Gemeinsam unterwegs in Wiesbaden-Biebrich

Autor/innen
ein Geistreich-Mitglied
Erstellt am: 17.09.2012
Letzte größere Änderung: 17.09.2012
Sprachen
Deutsch (Original, angezeigt)
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Regionalisierung
Gemeinden/Institutionen
Hauptkirchengemeinde Wiesbaden Biebrich in Wiesbaden, Albert-Schweitzer-Gemeinde Wiesbaden Biebrich in Wiesbaden, Heilig-Geist-Kirchengemeinde Wiesbaden Biebrich in Wiesbaden, Lukasgemeinde Wiesbaden Biebrich in Wiesbaden und Oranier-Gedächtnis-Gemeinde Wiesbaden Biebrich in Wiesbaden
Stichworte
Zielgruppen
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Informationen
Vorbereitung: 1 Jahr
Durchführung: 2 Jahre
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Kurzbeschreibung

Seit über zwei Jahren arbeiten die sechs Gemeinden im Stadtteil Wiesbaden Biebrich aktiv daran, eine gemeinsame Zukunft für sich zu gestalten. In aufeinander bezogenen Wegschritten haben sich die Mitglieder der Gemeinden in ihrem Stadtteil umgesehen, sich gegenseitig besser kennen gelernt, sie haben sich ihre Wünsche und Bedarfe ausgetauscht, Visionen entworfen und ganz konkrete Projekte für nachbarschaftliche Zusammenarbeit und für eine starke Präsenz vor Ort entwickelt.

Situation / Kontext

  • Die Gemeindegliederzahl der sechs Gemeinden sinkt
  • der demografische Wandel ist spürbar
  • die finanzielle Situation der Gemeinden ist schwierig
  • die geografischen Herausforderungen für die Zusammenarbeit der Gemeinden im Stadtviertel sind hoch
  • soziale und interkulturelle Fragen sind drängend
  • Kirchliche Präsenz vor Ort wird gesucht und gewünscht

Ziele

  • Geklärte nachbarschaftliche Zusammenarbeit
  • Kollegiale Entlastung
  • mehr Freude am gemeinsamen Tun
  • Stärkere Sichtbarkeit und Erkennbarkeit der Gemeinden im Stadtviertel
  • Mögliche Fusion der sechs Gemeinden zu zwei bis drei Gemeinden

Reflexion / Hintergrund

Kirchliche Regionalentwicklung ist ein wichtiger Bestandteil von kirchlicher Zukunftsentwicklung. Sie gründet sich auf kirchliche Gemeindeentwicklung und stärkt lokale wie auch regionale Zusammenarbeit im Stadtteil. Gemeinden stehen nicht mehr in Konkurrenz zueinander, sondern stimmen ihr Programm und ihre Angebote aufeinander ab. Dadurch entstehen erkennbare Schwerpunkte, Stärken werden gestärkt und Zusammenarbeit wird gefördert. Der Mehrwert ist für viele spürbar und bringt auch noch Spaß.

Allgemeine Hinweise zur Umsetzung

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Vorbereitung

  • Auftraggeberkonferenz
  • Mandatierung durch die Kirchenvorstände
  • Auftaktveranstaltung zur Information für alle
  • Einrichtung einer Steuerungsgruppe

Durchführung

  • Arbeit in einer Projektmanagementstruktur
  • mit Steuerungsgruppe, Arbeitsgruppen, konkreten Arbeitsaufgaben, Meilensteintreffen, Veranstaltung von Thementagungen, Marktplätzen und Biebricher Synoden

Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)

  • Modellprojekt läuft noch bis zum Frühjahr 2013
  • konkrete Projekte werden getestet, um sie für Umsetzungsentscheidungen zu präzisieren

Wirkung / Erfahrung

  • Gegenseitige Wahrnehmung der Gemeinden
  • Kennen lernen der Gemeindeglieder und KVs unterneinander
  • Gemeinsam unterwegs sein und etwas miteinander tun macht Spaß und ist interessant
  • Bereitschaft nachbarschaftlich zusamen zu arbeiten wächst trotz Ängsten und Unsicherheiten

Aufgegriffen und weiterentwickelt

    Umfeld des Beitrags

    • Midsommar in Lübeck-Bullerbü
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