Gottesdienst am Campingplatz

Autor/innen
ein Geistreich-Mitglied
Erstellt am: 05.08.2015
Letzte größere Änderung: 05.08.2015
Sprachen
Deutsch (Original, angezeigt)
Einsortiert in
Noch nicht eingeordnet
Gemeinden/Institutionen
St. Thomas Gemeinde Scharzfeld in Herzberg Am Harz
Stichworte
Zielgruppen
Mitarbeitende
Informationen
Vorbereitung: Keine Angaben
Durchführung: Keine Angaben
Meinungen
keine Stimmen
Kommentare zum Dokument

Kurzbeschreibung

Ein besonderer Ort in unserem Dorf ist unser Campingplatz. Um unsere Gäste in den Gottesdienst zu holen, sind wir zu ihnen gegangen.

Situation / Kontext

Unser Campingplatz liegt außerhalb des Dorfes, im Sommer aber doch "mittendrin", da alle, die ins Schwimmbad wollen, daran vorbeigehen. Er ist von Wald und Natur umgeben, es ist still und auch irgendwie erhaben, außerdem gibt es dort ein Blockhaus, sodass auch das leibliche Wohl problemlos eingeplant werden konnte.

Ziele

Anbieten eines Gottesdienstes für unsere Gäste / Camper

Anlocken von Gottesdienstbesuchern, die sonntags nicht (so oft) den Weg in die Kirche finden

Entdecken der "freien Natur" als Kirchenraum

Reflexion / Hintergrund

GOTT ist ein Camper! Dies kam im Predigttext Ex 33,7 ff deutlich heraus.

Allgemeine Hinweise zur Umsetzung

Eine Stiftshütte in Form eines Zwei-Mann-Zeltes, ein großes für unsere "Draußen-Andachten" selbstgebautes Kreuz und ein Altar ... fertig war die feierliche und themenbezogene Kulisse. Der Wirt stellte Bänke und Stühle sowie natürlich den Platz zur Verfügung und lieferte den Gaumenschmaus im Anschluss an den Gottesdienst.

Vorbereitung

Einige Treffen des Teams, davon einmal mit dem Wirt und eine Ortsbegehung - mit im Team waren dieses Mal auch wieder zwei Konfis!

Durchführung

Wir haben das Kreuz, das Zelt und den Altar aufgebaut, die Konfis haben auf dem Campingplatz Blumen für den Strauß gesammelt und mit dem Pastor das Gebet besprochen und eingeübt. Außerdem waren sie für die Kollekte zuständig.

Unser Pastor hat die Predigt auf Ex 33,7 und für den Bezug zur heutigen Zeit auch auf Benno den Camper + Prötter den Wirt abgestimmt.

Das Abendmahl haben wir auch gefeiert - ein Versuch und auch ein Risiko, natürlich, aber es wurde angenommen und war auch ohne Kirchenraum sehr feierlich - etwas Besonderes in Gottes Natur.

Zum Ende des Gottesdienstes wurden die Abkündigungen in etwas freierer Form als sonst vorgetragen und gleichzeitig erfolgte die Einladung zum anschließenden Kuchen- und Grillgutverzehr.

Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)

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Wirkung / Erfahrung

Es kamen die, die auch oft in die Kirche gehen sowie einige, die dort eher selten sind, außerdem einige der Camper. Sollten wir dies wiederholen, würden wir terminlich auf Samstag oder einen anderen Tag gehen, weil Sonntag Abreisetag ist.

Die Einbeziehung der Konfis ist eine sehr gute Sache - sie sind ernsthaft dabei und es ist "viel besser als nur in der Kirche zu sitzen und zuzuhören".

Am Wald bzw. in natürlicher Umgebung gemeinsam zu beten, hat eine ganz besondere und schwer zu beschreibende Wirkung.

Alle sind geblieben, um im Anschluss noch gemeinsam zu erzählen und natürlich auch zu essen, Kaffee zu trinken etc. Dies ist eine Erfahrung, die wir nach besonderen Gottesdiensten schon oft gemacht haben: es besteht ein Bedürfnis, nicht nur gemeinsam zu beten und zu singen und dann auseinander zu gehen als sei nichts gewesen. Angebote des anschließenden Beisammenseins werden immer gern angenommen und dann hören wir auch immer, wie wichtig doch Gemeinschaft ist, außerdem auch direktes Feedback zu anderen Aktionen.

Aufgegriffen und weiterentwickelt

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