Besuchsdienst für hörgeschädigte und taube Menschen in Niedersachsen

Autor/innen
ein Geistreich-Mitglied
Erstellt am: 22.01.2015
Letzte größere Änderung: 22.01.2015
Sprachen
Deutsch (Original, angezeigt)
Einsortiert in
Sonderseelsorge
Gemeinden/Institutionen
Gebärdensprachliche Seelsorge in Hannover und Hilfe für hörgeschädigte Menschen in Niedersachsen e.V. in Osnabrück
Stichworte
Zielgruppen
Mitarbeitende
Informationen
Vorbereitung: Keine Angaben
Durchführung: Die Ausbildung besteht aus einem Vorbereitungstreffen und drei Modulen.
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Kurzbeschreibung

Ehrenamtliche werden dazu qualifiziert, Hörgeschädigte zu besuchen und zu begleiten.

Situation / Kontext

Das Projekt ist aus der Wahrnehmung heraus entstanden, dass immer mehr Menschen bei uns hörgeschädigt, aber immer weniger Menschen in sozialen Netzwerken aufgehoben sind. Die Vereinsamung gerade unter Hörgeschädigten wächst und die Möglichkeiten der Seelsorge, dem entgegenzuwirken, sind bei weitem nicht ausreichend, denn es gibt viel zu wenige für die Kommunikation mit Hörgeschädigten, speziell mit gebärdenden Hörgeschädigten, ausgebildete kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Ähnliche Beobachtungen macht auch der in Niedersachsen tätige Verein „Hilfe für Hörgeschädigte“ (HfH). Darum haben die gebärdensprachliche Seelsorge in Kooperation mit dem Referat für Besuchsdienstarbeit im Haus kirchlicher Dienste und der Verein gemeinsam ein Konzept entwickelt, hörende Besuchsdienstmitarbeitende für Besuche bei hörgeschädigten und tauben Menschen auszubilden.

Ziele

Verwirklichung von Inklusion hörgeschädigter Menschen in den evangelischen Landeskirchen in Niedersachen durch:

  • Öffnung der hörenden Kirche für die Bedürfnisse hörgeschädigter Menschen
  • Aus- und Weiterbildung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in bestehenden kirchlichen Besuchsdiensten
  • Bedarfsermittlung durch die zuständigen Pfarrämter der Ortsgemeinden, der Gebärdengemeinden und offene Einladung per Leporello, sich besuchen zu lassen
  • Durchführung von Besuchen
  • Unterstützung der bestehenden kirchlichen Besuchsdienstarbeit durch die Ehrenamtlichen

Reflexion / Hintergrund

Hörbehinderte brauchen Menschen, die für sie den Kontakt zur Umwelt verbessern.

Acht Gemeinden in der Landeskirche feiern in regelmäßig Gottesdienste in Gebärdensprache mit hörgeschädigten oder tauben Menschen und leisten Seelsorge für diese. Doch das reicht nicht aus. Die Teilnehmer dieser Angebote werden älter. Sie leben oft in ländlichen Räumen, auch oft in einfachen Verhältnissen. Die Situation verschärft sich, wenn sie zum Beispiel ohne Auto weniger mobil sind.
Hier setzt das Angebot des Besuchsdienstes an.

Allgemeine Hinweise zur Umsetzung

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Vorbereitung

Werbung

Durchführung

Der Kurs besteht aus drei Modulen, denen eine Infoveranstaltung vorausgeht.
Vermittelt werden im Kursus Informationen zur Hörschädigung, Taubheit und Gehörlosenkultur, aber auch zur nonverbalen Kommunikation (Unterhaltung ohne Worte) und eine Einführung in die Gebärdensprache.

Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)

Eingebettet in die übrigen Aktivitäten von Verein, Besuchsdienst und Gebärdensprachliche Seelsorge in Hannover.

Wirkung / Erfahrung

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Aufgegriffen und weiterentwickelt

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