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Segen empfangen
Situation / KontextSchwelle vom Kindergarten zur Schulzeit. ZieleDie Vorfreude der Kinder auf die Schule unterstützen. Eltern wird vermittelt, dass es nicht nur an ihnen liegt, was aus ihren Kindern wird. Für die Eltern ist der Übergang ihrer Kinder vom Kindergarten in die Schule emotional sehr stark besetzt. Die Sorge, ob das Kind den Anforderungen in der Schule gewachsen sein wird, mischt sich mit der Freude darüber, dass das Kind einen weiteren Schritt in die Selbständigkeit macht. Die Kinder dagegen freuen sich zumeist auf die Schule. Diese Vorfreude zu unterstützen, ist ein Ziel des Gottesdienstes. Reflexion / HintergrundIn der Gemeinde Essen-Haarzopf nehmen die Familien regen Anteil am Übergang der Kindergartenkinder in die Schule. Die Gemeindepfarrerin trifft sich mit den Vorschulkindern des Gemeindekindergartens wöchentlich für etwa eine halbe Stunde. In einer Andacht mit immer demselben Lied zu Beginn und Ende werden mit den Kindern Themen aus dem Kirchenjahr, die Bedeutung der Taufe, des Segens und ein Gebet bedacht. Zu Karfreitag und Ostern werden Jesu Tod und Auferstehung bedacht. Das Kreuz kommt dabei besonders in den Blick. Die Kinder bekommen einzelne Holz-Kreuze in die Hand und erfahren, wie das Kreuz Menschen Mut macht. Der zentrale Satz lautet: Das Kreuz ist ein Zeichen von Kraft. UmsetzungAllgemeine Hinweise zur UmsetzungWichtig ist es, die Themen "Segen" und "Kreuz" mit den Kindern detailliert durchzuarbeiten. Alle Kinder sollen verschiedene Kreuze in der Hand gehalten und betrachtet haben. Der Ablauf des Segens sollte einmal "geübt" werden. Dann nehmen sie das Segensritual konzentriert und mit allen Sinnen auf. VorbereitungEs muss für jedes Kind ein kleines Holzkreuz vorhanden sein, durch das man ein Band ziehen kann. Außerdem sollten je ein Fingerkreuz, ein Kreuz zum Aufstellen und Kreuze aus verschiedenen Holzarten oder auch aus anderen Materialien da sein, die nach und nach mit den Kindern angeschaut werden. DurchführungEs werden im Gottesdienst Lieder gesungen, die den Kindern schon aus dem Kindergarten bekannt sind. Die Ansprache nimmt Bezug auf bereits vorher zum Thema "Kreuz" Erarbeitetes (s.o.). Dabei werden die Kinder aktiv mit einbezogen. Sie erklären z.B., warum man ein Kreuz aufhängt und trägt, und nennen verschiedene Arten von Kreuzen. Sie erzählen von Jesu Kreuz und Auferstehung. Die Pfarrerin kündigt an, dass die Kinder am Ende des Gottesdienstes das ihnen bereits bekannte Holz-Kreuz überreicht bekommen, und verweist auf die Rolle des Kreuzes als Mut machender Begleiter im Leben, v.a. in der Schulzeit. Die Fürbitten werden von Pfarrerin, Erzieherinnen und Eltern gesprochen. Sie nehmen Bezug auf den Übergang der Kinder in die Schule. Vaterunser und Segen schließen den Gottesdienst ab. Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)--- Wirkung / Erfahrung--- MaterialienKeine vorliegend Erwähnt in den folgenden Artikeln und Praxisbeispielen
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