Tolerantes Berlin? – eine Spurensuche

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a geistreich member
Created at: 2013-01-08
Last major update at: 2013-01-08
Languages
Deutsch (Original, currently shown)
In section
Citykirchen und Profilgemeinden, Arbeit mit Touristen und Kurseelsorge
Institutions
CROSS ROADS - Berlin mit anderen Augen in Berlin
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Preparation: no information
Execution: ca. 2,5 Stunden
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Französische Friedrichstadtkirche in Berlin

Abstract

Eine Stadtführung in Berlin zeigt Orte, an denen Gläubige verschiedener Religionen und Konfessionen Zuflucht fanden.

Situation / context

Im Verlauf der Geschichte hat Berlin Glaubensflüchtlingen schon oft Zuflucht gewährt. Die Frage nach einem interreligiösen Zusammenleben wurde und wird dabei immer neu gestellt.

Goals

Die Führung verweist auf Orte von historischer und politischer Bedeutung und setzt sich damit auseinander, wie tolerant Berlin tatsächlich war und ist.

Reflection / background

Im Verlauf der Geschichte hat Berlin Glaubensflüchtlingen schon oft Zuflucht gewährt.

General information on realization

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Preparation

Es ist eine Route mit beispielhaften Orten der Toleranz zusammenzustellen.

Realization

Die Führung verweist auf Orte von historischer und politischer Bedeutung und setzt sich damit auseinander, wie tolerant Berlin tatsächlich war und ist.

  • Der Französische Dom am Gendarmenmarkt gab seit Anfang des 18. Jahrhunderts den protestantischen Hugenotten nach ihrer Vertreibung eine neue Heimat.
  • Ganz in der Nähe erhielten die katholischen Zuwanderer aus Schlesien etwa 50 Jahre später von Friedrich dem Großen die Hedwigskathedrale als Gottesdienstort.
  • Ein paar hundert Meter weiter konnte die Jüdische Gemeinde zu Berlin nach Jahrhunderten der Verfolgung ihre erste Synagoge 1714 eröffnen.
  • Zwischen diesen Orten liegt der Bebelplatz, seit der von den Nationalsozialisten inszenierten „Bücherverbrennung“ im Mai 1933 ein Synonym für menschenverachtende Intoleranz.
  • Den Abschluss bildet die Vorstellung des geplanten interreligiösen Bet- und Lehrhauses am Petriplatz. Hier entsteht etwas ganz Neues: ein Gotteshaus, das die drei monotheistischen Religionen Judentum, Islam und Christentum gemeinsam konzipieren, bauen, verantworten und betreiben, ohne ihre je eigenen Identitäten zu vermischen. Ein zukunftsweisendes Beispiel gelebter Toleranz.

Wrap up & follow-up actions

Der Stadtspaziergang wurde veranstaltet von „Cross Roads“. Die Agentur für Stadtführungen des Kirchenkreises Berlin-Mitte hat sich darauf spezialisiert, Berlin seinen Besuchern „mit evangelischen Augen“ zu präsentieren.

Effect / experience

Die erste Führung fand am Neujahrstag 2013 mit 25 Teilnehmenden statt.
Die nächste Führung findet am 30. März 2013 um 14.00 Uhr statt.

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