Martin Luther trifft Papst Franziskus - Eine fiktive Begegnung nach 500 Jahren

Autor/innen
ein Geistreich-Mitglied
Erstellt am: 05.03.2017
Letzte größere Änderung: 05.03.2017
Sprachen
Deutsch (Original, angezeigt)
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Themengottesdienste und Reihen
Gemeinden/Institutionen
Ev. Kirche der Pfalz in Speyer
Stichworte
Zielgruppen
Mitarbeitende
Informationen
Vorbereitung: Keine Angaben
Durchführung: Keine Angaben
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keine Stimmen
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Kurzbeschreibung

Eine fiktive Begegnung zwischen Luther und Franziskus - historisch unmöglich, es wäre aber doch eine spannende Sache, wenn diese beiden Vertreter zweier christlicher Konfessionen, in einem zeitlichen Abstand von 500 Jahren miteinander ins Gespräch kämen.

Was wären ihre Themen angesichts einer 500 Jahre währenden Trennung, angesichts der sich herausgebildeten Strukturen und Traditionen? Was würden sie sagen über den Glauben, über die Kirche und ihre Aufgaben?

Dieser Versuch eines Dialogs soll im Lutherjahr 2017 ein Beitrag sein zum Verständnis und zur Verständigung zwischen evangelischen und katholischen Christen.

Gelassenheit, Geduld, Ernst und das Bemühen um Friedfertigkeit soll diese fiktiven Gespräche kennzeichnen. Wären die Konfliktpartner der Reformationszeit doch damals genauso gelassen, geduldig, ernsthaft und friedfertig miteinander umgegangen! Den Menschen vor allem in Europa, aber auch den christlichen Kirchen weltweit wäre viel Leid erspart geblieben.

Dieser Gottesdienst soll Impulse liefern zur Annäherung, zu einem Neubeginn, zu einer ständigen Reformation der Kirchen.

Situation / Kontext

Dieser "Gottesdienst - einmal anders" wurde anläßlich des Reformationsjubiläums 2017 gefeiert.

Beteiligt waren neben dem Vorbereitungsteam der Diakon als auch eine Lektorin der Kath. Pfarrgemeinde Römerberg.

Den Gottesdienst musikalisch gestaltet hat das Vokalensemble Creativ unter der Leitung von Pia Knoll.

Ziele

Gerade im Jahr des Reformationsjubiläums war es uns wichtig, dass Protestanten und Katholiken heute aufeinander zugehen können, miteinander das Trennende ansprechen und trotzdem das Gemeinsame suchen und finden können.

Angesprochen werden sollten gerade Menschen in beiden Volkskirchen, für die die Trennung in der Christenheit ein Hindernis für den eigenen Glauben darstellen kann.

Dieses Ziel kommt im Gottesdienst in der Erinnerung an das hohepriesterliche Gebet Jesu zur Sprache: "Lass sie eins sein ... damit die Welt glaube ...!"

Reflexion / Hintergrund

Die "Gottesdienste - einmals anders" entstehen in einem Vorbereitungsteam, das Menschen mit der Ankündigung von Themen, die aus dem Alltagserleben herausgegriffen sind, in den Gottesdienst locken und dort mit Glaubensinhalten ansprechen will.

Allgemeine Hinweise zur Umsetzung

Der Gottesdienstablauf kann jederzeit auch mit modernne Gemeindeliedern ausgefüllt werden.

Wir hatten eine Schneiderpuppe mit einer Augustinerkutte begleitet, die Akteure im Dialog (Luther/Franziskus) nicht verkleidet, sondern durch Bilderprojektionen jeweils als die Sprechenden dargestellt.

Kernaussagen wurden (teilweise stichwortartig) per Beamer projiziert.

Vorbereitung

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Durchführung

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Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)

Ein umfangreicher Material- und Büchertisch konnte am Ende des Gottesdienstes aufgesucht werden. 

Die Besucher wurden bei einer Tasse Kaffee und Gebäck eingeladen, noch zum Nachgespräch und Austausch sowie zur Begegnung im Kirchenraum zu bleiben.

Wirkung / Erfahrung

Durch die Mitwirkung des Vokalensembles Creativ und der intensiven Werbung und Unterstützung in der katholischen Pfarrgemeinde hatten wir 250 Gottesdienstbesucher in unserer Dorfkirche.

Aufgegriffen und weiterentwickelt

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