Runder Tisch - in der DDR und heute

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ein Geistreich-Mitglied
Erstellt am: 02.12.2013
Letzte größere Änderung: 02.12.2013
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Deutsch (Original, angezeigt)
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Stadtjugendpfarramt Gera in Gera
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Vorbereitung: Keine Angaben
Durchführung: Auf Dauer
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Runder Tisch

Kurzbeschreibung

An den Runden Tischen der DDR wurde auf konstruktiv-demokratische Weise der Übergang von der Diktatur in eine freiheitliche Grundordnung gestaltet.

Situation / Kontext

An den Runden Tischen der DDR wurde auf konstruktiv-demokratische Weise der Übergang von der Diktatur in eine freiheitliche Grundordnung gestaltet.

Ziele

Auch aktuell können Runde Tische die bestehenden demokratischen Strukturen sinnvoll ergänzen.

Reflexion / Hintergrund

Als 1989 durch Massenproteste das SED-Machtgefüge in sich zusammenbrach und die Teilung Europas überwunden wurde, stellte das auch eine Kirchengeschichtliche Zäsur da. Die Evangelischen Kirchen der DDR schüttelten die Repression ab und wanderten in eine demokratisch verfasste und ökonomisch dominierte Gesellschaft ein.

Nun stellte sich die Frage, wie die Erfahrungen von Diktatur und Widerstand auf eine lebendige Weise in die neue Situation hinein tradiert werden können. Nicht nostalgische Rückschau, sondern eine vergegenwärtigende Übertragung ins Heute war dabei der eigene Anspruch.

   

In der Evangelischen Kirchgemeinde Gera gab es mehrere Projekte, Veranstaltungen und Gottesdienste, die sich diesem Bereich gewidmet haben. Oft ging die Initiative dabei vom Stadtjugendpfarramt aus, doch wurde die Umsetzung im Kirchenkreis sowie in ökumenischer Zusammenarbeit realisiert.

    

Im Folgenden wird das Beispiel "Runde Tische" aus Gera erläutert.

   

Allgemeine Hinweise zur Umsetzung

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Vorbereitung

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Durchführung

An den Runden Tischen wurde auf konstruktiv-demokratische Weise der Übergang von der Diktatur in eine freiheitliche Grundordnung gestaltet. Die Arbeit der Runden Tische gehört zu den elementaren Erfahrungen der Friedlichen Revolution.

Auch aktuell können Runde Tische die bestehenden demokratischen Strukturen sinnvoll ergänzen. Bei brisanten gesellschaftlichen Themen kann es notwendig sein, eine breitere Teilhabe relevanter Gruppen zu ermöglichen.

In Gera wurde 2002 ein Runder Tisch für Toleranz und Menschlichkeit, gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit eingerichtet. Dies geschah auf Beschluss des Stadtrates, um alle demokratischen Kräfte in der Stadt im Kampf gegen Rechtsextremismus, zusammenzuführen. Am Runden Tisch sind die demokratischen Parteien, Polizei und Vertreter der Zivilgesellschaft vertreten. Auch die Kirchen haben hier von Anbeginn einen festen Platz und engagieren sich u.a. auch im Sprecherrat des Gremiums.

Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)

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Wirkung / Erfahrung

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Aufgegriffen und weiterentwickelt

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