Meyer-Orgel und Kirchturm Heiligenloh-Colnrade

Autor/innen
ein Geistreich-Mitglied
Erstellt am: 08.02.2013
Letzte größere Änderung: 08.02.2013
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Deutsch (Original, angezeigt)
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Verwalten, Bauen, Erhalten
Gemeinden/Institutionen
Ev.-luth. St.-Marien-Kirchengemeinde Heiligenloh-Colnrade in Twistringen
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Vorbereitung: Keine Angaben
Durchführung: Keine Angaben
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Meyer-Orgel und Kirchturm Heiligenloh-Colnrade

Kurzbeschreibung

Mit einer Förderung aus dem LEADER-Programm hat die St.-Marien-Kirchengemeinde Heiligenloh-Colnrade ihre historische Orgel restauriert und ihren Kirchturm saniert.

Situation / Kontext

Orgelmusik zum Lob Gottes hat in der Kirche in Heiligenloh eine jahrhundertelange Tradition. Lange Zeit hat die Gemeinde jedoch nicht mehr gewusst, was für eine Kostbarkeit auf der Westempore ihrer Kirche steht. Erst im Zuge der geplanten, weil unüberhörbar notwendig gewordenen, Säuberungs- und Reparaturarbeiten, rückte in das Bewusstsein von Kirchenvorstand und Gemeinde: Die Orgel in der Heiligenloher Kirche wurde 1840 durch Eduard Meyer (1806-1889), Sohn des berühmten hannoverschen Hoforgelbauers Ernst Wilhelm Meyer erbaut.

Ziele

Der von Kirchengemeinde und Förderverein eingeschlagene Weg der Restaurierung der Meyer-Orgel wurde vom Niedersächsischen Amt für Denkmalspflege unterstützt. Dieses betonte in seinem Gutachten, dass von den insgesamt noch 15 erhaltenen Meyer-Orgeln das Instrument in Heiligenloh "durch seinen außergewöhnlich guten Erhaltungszustand und seine weitgehende Vollständigkeit besonders hervorzuheben" sei. Die angestrebte Restaurierung der Rückführung der leichten Veränderungen am Pfeifenwerk auf die überlieferte Originaldisposition sowie die "nach gesichertem Befund zu erfolgende Neufassung des Prospektes und Gehäuses" sei "denkmalpflegerisch vertretbar und wünschenswert".

Reflexion / Hintergrund

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Allgemeine Hinweise zur Umsetzung

Die Finanzierung der Orgel-Restaurierung erfolgte finanzielle Förderung durch die Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften Oldenburg (LEADER-Mittel), durch die Volksbank Vechta und Volksbankstiftung, die Klosterkammer Hannover sowie durch Eigenmittel.

Vorbereitung

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Durchführung

Orgelbaumeister Stefan Linke aus Rotenburg und Orgelbauer Willehard Schomberg  haben im Februar 2010 mit den umfangreichen Restaurierungsarbeiten begonnen. Im August 2010 erklang das Instrument dann wieder originalgetreu.

Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)

Nach der erfolgreich abgeschlossenen Orgelrestaurierung erwuchs der Wunsch, nun endlich auch den lange gehegten Plan zur Ausführung zu bringen, den Kirchturm innen und außen zu sanieren und dafür ebenfalls LEADER-Fördermittel zu beantragen.

Der Turm der im 13. Jahrhundert errichteten Kirche konnte im Jahr 2011 saniert werden: Das Mauerwerk von Süd- und West-Außenwand war vertikal gerissen und wurde im Zuge der Instandsetzungsmaßnahme kraftschlüssig wiederhergestellt. Geschädigte Eichen-Zugbalken unterhalb des Glockenstuhls sowie das Traufgesims des Turmes wurden erneuert. Und über dem Turmeingang wurde ein Vordach angebracht. Zum Abschluss erhielt das Turminnere einen frischen Anstrich. Auch die Außenhaut des Turmes, die im Lauf der Jahrzehnte infolge Verschmutzung und anderer Umwelteinflüsse deutlich "ergraut" war, konnte einen komplett neuen Anstrich erhalten.

Wirkung / Erfahrung

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