Führung im Haus der Religionen

Author
a geistreich member
Created at: 2013-02-13
Last major update at: 2013-02-13
Languages
Deutsch (Original, currently shown)
In section
Jugendliche und Schule, Erwachsene, Interreligiöse Begegnungen, Konfirmandenarbeit
Institutions
Haus der Religionen in Hannover
Keywords
Target audiences
Practitioners
Information
Preparation: no information
Execution: no information
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Logos des Hauses der Religionen

Abstract

Einführung in sechs Religionen anhand einer Ausstellung, anhand von Gegenständen, Symbolen und Farben

Situation / context

Im Haus der Religionen in Hannover haben sich sechs Religionen zu einem Ort der interreligiösen Begegnung zusammengeschlossen. Christen, Juden, Muslime, Hindus, Buddhisten und Bahai treten gemeinsam ein für eine Haltung des Respekts und der Achtung des Anderen. Das Haus der Religionen ist Veranstaltungsort für interreligiöse Begegnungen aller Art. Es ist interreligiöser Lernort für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, für Schulklassen von Klasse 4 bis zum Abitur und zur Berufsschule, für Konfirmandengruppen, für die Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Region Hannover.

Islam. Quelle: Eva Glungler, HdR

Goals

Kennen lernen der Religionen, die es in Hannover gibt; Abbau und Überwindung von Vorurteilen; Begegnung; Dialog; tieferes Verständnis der Glaubenspraxis anderer Religionen; Friedensarbeit; Bildung; Lernen aus der Geschichte; Integrationsarbeit.

Christentum. Quelle: Eva Glungler, HdR

Reflection / background

Wir brauchen einen Ort, an dem Menschen aus verschiedenen Religionsgemeinschaften sich kennen lernen und etwas über den Glauben des Anderen erfahren.

Buddhismus. Quelle: Eva Glungler, HdR

General information on realization

Gerne vereinbaren wir mit Ihnen einen Termin zur Führung durch das Haus. Unsere öffentlichen Veranstaltungen finden Sie unter www.haus-der-religionen.de. Wenn Sie regelmäßig über unser Veranstaltungsprogramm informiert werden möchten, senden Sie uns bitte eine Nachricht an info@haus-der-religionen.de

Zeitlicher Umfang: Etwa 1 1/2 - 2 h

Preparation

Bereitstellung der benötigten Materialien (Gegenstände, Symbole, farbige Tücher)

Realization

Nach einer Begrüßung und einigen Informationen zum geschichtlichen Kontext des Hauses der Religionen schauen wir gemeinsam die Ausstellung "Religionen im Dialog" an, die sich im Foyer des Hauses befindet.

Sie besteht aus sechs mal drei großen Tafeln, auf denen die sechs im Haus vertretenen Religionen präsentiert werden. Jeder Religion ist eine Farbe zugeordnet: Orange steht zum Beispiel für den Buddhismus, violett für das Christentum. Die Ausstellung geht aus von der Beobachtung, dass Religionen oft als nicht greifbar dargestellt werden. Man gewinnt den Eindruck, dass es sich um etwas handelt, das weit weg ist. Bilder von betenden Beduinen in der Wüste stehen dann für den Islam, schwarz gekleidete ältere Männer mit Kopfbedeckungen vor der Klagemauer für das Judentum. In der Ausstellung „Religionen im Dialog“, die sich besonders an Jugendliche wendet, geben sechs Jugendliche aus Hannover mit ihren verschiedenen religiösen Hintergründen einander Auskunft über ihren Glauben. Sie haben gemeinsam die Religionen ihrer Stadt erforscht: Sie zeigen sich gegenseitig ihre Gebetsorte in der Stadt und Bilder veranschaulichen, wie sie ihre Religion an diesen Orten ausüben. In kurzen Interviews, die auf den Tafeln zu lesen sind, erzählen sie authentisch über ihren Glauben und was ihnen an ihrer Religion besonders gefällt. Zudem gibt es als Basisinformation zu jeder Religion einen kurzen Sachtext.

So entstehen hier zum einen für die BesucherInnen sehr persönliche, individuelle Bilder der sechs Religionen. Zum anderen wird vor allem Jugendlichen durch die Auswahl der Bilder der Eindruck vermittelt: „Religion, das ist ein Thema, das euch angeht. Sie wird hier auf unterschiedliche Weise praktiziert, in eurer Stadt, an Orten, die auch Ihr kennt oder jedenfalls besuchen könnt.“

Der zweite Teil der Ausstellung besteht aus sechs Vitrinen mit wichtigen Gegenständen aus der Praxis der im Haus vertretenen Religionen. Jede Religionsgemeinschaft hat eine solche Vitrine bestückt. Anhand der eindrucksvollen Gegenstände lassen sich die Grundzüge einer Religion gut erschließen.

Im Anschluss erfolgt eine Einführung in die sechs Religionen anhand einer Farbe für jede Religionen, anhand eines Symbols und mit Hilfe verschiedener Gegenstände (z.B.  Kippa für das Judentum, Gebetsteppich für den Islam).

Wrap up & follow-up actions

Einzelne Religionen können durch Besuche bei verschiedenen Religionsgemeinschaften vor Ort vertieft werden.

Effect / experience

Die Teilnehmenden der Führung erhalten das an ihren Vorkenntnissen orientierte Angebot, sich über andere Religionen zu informieren und auch über die eigene Religion ins Gespräch zu kommen.

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