Kulturell-Religiöser Dialog auf Kreta

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a geistreich member
Created at: 2010-07-27
Last major update at: 2010-10-08
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Deutsch (Original, currently shown)
In section
Konfirmandenarbeit, Fundraising & Förderung
Institutions
Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin
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Jugendliche: Dialog mit griechischer Orthodoxie

Abstract

Von der EU gefördertes Projekt „Dialog Berliner und kretischer Jugendlicher über Religion und Kultur in Kolympari: Versöhnungsarbeit in Europa (EU "Jugend in Aktion" 1.5.-1.7.2010)“ mit Berliner Konfirmanden.

Situation / context

Erstmals suchte die Konfirmandenarbeit unserer und vermutlich der meisten Gemeinden der in der EKD vereinten Landeskirchen den ausführlichen Dialog mit orthodoxen Mitchristen über unseren christlichen Glauben. Konfirmanden der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche (KWG) in Charlottenburg (Berlin) lernten durch Gottesdienste, Gespräche und Vorträge in Kreta eine uns fremde urtümliche orthodoxe Lebenswelt kennen; durch Besichtigungen, Vorträge, Gespräche und Andachten erspürten sie, daß das deutsch-griechische Miteinander kulturell, politisch und touristisch im Schatten der Verbrechen deutscher Besatzer im Zweiten Weltkrieg steht. Innovativ war auch, finanzielle Mittel der EU zu nutzen, um diese Begegnung zu ermöglichen. In der Hauptstadt profilierte sich Konfirmandenarbeit so deutlich als gesellschaftlich wertvolle Bildungsaktion.

 

Welche Organisation ermöglicht ihren Jugendlichen wie die Konfirmandenarbeit beispielsweise in Kreta, in einer Dialogaktion unendlich viele Anregungen und Kenntnisse zu sammeln?

 

Vorläufig müssen heutige Aussagen über die durch die innovative Begegnung angestoßenen Veränderungen in unserer Gemeinde sein: Die Fahrt faszinierte viele Gemeindemitglieder; selbstverständlich wurde im Konfirmationsgottesdienst nach der Dialogbegegnung die Kollekte für die Versöhnungsarbeit der orthodoxen Akademie in Kolympari (OAK) bestimmt. Die eindrucksvollen Tage können die aus unterschiedlichen Alterskohorten gemischte Gruppe der „Kreter“ zusammenhalten und zu weiteren gemeinsamen Aktivitäten anregen. Durch Einladungen zu Filmvorführungen und anderen Anlässen geben wir einen Anstoß dazu; Schulkameraden sind über Konfessionsgrenzen hinweg eingeladen.

Angestoßen wurde unser innovativer Versuch durch die im Pressegespräch am 18. März 2010 geschilderten „Zufälle“. Realisiert wurde er als Aktion unserer Gemeinde in langwieriger Vorbereitung allein durch das vertrauensvolle Miteinander von Pfarrerin Dr. Cornelia Kulawik und dem unterzeichnenden Projektmanager Dr. Andreas Meier - sowie unseren Ehepartnern. Brillant gelungen ist der Versuch, weil alle Konfirmanden sensibel wie aufmerksam auf Kreter und die kretische Lebenswelt eingingen und die Begegnung wach gestalteten.

Frau Dr. Kulawik, ich und unsere Kirchengemeinde sind dankbar, wenn andere erkennen und HIER mitteilen, welche unbekannten Möglichkeiten unsere Dialogbegegnung der Konfirmandenarbeit eröffnet.

 

NICHT NUR IN KRETA:  Partner für vergleichbare Dialogbegegnungen etwa in Kreta, in Polen, im sächsisch-polnisch-tschechischen Dreiländereck um Herrnhut, im reformierten Schottland, im evangelischen Rom und, und, und finden sich.

 

Die EU unterstützt auch Begegnungen mit Schweizer Jugendlichen - kirchliche evangelische Lebenswelten dort und hier können verglichen werden.

Eltern künftiger Konfirmanden können Partner für eine Begegnung vorschlagen. Ob Vorbereitung und Durchführung solcher Dialogbegegnungen in der Gemeinde verbindet, zur Gemeinde führt, die JUGENDARBEIT belebt?

Goals

Versöhnung, Völkerverständigung und Bildung für die Konfirmanden und Konfirmandinnen.

Reflection / background

Dies Pilotprojekt stützte sich als „informelle Bildungsveranstaltung“ auf die Unterstützung durch den Berliner Schulsenator. Neben 17 Konfirmanden nahmen zwei Konfirmierte teil.

DIE DATEI (unten) GIBT UNSEREN PROGRAMMBERICHT wieder, auf den die Seitenzahlen verweisen: alle an die Konfirmanden verteilten Arbeitsmaterialien, Briefe an die Eltern der Konfirmanden, Briefe an Lehrer                      (S.17-21)

und Schulsenator                                                                             (S.75),

Materialien zum Pressegespräch und alle Pressemeldungen                 (S.22-26).

Weiter sind die Dokumente zu sehen, die bei den Veranstaltungen der Begegnung verwandt wurden - alles in chronologischer Reihenfolge (Aus Gründen der Diskretion sind Privatanschriften anonymisiert).

General information on realization

Organisationstip. Quelle: privat

 

 

      

 

 

Organisationstip

Wie folgt können Sie der Konfirmandenarbeit in Ihrer Gemeinde ein internationales Gesicht geben und ein konkurrenzloses Angebot in der Jugendarbeit gestalten.

Die EU übernimmt einen Großteil der Kosten.

Gelder sind bereitgestellt für Jugendbegegnungen in der Aktion 1 „Jugend in Europa“ im EU-Programm „Jugend in Aktion“.

Verwiesen wird auf folgende Beschreibung eines EU-Pilotprojekts der Konfirmandenarbeit, das Pfingsten 2010 Konfirmanden der Kaiser - Wilhelm-Gedächtniskirche (KWG) in Berlin und orthodoxe Schüler aus Chania und Kolympari in Kreta zusammenführte (s.u. pdf-Datei mit PROGRAMMBERICHT.)

Voraussetzung: Ihre Konfirmanden möchten in einer Begegnung von 06 - 21 Tagen mit Jugendlichen aus anderen EU-Ländern oder der Schweiz „voneinander lernen und ihre sozialen und kulturellen Gemeinsamkeiten wie Unterschiede entdecken und sich derer bewußt werden."

Denkbar sind bi- und multinationale Begegnungen. Als Einstieg wird eine binationale Begegnung empfohlen. Teilnehmen dürfen Personen „im Alter zwischen 13 und 30 Jahren“

Altkonfirmanden, die keinen Kontakt mit der Kirche mehr haben, können für eine solche Aktion engagiert werden.

Eltern, Konfirmanden und Pfarrer können vorschlagen, mit welcher Gruppe sich die Konfirmanden im (über-)nächsten Jahr treffen können: Etwa

Findet sich ein Partner für eine Begegnung, einigen Sie sich auf  

Beide Partner sollten bei Ihrer Nationalagentur anrufen und auf der Grundlage der bekannten Daten - Partner, Ort, Teilnehmerzahl, Zeitpunkt - klären, wie der Antrag bis zu welchem Termin gestellt werden kann.

 

Deutsche Agentur für das EU-Aktionsprogramm JUGEND IN
AKTION
Godesberger Allee 142-148, D-53175 Bonn

Tel:

+0228/9506-220

Fax:

+0228/9506-222

E-mail:

jfe@jfemail.de

Website:

www.webforum-jugend.de

 

Preparation

Dokumentierte Veranstaltungen in Berlin seit März 2010(vgl. S.4).

VORSICHT: Die Berliner Gemeinde  erlebte bei ihrem von der EU finanzierten Pilotprojekt einer binationalen Jugendbegegnung daß während der die Rahmenbedingungen für eine Unterstützung - Teilnehmerzahl, Dauer der Begegnung - geändert wurden.

Wenn Sie und Ihr Partner sich nach Absprache mit den Nationalagenturen zur Begegnung entschließen, vergewissern Sie sich bei Ihrer EU-Agentur, welche  Kosten für Reise, Unterkunft, Organisation von den beteiligten EU-Ländern pauschal oder prozentual finanziert werden. 

Unsere christlichen Ziele des würdevollen Umgangs miteinander, des Kampfes gegen Diskriminierung der Benachteiligten usw. entsprechen der „europäischen Dimension“ einer EU-geförderten Jugendbegegnung: nämlich „Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Drogenmißbrauch genauso wie Menschenrechts- und Demokratiefragen, Chancengleichheit und Respekt für andere Kulturen zu thematisieren.“

 

DIE EU finanziert keine Urlaubsfahrten, zur Begegnung gehören Vor- und Nachbereitung. Die DAUER Ihres Projekts umfaßt Vor- und Nachbereitungszeit und die Begegnung. Auch Sie können Ihr Projekt „Dialog über Kultur und Religion“ nennen und das EU-geförderte Pilotprojekt der KWG als organisatorisches Vorbild nennen, dessen Erfahrungen Sie nutzen möchten.  QUERVERWEISE dieser Art zeigen, daß Ihr Antrag kein Einzelprojekt ist, sondern Erfahrungen anderer Projekte im EU-Programm nutzt.  

Grundlage Ihrer Begegnung ist ein Vorbereitungsbesuch eines Gruppenleiters und eines Jugendlichen beim Gastgeber der vorgesehenen Begegnung. Bis zu einhundert Prozent der Kosten werden von den jeweiligen EU-Nationalagenturen im bereisten Land übernommen. Bei dem Besuch können alle Einzelheiten geklärt werdeen. Probleme werden entweder beseitigt oder Sie stellen fest, daß sich die Begegnung in geplanter Form nicht realisieren läßt. Vielleicht finden Sie eine realistischere Form.

Vgl. Bericht über Vorbereitungsbesuch im Programmbericht                 S. 2-4

Wenn Sie sich entschließen, einen Antrag auf Förderung aus Mitteln des EU-Programms stellen, seien Sie beim Ausfüllen des Antragformulars beweglich:

 

Die Jugendbegegnung als Aktion der Konfirmandenarbeit kann Altkonfirmanden und Fachlehrer (Geschichte, Fremdsprache, Religion, Sozialkunde) der Konfirmanden einbeziehen. Informieren Sie die Fachlehrer über das Projekt mit der Bitte, es im Unterricht aufzugreifen.

Vgl. im Bericht über EU-Pilotprojekt          S.17 - 21 und S. 75f  

Lassen Sie Ortsmedien über das Projekt berichten

Vgl. im Bericht über EU-Pilotprojekt          S.22 - 29

 

Befruchtung des Gemeindelebens: Begrüßen Sie Eltern und Klassenkameraden als passive Teilnehmer, verteilen Sie Ihnen z.B. Arbeitsunterlagen für die Konfirmanden, laden Sie zu Vorbereitungsveranstaltungen ein.

Vgl. im Bericht über Pilotprojekt               S. 13, 16 sowie 32 - 36 und S. 55 - 64

 

Nach der Dialogbegegnung der Berliner Konfirmanden konnte ein Gespräch der Konfirmanden mit Bundestagsabgeordneten organisiert werden.  Das baute den politischen Teil der kulturell-religiösen Bildungsveranstaltung aus.          S.71f

 

Auf mehreren Schultern in der Gemeinde: Wenn ein solches Projekt beschlossen ist, können die Aufgaben verteilt werden: Person A kümmert sich in einem Reisebüro um Flugverbindungen, Person B klärt, welche Vorbereitungs- veranstaltungen sinnvoll sein könnten, Person C hält Kontakt mit dem Begegnungspartner, Person D erledigt die Abstimmung mit der EU-Nationalagentur.

Wenn die EU-Agentur die Förderung zusagt, kümmert sich Person E um die Zusammenarbeit mit den Schulen der Konfirmanden, während Person F das Projekt in der Öffentlichkeit durch Pressemitteilungen und Artikel bekannt macht. Der Pfarrer sollte nicht Person G sein, der die Arbeiten der anderen zu koordiniert. Ob sich Person G im Gemeindekirchenrat/Presbyterium findet?

 

Datei: Handbuch10DE_neu.pdf (1313,2 kb): JUGEND IN AKTION stellt jedes Jahr eine Homepage als „Handbuch“ mit den jeweils gültigen Richtlinien zur Verfügung. Der Vorteil telephonischer Klärung ist, daß Ihre Fragen beantwortet, Möglichkeiten abgewogen werden und Ihnen Vorschläge gegeben werden können. 

 

„Mit Gott überspringe ich Mauern“ heißt es in Psalm 18,30b. In folgender pdf-Datei  ist berichtet, was eine Konfirmandengruppe in Berlin erlebte, für die ihre Gemeinde durch Antragstellung bei der EU und die Fahrt nach Kreta etwas Ungewohntes wagte. Anträge auf Förderung können abgelehnt werden. Das Beispiel des Berliner Pilotprojekts zeigt, daß ein zweiter Antrag genehmigt werden kann.

Alles spricht dafür, den Versuch zu wagen, den Antrag bei der EU zu stellen, der Jugendarbeit der Gemeinde neue Möglichkeiten zu erschließen. Oder meinen Sie, daß Gott ausgerechnet über die Mauern umfangreicher Antragsverfahren des EU-Aktion „Jugend für Europa“ nicht hilft?

(Für GEISTREICH Dr. Andreas Meier, Projektmanager des deutscherseits von Pfarrerin Dr. Cornelia Kulawik geleiteten EU-Pilotprojekts der Konfirmandenarbeit mit orthodoxen Schülern in Kreta).

 

Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen!

                                   Psalm 18,30b

___________________________________________________________________________

 

Die Würdigung des Besuches durch die Landesregierung und deren Bereitschaft, inhaltlich und organisatorisch mit der KWG bei einem Gegenbesuch der Kreter zusammenzuarbeiten; ist ein wichtiges Kooperationsangebot. (vgl. unten pdf-datei "KOOPERATION DER LANDESREGIERUNG) Ein Beleg mehr dafür, daß die Arbeit für die Begegnung auf mehreren Schuiltern verteilt werden kann. 

 

Materialien

Alle vielfältigen Materialien sind Teil der Datei (Sie stehen zur Nutzung für andere Aktionen zur Verfügung).

 

Kosten

 Die EU zahlte nach Genehmigung des Projekts 70 % der Reisekosten. Die Abrechnung der Materialkosten verzögert sich, weil die EU die Übersetzung der Formulare ins Griechische erst seit dem 27. Juli 2010 vorlegte.

Realization

(Programmbericht S. 6 - 8) Die Antragstellung bei der EU verlangt Durchhaltevermögen und Flexibilität.  

Nach dem Vorbereitungsbesuch in Kolympari 2008 (Bericht S. 2 - 4) konnten Dr. Cornelia Kulawik und Dr. Andreas Meier die Begegnung vorbereiten und organisieren.  Einzelne hätte diese Arbeit überfordert. Vorbereitung und Durchführung gelangen durch die Zusammenarbeit mit Emmanuela Larentzakis und Mag. theol. Georgios Vlantis, Mitarbeitern der OAK: „Dialog Berliner und kretischer Jugendlicher über Religion und Kultur in Kolympari: Versöhnungsarbeit in Europa (EU Jugend in Aktion 01.05 - 01.07 2010)“.

19. - 26. Mai 2010 Aufenthalt in Kreta: „Wir haben jeden morgen im Meer geschwommen (vgl. pdf-Datei MEER) und dann mehr gelernt als in der Schule“ war das begeisterte Urteil aller Teilnehmer in Kreta und am 28. Juni im Deutschen Bundestag. Dort unterhielten sich die Konfirmanden mit zwei Mitgliedern der deutsch-griechischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag über Eigenart und Probleme der politischen Kooperation zwischen beiden Ländern (S.71f).

Die Konfirmanden waren rege dabei. Sie sammelten in Kreta mit Kretern wichtige Erfahrungen; auch das schöne Moussaka (vgl.  S.37) verweist auf wichtige Etappen der Geschichte der orthodoxen Kreter. Der Besuch des Soldatenfriedhofs Maleme (S.53f) und die präzise Erinnerung an die Untaten der deutschen Besatzer am Ort  des Geschehens belasteten seelisch. Die Konfirmanden lernten in der Begegnung, politische Rahmenbedingungen im Blick zu behalten. Alle Abende schlossen mit einer Abendandacht in der Kapelle der Akademie. Wir zündeten Kerzen als Zeichen der Versöhnung mit den zuletzt von Deutschen maßlos gequälten kretischen Gastgebern an. Konfessionelle Unterschiede störten unsere gemeinsamen Gebete nicht. (vgl.pdf-Datei ABENDANDACHT)

Wrap up & follow-up actions

Im September 2010 sahen „Kreter“ Konfirmanden den Film von Klaus Salge „Andarti - Monument für den Frieden“ eingeladen. Er zeigt das Leben im mittelkretischen Ort Anogia, den die deutsche Wehrmacht 1944 brandschatzte. Am 25. Mai hatten die Konfirmanden bei der Besichtigung des Pfingsten 1941 (69 Jahre vor unserer Begegnung) niedergemetzelten Dorfes Kontomari (Beschreibung der Zivilistenerschießungen S.55 - 60) von Anogia erfahren (S.48). Nicht nur nebenher kam im September die Sympathie des Bürgerrechtlers und Sängers Theodorakis für Kreta zur Sprache (S.74).

 

In Kolympari waren alle von der Idee begeistert, daß eine Gruppe kretischer Schüler in einem Gegenbesuch die Kirchengemeinde und Schulen in Berlin besucht. Ob es dazu kommt, entscheiden unsere Partner in Kreta. Unsere Begegnung führte Schüler zweier Schulen, die orthodoxe Akademie und den Gemeindepfarrer, der auch als Religionslehrer arbeitet, zusammen. Wenn diese Gruppe die Gespräche in Berlin fortsetzen möchte, kann sie das Projekt eines Gegenbesuches vorlegen und mit uns den Antrag auf Förderung bei der EU stellen.

Effect / experience

Hat die Begeisterung für das unvorstellbare Glück einer in jeder Form gelungenen Dialogbegegnung dauerhaft Atem?

Das wird sich bis 2011 zeigen. Die Pflege der Nacharbeit der Dialogveranstaltung und die Vorbereitung eines kretischen Gegenbesuchs kann unmöglich den Arbeitsaufgaben Frau Dr. Kulawiks oder ihres Amtsbruders zuzuschlagen würden. Es geht nicht darum, pfarramtlich zu beatmen. Gemeinde und Pfarrer können Atem in der Gemeinde auch  

internationalen Entfaltungsraum geben.

Ob sich die Partnerschaft der KWG mit der OAK und westkretischen Gemeinden und Schulen als eigenständiger Aktionsbereich in Berlin entwickeln kann?

Alles spricht dafür, daß sich in der KWG genügend Teilnehmer für die Gemeindefreizeit in der OAK/ Kolympari finden, die im nächsten Jahrfünft stattfinden soll. Zuvor haben sicher einige „Kreter Konfirmanden“ ihre Eltern wie angekündigt überredet, in Kreta Urlaub zu machen und an den Eindrücken und Erfahrungen in der Dialogbegegnung anzuknüpfen.

Neue Begegnungen dieser Art in der Konfirmandenarbeit gelingen sicher, wenn sich Mitarbeiter wie Pfarrerin Dr. Cornelia Kulawik, Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, wie Emmanuela Larentzakis und Georgios Vlantis mit allen Mitarbeitern der OAK, Konfirmanden wie in der KWG und Schüler wie in Chania und Kolympari mit Pfr. Dionysois Ntaountakis und wenn sich gesprächswillige Landtags- oder Bundestagsmitglieder wie Agnes Alpers und Steffen Bilger finden.

Andreas Meier, Berlin-Charlottenburg, 08. OKtOber 2010

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