Mehrgenerationenhaus Berlin-Spandau

Autor/innen
ein Geistreich-Mitglied
Erstellt am: 18.01.2013
Letzte größere Änderung: 18.01.2013
Sprachen
Deutsch (Original, angezeigt)
Einsortiert in
Senioren, Alter und Pflege, Gemeindeleitung, Kleinkinder und KiTas
Gemeinden/Institutionen
Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde in Spandau in Berlin
Stichworte
Zielgruppen
Mitarbeitende
Informationen
Vorbereitung: Keine Angaben
Durchführung: Keine Angaben
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MGH Spandau

Kurzbeschreibung

Für die Erweiterung ihres Gemeindezentrums zu einem Mehrgenerationenhaus hat die Paul-Gerhardt-Gemeinde Fördergelder aus dem EFRE erhalten.

Situation / Kontext

Im Berlin-Spandauer Ortsteil Falkenhagener Feld leben Menschen aller Generationen und verschiedener Kulturen. Anders als früher leben die Familien mit Großeltern, Eltern, Kindern und Enkeln nicht mehr in räumlicher Nähe zueinander. Die Mobilität in der Gesellschaft hat in den vergangenen Jahrzehnten dazu geführt, dass Familienangehörige häufig entfernt voneinander leben. Man sieht sich selten und ist oft allein. Kontakte gibt es vorrangig in der gleichen Altersgruppe. Begegnungen
zwischen den Generationen und dadurch auch Verständnis, Anteilnahme und gegenseitige Unterstützung haben abgenommen.

Ziele

Eines der Hauptziele des Projekts ist es, die Lebensqualität im Stadtteil zu verbessern, zum Beispiel durch Beratungs- und Bildungsangebote. Menschen sollen eingeladen werden, das Zusammenleben im Stadtteil durch ehrenamtliches Engagement aktiv zu gestalten und zu genießen, im Begegnungs-Café, bei gemeinsamen Aktivitäten und bei kulturellen Veranstaltungen.

Reflexion / Hintergrund

Das Mehrgenerationenhaus soll einen Ort darstellen, an dem sich alle Generationen treffen und austauschen können. Menschen verschiedener Herkunft können sich hier über kulturelle Grenzen hinweg begegnen und kennenlernen. Das Haus ist offen für alle Menschen, unabhängig von Alter, Konfession, Kultur und Nationalität. Wohnmöglichkeiten gibt es darin nicht, aber Räume für Veranstaltungen und Familienfeste.

Allgemeine Hinweise zur Umsetzung

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Vorbereitung

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Durchführung

Im Jahr 2006 beschäftigte sich der Gemeindekirchenrat mit Zukunftsfragen der Gemeinde und der sozialen Situation im Stadtteil. Er beschloss, als Träger die Planung eines Mehrgenerationenhauses in Verbindung mit dem Gemeindezentrum zu beginnen und voranzutreiben. 2008/2009 entstanden ein Café, ein großer Mehrzweckraum sowie mehrere Seminarräume für Gruppen- und Beratungsangebote. Anfang 2010 wurde mit der Fertigstellung einer Kindertagesstätte das Mehrgenerationenhaus als multifunktionale Einrichtung vollendet.

Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)

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Wirkung / Erfahrung

Das Mehrgenerationenhaus hat sich zu einem sozialen Zentrum im Stadtteil entwickelt. Das klassische Angebot einer Kirchengemeinde wurde um vielfältige Projekte erweitert und spricht somit einen deutlich breiteren Personenkreis an. Das Mehrgenerationenhaus steht den Bürgern/innen täglich zur Verfügung. Das CAFÉ des Mehrgenerationenhauses hat sich zu einem zentralen Treffpunkt entwickelt.

Außerdem bietet das Mehrgenerationenhaus eine Vielzahl von Möglichkeiten, die weit über das normale Angebot einer Kirchengemeinde hinaus geht.

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