foerdermittel-ekbo.de

Autor/innen
ein Geistreich-Mitglied
Erstellt am: 20.08.2015
Letzte größere Änderung: 20.08.2015
Sprachen
Deutsch (Original, angezeigt)
Einsortiert in
Ökumene und Internationales, Fundraising & Förderung, Landeskirche und mittlere Ebene, Organisationsentwicklung
Gemeinden/Institutionen
Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz in Berlin
Stichworte
Zielgruppen
Mitarbeitende
Informationen
Vorbereitung: Keine Angaben
Durchführung: Keine Angaben
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Kurzbeschreibung

Das Angebot foerdermittel-ekbo.de gehört zum Bereich „Kirche und Politik“ der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). Unter dem Stichwort Förderpolitik/Regionalberatung für EU-Fördermittel unterstützt dieses Angebot Gemeinden, Einrichtungen und Werke der Landeskirche bei (EU-)Projekten. Dabei geht es insbesondere um Beratung und Interessensvertretung im Bereich der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds, die in Berlin vom Senat und in Brandenburg von der Landesregierung verwaltet werden.

Situation / Kontext

Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hat viele Gesichter. Genauso vielgestaltig sind auch die (EU-)Fördermittel. Dies zeigt sich beispielhaft an einigen auf „geistreich“ präsentierten Projektbeispielen, die Sie unter dem Stichwort „foerdermittel-ekbo.de“ (http://www.geistreich.de/experience_reports/tag/foerdermittel-ekbo-de) finden.

Die aktuelle Förderperiode der Europäischen Union (2014-2020) bietet in Berlin und Brandenburg in verschiedenen Förderprogrammen Möglichkeiten für kirchliche Projektideen. So fördert der Europäische Sozialfonds (ESF) in Brandenburg vor allem in den Bereichen Bildung, Fachkräftesicherung und Integration in Arbeit, im Europäischen Sozialfonds (ESF) in Berlin sind unter anderem Mikroprojekte auf bezirklicher Ebene angesiedelt. Der Europäische Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) in Berlin fördert zum Beispiel neben dem Wirtschaftsbereich energetische Sanierungen von öffentlich zugänglichen Gebäuden, der Europäische Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) in Brandenburg hat sich neben der Wirtschaftsförderung auch die integrierte Entwicklung von städtischen und ländlichen Räumen auf die Fahnen geschrieben. Vor allem in Brandenburg fördert der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) lokale Projekte (zum Beispiel im LEADER-Programm).

Ziele

Mit der Seite foerdermittel-ekbo.de werden zwei Hauptziele verfolgt: Erstens zeigt die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), dass sie ein wichtiger Partner der Förderpolitik insbesondere in Fragen der europäischen Struktur- und Investitionsförderung ist. Wir setzen uns auch im Kontext der Europäischen Union dafür ein, dass sich beispielsweise Ökologie, Ökonomie und soziale Gerechtigkeit nicht länger widersprechen. Zweitens besteht für kirchliche Initiativen, Gemeinden und Einrichtungen ein Anlaufpunkt unter den Stichworten Beratung und Netzwerkbildung. Damit wird der politische Anspruch mit konkreten Projekten und einer Professionalisierung der kirchlichen Projekt-Ideengeber und Multiplikatoren untermauert. Beide Ziele werden in enger Zusammenarbeit mit der Servicestelle EU-Förderpolitik und –projekte im EKD-Büro in Brüssel verfolgt (http://www.geistreich.de/experience_reports/1459). Die Servicestelle unterstützt kirchliche und diakonische Einrichtungen vor allem bei europäischen Fördermitteln, die direkt aus Brüssel vergeben werden.

Reflexion / Hintergrund

Für die Kirche im Ganzen und für die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) im Speziellen gewinnen EU-Fördermittel an Bedeutung, die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Diakonie Deutschland haben bereits 2011 eine Servicestelle EU-Förderpolitik und –projekte im EKD-Büro in Brüssel eingerichtet. Hintergrund des Angebots foerdermittel-ekbo.de ist die Beratung und Interessenvertretung zu den europäischen Strukturfondsmitteln (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung, Europäischer Sozialfonds, Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums), die in Deutschland über Verwaltungsbehörden auf Länderebene vergeben werden. Daher ist das Angebot beim Länderbeauftragten für die Länder Berlin und Brandenburg angesiedelt.

Allgemeine Hinweise zur Umsetzung

Beim Angebot foerdermittel-ekbo.de geht es um Beratung zu und Begleitung von europäischen Förderinstrumenten, nicht in erster Linie um „Fundraising“ im Sinne des Einwerbens von Ressourcen von Mitgliedern, Unternehmen und anderen Sponsoren.

Vorbereitung

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Durchführung

Das Angebot foerdermittel-ekbo.de vereint (EU-)Förderpolitik/Fördermittelberatung. Wir suchen nach beispielhaften Projekten innerhalb unserer Landeskirche, von der dünn besiedelten Prignitz in die Uckermark über die Bundeshauptstadt bis in die schlesische Oberlausitz. Projektbeispiele, die bei geistreich eingestellt sind, werden mit dem Stichwort „foerdermittel-ekbo.de“ versehen (http://www.geistreich.de/experience_reports/tag/foerdermittel-ekbo-de). Aus diesen Ansätzen soll ein bereicherndes Netzwerk entstehen, das dazu beitragen soll „die Vielfalt unserer Kirche“ aktiv zu gestalten. Impulse aus unserer „Volkskirche im Wandel“ wollen wir im partnerschaftlichen Prinzip der Europäischen Union zielorientiert in die Abstimmungsprozesse in Verwaltung und Politik einbringen („begabt leben – mutig verändern“, Ergebnisse unseres Konsultationsprozessen „Welche Kirche morgen“, These 2 und These 10).

Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)

Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) möchte mit dem Angebot www. foerdermittel-ekbo.de bestehende Angebote, wie die Servicestelle EU-Förderpolitik und –projekte im EKD-Büro in Brüssel, mit einem regionalen Ansatz für Einrichtungen der Landeskirche flankieren.

Wirkung / Erfahrung

In Berlin und Brandenburg sind wir als Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz Teil der gemeinsamen Begleitausschüsse für die europäischen Strukturfonds. So können wir Anregungen und Hinweise, die uns über foerdermittel-ekbo.de erreichen, in den partnerschaftlichen Diskussionsprozess um die Ausrichtung der auf regionaler Ebene verwalteten EU-Fördermittel einfließen lassen. Die Erfahrung zeigt, dass Projekte nicht versuchen sollten, wegfallende Regelangebote zu ersetzen und zwar eine (Teil-)Finanzierung von Aktivitäten über europäische Gelder gelingen kann, dies allerdings einen zusätzlichen Aufwand an zeitlichen und wissensmäßigen Ressourcen erfordert. Nichtsdestoweniger befördern EU-Projekte zumeist ungemein motivierende und bereichernde Gemeinschaftserfahrungen. Dies gilt sowohl für kleinere kirchliche Initiativen als auch für größere Einrichtungen und Gemeinden.

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