Der Gang Jesu auf dem Wasser

Autor/innen
ein Geistreich-Mitglied
Erstellt am: 28.12.2010
Letzte größere Änderung: 28.12.2010
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Deutsch (Original, angezeigt)
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Fairness-Stiftung in Frankfurt Am Main
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Vorbereitung: 1
Durchführung: 1
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2 Stimmen
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Der Gang Jesu auf dem Wasser

Kurzbeschreibung

Bibelarbeit zu Matthäus 14,22–33

Situation / Kontext

Angst, Furcht, Mut und Hoffnung z.B. bei einem Neubeginn, besonders auch da, wo es innerhalb einer Gemeinde oder Gemeindegruppe Vertrauensverluste gegeben hat.

Ziele

Wo viel von Angst und Furcht die Rede ist, droht etwas unbeleuchtet zu bleiben: die Aspekte von Vertrauen, Ehrfurcht und Liebe.

Reflexion / Hintergrund

In Matthäus 14,22–33 wird die Verzahnung von Angst und Furcht, Mut und Hoffnung, Vertrauen, Ehrfurcht und Liebe deutlich. Das eine ist ohne das andere kaum erfahrbar und erreichbar. Damit verbunden ist ein persönlicher Such- und Findungsprozess, der Enttäuschungen und Irrtum über sich selbst mit einschließt. Ein gefestigter Glaube will errungen und "bewiesen" werden und wird doch letztlich "geschenkt".

Allgemeine Hinweise zur Umsetzung

Bei einer Gruppenarbeit solte die Größe und Zusammensetzung der Gruppe ein vertrauensvolles Gespräch ermöglichen.

Vorbereitung

Bibeltext bereithalten, entweder in der vorliegenden Form oder - neutraler - in vorhandenen Bibelausgaben.

Durchführung

Der Bibeltext wird gelesen, Vers für Vers, am besten mit Pausen zur Reflexion dazwischen. Dann werden die einzelnen Versaussagen laut Interpretation auf den Arbeitsblättern "Im Glauben auf festen Grund gehen" gedeutet und besprochen.

Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)

Anschließen kann sich eine Vertrauensübung, z.B: Die Gruppe bildet einen engen Kreis. Eine Person stellt sich in die Mitte, schließt die Augen, spannt den Körper an und lässt sich nach vorne fallen. Die Personen im Kreis schubsen sie hin und her (dabei an den Schultern anfassen).

Wirkung / Erfahrung

Statt Angst zu verharmlosen, zu negieren, zu beschönigen, geht es im Gegenteil um die Anerkennung der Angst als etwas wesentlich Menschlichem, das es zu würdigen und zu überwinden gilt in Form eines bewussten „Einwilligens“, „Loslassens“ und „Geschehenlassens“, welches nicht einmalig ist, sondern immer wieder geübt und praktiziert werden will. Wichtig ist, dass im passiven Erleiden von Angst stets auch die Wahlmöglichkeit einer Aktivität enthalten ist (Dr. Norbert Copray/Jutta Schmidt).

Publiziert in der Ausgabe "Angst" in der Reihe "Themenhefte Gemeinde", Aachen

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