Liebe, Lust und Leidenschaft

Autor/innen
ein Geistreich-Mitglied
Erstellt am: 30.07.2016
Letzte größere Änderung: 31.07.2016
Sprachen
Deutsch (Original, angezeigt)
Einsortiert in
Alternative Gottesdienste, Theater und Tanz, Themengottesdienste und Reihen
Gemeinden/Institutionen
St. Thomas Gemeinde Scharzfeld in Herzberg Am Harz
Stichworte
Zielgruppen
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Mitarbeitende
Informationen
Vorbereitung: Keine Angaben
Durchführung: Keine Angaben
Meinungen
keine Stimmen
Kommentare zum Dokument

Kurzbeschreibung

... oder auch Glaube, Liebe, Hoffnung - ein Gemeinschaftsprojekt mit unserem hof theater. Das Ereignis fand nicht in der Kirche, sondern die Kirche auf der Bühne statt.

Situation / Kontext

Wir haben im Ort ein Hotel, dessen Besitzer-Ehepaar Theater spielt, und zwar professionell, auf der hoteleigenen Bühne. Wir hatten die Idee, und wir sind dankbar, dass wir sie dort umsetzen durften, Kirche und Theater zu verbinden.

Ziele

Um mehr Menschen in die Kirche oder in eine Andacht zu locken, bemühen wir uns, immer mal wieder Themen zu finden, die bestimmte Gruppen oder "irgendwie alle" betreffen, sodass sich Menschen zu uns aufmachen, die ein besonderer Aspekt in Verbindung mit Kirche interessiert.

Reflexion / Hintergrund

Wir als Kirche wollten uns auf den Weg machen zu den Menschen und Schauspiel und Andacht verbinden. Die bauliche Situation ist tatsächlich ähnlich: Vorne "passiert etwas" und viele schauen zu. Wir wollten auch zeigen, dass man mit Kirche Spaß haben kann.

Allgemeine Hinweise zur Umsetzung

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Vorbereitung

Mehrere Besprechungen mit den Schauspielern, damit allen Beteiligten klar war, was für "jede Seite" wichtig ist und nicht fehlen darf - Rechtzeitige Planung, damit die Andacht/das Stück auch in den Theaterflyer mit aufgenommen werden konnte - Proben vor Ort.

Durchführung

Unser Herr Pastor hielt sitzend einen Prolog zum Thema "Aussitzen"; alle Anderen hörten vom Gastraum aus zu. Danach folgte eine Szene aus Loriots Werken, dargebracht von den Schauspielern und dann ging es ins Theater, wo alle eingeladen waren, anhand von ausgelegten Karten ihr schauspielerisches Talent auszuüben. Diese Stücke wechselten sich mit meditativen Texten / Andachten ab. Zum Schluss nahm der Pastor wieder seinen Platz vor der Tür ein (der Prolog lief noch einmal ab) und eine der Ehrenamtlichen sprach mit den Besuchern des andächtigen Theaters das VaterUnser und dann den Segen.

Im Restaurant konnten wir dann noch gemütlich speisen und uns austauschen.

Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)

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Wirkung / Erfahrung

Allgemein kommen in unserer Gemeinde mehr Menschen in die Kirche oder besuchen den Gottesdienst, wenn wir irgendetwas anders machen, ein Thema haben, eine andere Uhrzeit als am Sonntagmorgen ... wir schauen noch, was für unsere Gemeinde am besten passt. Ganz wichtig - IMMER - ist das Beisammensein im Anschluss. Das ist die Zeit des Austauschs oder auch nur des Zusammensitzens - Gemeinde eben.

Nicht Viele haben sich getraut, schauspielerisch zu improvisieren, aber sehr viele haben gesagt, dass sie es beim nächsten Mal, jetzt, wo sie wissen, was auf sie zukommt, doch wagen wollen.  (Das nächste Mal ist im November:))

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