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Frauen an der Quelle - Tauferinnerung an der Ostsee für Mütter und Töchter, Patinnen und Patentöchter
Situation / KontextIm Kirchenkreis wird für Frauen und Mädchen die Taufe in einem geschlechterspezifischen Angebot als Fundament des eigenen Lebens erfahrbar gemacht und dadurch ein neuer Zugang zur christlichen Botschaft und kirchlichen Gemeinschaft ermöglicht. Den Ablauf für die männlichen Teilnehmer finden Sie hier: http://www.geistreich.de/experience_reports/412 ZieleEinen neuen Zugang zur christlichen Botschaft und kirchlichen Gemeinschaft ermöglichen. Reflexion / HintergrundDas Taufprojekt Dithmarschen ist ein auf 18 Monate angelegtes Projekt zweier im Jahr 2009 fusionierender Kirchenkreise, das die Taufe als gemeinsamen Grund evangelischen Handelns in den Mittelpunkt des persönlichen und gemeindlichen Lebens stellen und neue Taufgelegenheiten und -orte schaffen soll. Im Taufprojekt arbeiten zwei Pastoren und eine Religionspädagogin mit jeweils einer halben Stelle. Dabei kam die Idee auf, geschlechterspezifisch und kirchenkreisweit zu einer intensiven, ganzheitlichen Tauferinnerung über mehrere Tage einzuladen. Parallel zu "Frauen an der Quelle" gibt es für Väter und Söhne, Paten und Patensöhne eine ganzheitliche Abenteuer-Kanu-Tour rund ums Wasser und um die Taufe. UmsetzungAllgemeine Hinweise zur UmsetzungDer Tag wird getrennt nach männlichen und weiblichen Teilnehmer/innen gestaltet. VorbereitungDa das zur Taufe gehörende Element Wasser an dem Wochenende erfahren und erlebt werden soll, bietet sich ein am Wasser (Meer, See, Fluss, etc.) gelegenes Haus an. Dieses muss rechtzeitig gebucht werden. Ein selbstbewirtschaftetes Haus hat dabei die Vorteile, dass besser auf die Wetterlage reagiert werden kann und die Teilnehmerinnen mehr kommunizieren, gemeinschaftlich arbeiten und sich erleben können. Die Jahreszeit zwischen Mitte Mai und Mitte September ist am besten geeignet. Durchführung Den "Ablauf" finden Sie in einem gesonderten Dokument im Downloadbereich. Dauer Freitagnachmittag bis Samstagabend
Arbeitsaufwand Für die Vorbereitung ca. 90 Stunden, für die Durchführung: 30 Stunden.
Mitarbeitende Eine Pastorin und eine Religionspädagogin. Außerdem waren zwei Ehrenamtliche beteiligt. Eine hat die Musik angeleitet und Massageeinheiten angeboten, die andere hat die gesamte Essens- und Küchenorganisation übernommen. Wir haben die Ehrenamtlichen nach ihren Fähigkeiten eingesetzt.
Materialien Selbsterstellte Lied- und Textblätter, CD "Die Moldau" von Bedrich Smetana, Bild "Fünf Frauen am Wasser" von Lucy D'Souza, Massageöl, Tusche, Buntstifte, Zeichenpapier, Tauftuch, Tischdekoration an Taufe angelehnt, z. B. Krug, Regenbogentuch, Kerze, Wasserschale,
Kosten Es wurde darauf geachtet, die Kosten möglichst niedrig zu halten. Dies wurde durch eine preisgünstige Unterkunft und Selbstverpflegung möglich, so dass sich die Kosten auf 35 Euro für Frauen und 15 Euro für Mädchen beliefen. Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)Wenn sich bei den Teilnehmerinnen nach dem Wochenende weitere Fragen zu Taufe und Glauben ergeben, werden sie weiter begleitet oder an Personen und Einrichtungen im Kirchenkreis, die ihnen weiterhelfen können, verwiesen. Alle Teilnehmerinnen werden zu den weiteren Veranstaltungen des Taufprojektes eingeladen. Eine zweite Fahrt wurde durchgeführt. Wirkung / ErfahrungDie Fahrt "Frauen an der Quelle" eignet sich sehr gut dafür, intensiv über die Taufe ins Gespräch zu kommen und es als Fundament des eigenen Lebens zu erfahren.
Rückmeldungen der Teilnehmenden und Mitarbeitenden An der Fahrt haben zwei Mädchen (9 und 10 Jahre) und sieben Frauen (33 bis 62 Jahre) teilgenommen. Vier Teilnehmerinnen waren "kirchenfern", zwei gehörten zur Kerngemeinde. Es gab viele positive Rückmeldungen. Die Fahrt wurde als ein neuer ansprechender Weg empfunden, sich der Taufe und ihrer Bedeutung für das eigene Leben zu nähern. Die Fahrt wurde sowohl inhaltlich als bereichernd empfunden als auch entspannend und wohltuend für Körper und Seele. Die meisten Teilnehmerinnen haben im Anschluss an die Fahrt an weiteren Veranstaltungen des Taufprojektes teilgenommen, aber auch an Angeboten ihrer Gemeinde. Zudem haben sie andere zur Teilnahme an Veranstaltungen rund um die Taufe animiert.
Tipps für Nachahmer/innen Bewährt hat sich die kirchenkreisweite Einladung. Da die Frauen aus unterschiedlichen Gemeinden kamen, wurde gleichzeitig die Bedeutung der Taufe als Aufnahme in die Gemeinschaft deutlich. Es ist wichtig, den Gemeinden zu vermitteln, dass es sich um ein ergänzendes Angebot zu den in den Gemeinden bestehenden ist. Materialien
Erwähnt in den folgenden Artikeln und Praxisbeispielen
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