Sonntagsunterricht im Stift

Autor/innen
ein Geistreich-Mitglied
Erstellt am: 15.11.2010
Letzte größere Änderung: 15.11.2010
Sprachen
Deutsch (Original, angezeigt)
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Konfirmation (Konfirmationsjubiläum)
Gemeinden/Institutionen
Stifts-Kirchengemeinde Wunstorf in Wunstorf
Stichworte
Zielgruppen
Mitarbeitende
Informationen
Vorbereitung: Keine Angaben
Durchführung: Keine Angaben
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Konfirmation im Stift

Kurzbeschreibung

Konfirmandenunterricht findet 14-tägig Sonntag-Vormittags statt.

Situation / Kontext

Der Sonntagsgottesdienst wird regelmäßig in den Unterricht eingebunden. Die Eltern bereiten nach Dienstplan ein Frühstück für die ganze Gruppe vor. Der Sonntag wird als "Tag der Gemeinde" bewusster.

Ziele

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Reflexion / Hintergrund

Für viele Jugendliche ist der Terminplan in der Woche so voll, dass ein Unterricht kaum noch durchführbar ist. Da wir in jedem Jahrgang drei Gruppen organisieren müssen und das örtliche Gymnasium nur noch einen freien Nachmittag zur Verfügung stellen kann, ist auch aus terminlichen Gründen ein Ausweichen auf den Sonntag sinnvoll.

Allgemeine Hinweise zur Umsetzung

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Vorbereitung

Langfristige Terminplanung ist sinnvoll, damit die Familien sich darauf einstellen.

Durchführung

  • 8:30 Uhr Beginn: 1 Std Unterricht schwerpunktmäßig zu den Gottesdiensten (Predigttext, Lesungen, Gebete), häufige Erarbeitung von Material für den folgenden Gottesdienst
  • 9:30 Frühstückspause (Mitwirkung der Eltern erforderlich)
  • 10:00 Uhr: Gottesdienstbesuch, bzw. –mitgestaltung
  • 11:15 Uhr: 1 Std. Unterricht
  • 13:00 Ende

 

Vorteile:

  • intensive Gottesdienstarbeit: Die Konfis absolvieren nicht Anzahl von Pflichtgottesdiensten, sondern der Gottesdienst ist Teil des Unterrichts. Predigttexte, Gebete u.ä. werden regelmäßig im Unterricht vorbereitet (zu Lasten anderer Inhalte), Die Vorarbeit mit den Konfis dürfte langfristig auch die Gottesdienstvorbereitung (z.B. offeneres Predigtkonzept) beeinflussen.
  • Sonntagsstärkung: das Konzept passt gut zu dem Modell „Sonntag im Stift“. Eine Ausweitung um diese Kernzelle ist denkbar.
  • Familieneinbindung, für die Gestaltung des Frühstücks ist die Mitwirkung Dritter, am besten Eltern unerlässlich, da zwischen KU und Gd für den/die Gestaltenden eine Pause sein muss.
  • Gemeinschaft wird gefördert durch lange gemeinsame Zeit und Mahlzeiten. Eine weitere Steigerung durch gemeinsame Nachmittagsaktionen ist denkbar.
  • Einer der beiden Konfirmandentage in der Woche fällt für die Unterrichtenden weg.

 

Nachteile:

  • Sonntage sind für Unterrichtende sehr festgelegt. (auch die Planung der Unterrichtstermine ist nicht mehr für den gesamten Kurs im Voraus möglich.
  • Gottesdienstvertretungen nach außen und von außen werden schwerer.
  • Konkurrenz zu Vereinen und anderen Freizeitaktivitäten (das Modell kommt nicht für alle Konfis in Frage)
  • Das Modell ist nur mit einer Gruppe (max. 24) durchzuführen. Wie gehen wir mit unseren großen Zahlen um?

Materialien:

wie für den normalen KU

 

Kosten:

Keine, die Kosten für das Frühstück übernehmen die Eltern.

Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)

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Wirkung / Erfahrung

Die Nachfrage ist von Anfang an größer als die Zahl der Plätze. Die Plätze werden mittlerweile unter den Bewerbern verlost. Die Eltern übernehmen das Frühstück gern, eine weiteregehende Beteiligung am Unterricht, z.B. um in mehreren Gruppen alle Interessenten aufnehmen zu könen, hat bisher nicht funktioniert.

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