweiter Beleg verbleibt bei uns, auf dem wir, wenn gewünscht, Namen und Anschrift notieren. So können wir den Spendenzweck sicherstellen, wenn die Spende zweckgebunden ist, und selbstverständlich können wir auch eine Spendenbescheinigung ausstellen.

Das Geld trifft einige Tage später per Überweisung bei uns ein, wobei je Buchung 14 Cent Gebühren abgezogen werden. Durch die Belegführung können wir alle Zahlungen sicher zuordnen und verwalten. Neben der EC-Karte mit Geheimzahl (Maestro) ist auch das Lastschriftverfahren möglich sowie der Einsatz von VISA- und Mastercard-Kreditkarten, die allerdings etwas höhere Provisionen einbehalten.

Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)

Sicher ist der bargeldlose Zahlungsverkehr noch ungewohnt beim Spenden oder beim Klingelbeutel, aber das liegt wohl auch weithin daran, dass die Möglichkeit selbst noch nicht angeboten wird. Beim Kaufmann oder an der Tankstelle ist es aber bereits Alltag, und es wird nicht mehr lange dauern, dass auch das freiwillige Geben davon eingeholt werden wird.

Wirkung / Erfahrung

Es ist gut, schon jetzt an die Zukunft zu denken, finden wir.

Aufgegriffen und weiterentwickelt

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