Referentin/Referent für Friedensbildung an Schulen

Wie krieg ich Frieden?

Kurzbeschreibung

Frieden will gelernt sein!!

Als Referentin/Referent die Schulen in der Friedensbildung unterstützen. Qualifizierung in sechs Modulen. Neue Fortbildung mit Zertifikat im Schuljaher 2014/2015. Angeboten vom Pädagogische Institut der EKvW in Zusammenarbeit mit dem Pädagogisch Theologischen Institut der EKiR.

Friedensbildung an Schulen:

http://www.pi-villigst.de/projekte/friedensbildung-an-schulen.html

Situation / Kontext

Die drei ev. Landeskirchen in NRW möchten Menschen qualifizieren, die die Schulen in ihrem Auftrag der Friedensbildung unterstützen und den Lehrern und Lehrerinnen und Schülern und Schülerinnen bei der Gestaltung des Unterrichts in Friedensfragen kompetent zur Seite stehen.

Ziele

Die Qualifizierung dient u.a. der Umsetzung folgender  Ziele:                                             

• Förderung der Urteilsbildung der SchülerInnen zu Fragen persönlicher Friedens- und Gewissenentscheidungen.

• Aufzeigen von Möglichkeiten einer gewaltfreien Bearbeitung von Konflikten

• Beispielhaftes Einüben von Konfliktlösungsstrategien.

• Aufzeigen von Möglichkeiten sich aktiv für den gesellschaftlichen und internationalen Frieden einzubringen.

Reflexion / Hintergrund

Friedensbildung bedeutet für uns:

1.    Stärken:

Wir wollen die Schulen in ihrem Auftrag der Förderung des Friedens unterstützen und stärken. Dies geschieht auf vielfältige Weise: durch die Mitwirkung im Unterricht und in schulischen Veranstaltungen, durch die Mitwirkung in Leitbildprozessen von Schulen, bei pädagogischen Tagen, in Lehrerinnen- und Lehrerfortbildungen und durch die Beratung von Fach- und Bildungsgangkonferenzen.

2.    Erläutern:

Im Sinne des biblischen Schalom verstehen wir Frieden als eine Verheißung Gottes und als einen Prozess, den wir aktiv mitgestalten. Er verhilft zur Überwindung von Ungerechtigkeit und Not, Gewalt, Angst und Unfreiheit. Frieden, verstanden in der Komplementarität von Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung, ist nicht mit militärischen Mitteln zu erreichen, sondern allein durch Prozesse der Verständigung ohne Anwendung von Gewalt, unter Wahrung des Völkerrechts und der Menschenrechte.

3.    Informieren:

Im Rahmen der Friedensbildung informieren wir über Möglichkeiten der Gewaltfreiheit und des konstruktiven, zivilen und gewaltfreien Umgangs mit gesellschaftlichen und internationalen Konflikten im Kontext einer Anthropologie, die den Menschen für friedensfähig hält.

4.    Anregen:

In Sinne einer ’Friedenslogik‘ zeigen wir Modelle und Beispiele ziviler Konfliktbearbeitung sowie sozialer Freiwilligen- und Friedensdienste auf. Wir regen zur kritischen Reflektion der Sicherheitslogik von militärischen Einsätzen in Konflikten und Krisen und zu einer kritischen Sicht auf den Einsatz des Militärs als Mittel der Politik an. Wir laden ein, eigenverantwortlich zivile Konfliktbearbeitung zu entwickeln.

5.    Kompetenzen vermitteln:

In der Friedensbildung sehen wir die Chance, Kompetenzen zu fördern, mit denen die Schülerinnen und Schüler die gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen wahrnehmen und deuten können, die sie für das Thema sensibilisieren, die ihre Gewissensbildung unterstützen und die ihnen Möglichkeiten für die Bearbeitung und Überwindung von Gewalt eröffnen.

Dazu gehört auch die Befähigung, Vielfalt und Diversität zu leben und Solidarität und Zivilcourage zu üben.

Allgemeine Hinweise zur Umsetzung

Wer kommt für die Qualifizierung in Frage?

Menschen aus pädagogischen und/oder kirchlichen Berufen, die auf der Basis des christlichen Friedensauftrages ihre Kompetenz gerne in die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern einbringen möchten.

  • Lehrerinnen und Lehrer
  • Pfarrerinnen und Pfarrer
  • Jugendreferentinnen und Jugendreferenten.
  • Friedensfachkräfte, KDV-Berater, Friedensbeauftragte
  • Interessenten mit anderen Qualifikationen

 Erwünschte Voraussetzung:                       

  • pädagogische Qualifikation
  • Unterrichtserfahrung
  • kirchliche Anbindung.

Vorbereitung

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Durchführung

Ort und Termine:

Die Fortbildung beinhaltet sechs Module

im Haus der Begegnung (HdB) in Bonn – Bad Godesberg

Modul 1:    06./07.09.2014      

Modul 2:    29.10.2014         

Modul 3:    11.12.2014         

Modul 4:    23./24.01.2015   

Modul 5:    06./07.03.2015    

Modul 6:    09.05.2015         

    

Abschluss mit Zertifikat                

Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)

Die Referentinnen und Refernten werden vom Pädagogischen Institut Villigst weiter begleitet.

Das geschieht über den Internetaustausch und Newsletter, sowie durch ca. zwei Treffen im Jahr zur Reflexion der Arbeit und weiteren Fortbildung.

Wirkung / Erfahrung

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Aufgegriffen und weiterentwickelt

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