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Jährliche Einladung bedürftiger Senioren
Situation / KontextDiese Einladung konfrontiert die Kinder mit der Armut des Landes und lehrt sie, zu dienen. Meist treffen sie auf Menschen, die, trotz aller Armut, mit Gott und der Welt zufrieden sind und eine Gelegenheit wie diese dankbar wahrnehmen. ZieleDie Kinder lernen die Armut des Landes kennen und sie lernen, zu dienen. Reflexion / Hintergrund--- UmsetzungAllgemeine Hinweise zur UmsetzungDie Lutherische Schule auf den Philippinen wurde in geistreich.de auf der Webseite http://www.geistreich.de/experience_reports/275 vorgestellt. VorbereitungIm Vorbereitung des Abends nimmt die Schulleitung Verbindung zum Bürgermeister auf und läßt sich die Namen von 30 bedürftigen Einwohnern geben. Die Frage wird aufkommen, warum den Bürgermeister ansprechen und nicht aus der Kirchengemeinde auswählen? Die Antwort ist, daß wir hier alleine stehen, bar einer lutherischen Kirche und Gemeinde. Die Umgebung ist katholisch und nicht-katholische Kirchen sind meist Pfingstler. DurchführungIm Jahr 2010 fand wieder eine Weihnachtsfeier statt. Wir hatten persönliche Einladungen versandt, um den Zulauf von Begleitpersonen zu beschränken. Die Kinder hatten eine Halle weihnachtlich geschmückt, Tische und Stühle aufgestellt und beim Kochen des Essens geholfen. Die Gäste wurden von den Kindern empfangen und zu ihren Plätzen geführt. Unter den Gästen befanden sich nur drei Männer, umgeben von Frauen, die meist Witwen waren. Zunächst lief ein einstudiertes Programm mit Tänzen und Muisikdarbietungen ab. Es wurde gebetet und dann brachten die Kinder den Alten das Essen und die Getränke. Anschließend bot sich Gelegenheit zum Erzählen bis der Harfenspieler zu seinem Instrument griff. Es wurde es ganz ruhig im Raum wie spanische Weisen erklangen, so wie sie die Eingeladenen vor fünfzig oder sechzig Jahren gehört hatten. Einen Achtzigjährigen hielt es nicht mehr auf dem Stuhl. Er stand auf und forderte eine wohl Siebzigjährige zum Tanz auf. Die Kinder klatschten Beifall, tanzten mit und bald bewegten sich immer mehr lachende Paare im Tanze. Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)Zum Ende der Veranstaltung erhielten die Gäste eine kleine Tüte mit Gaben, die für sie sonst nicht erschwinglich sind, wie z.B. Orangen oder Äpfel. Schließlich kamen die Alten und bedankten sich bei den Kindern. Es ist herzergreifend, wenn auch mir, dem Alten am Rande, als Segenswunsch ein langes Leben und Gesundheit gewünscht wird - von Herzen, wie die Augen erkennen ließen. Wirkung / ErfahrungDas Feedback der Veranstaltung ist positiv. Schon im Herbst erhält die Schule Anfragen, ob denn wieder eine Weihnachtsfeier stattfinden würde. MaterialienKeine vorliegend Erwähnt in den folgenden Artikeln und Praxisbeispielen
Aufgegriffen und weiterentwickelt--- |
HilfeBei Fragen und Anregungen können Sie die geistreich Hotline der EKD anrufen (0511 27 96 208) oder sich per E-Mail an uns wenden (info@geistreich.de). |

