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Liebesbrief von Gott
Situation / KontextDer Valentinstag und das mit ihm verbundene Thema "Liebe" wird genutzt, um Menschen die Zusage von Gottes Liebe nahezubringen. Gleichzeitig werden Menschen dazu motiviert, den Glauben zur Sprache zu bringen. Ziele--- Reflexion / HintergrundDas Haus kirchlicher Dienste der Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers hatte Gemeinden eingeladen, an einer Aktion zum Valentinstag teilzunehmen. In der Einladung hieß es: "Am Fest der Liebe, Donnerstag, 14. Februar 2009, werden tagsüber an diversen Orten und Plätzen in der ganzen Stadt ,Liebesbriefe von Gott' verteilt. Der Text des Briefes nimmt unterschiedliche biblische Texte auf. Der ,Brief von Gott' soll ein Liebesbeweis vom Himmel für jeden und jede sein und ist mit einer Einladung zu einem ,Rendezvous mit Gott' in geöffneten Kirchenräumen am selben Tag verbunden. Ziel des Vorhabens nach ,Außen' ist es, am Kasus "Valentinstag" mit dem Thema Liebe das Evangelium durch persönliche Ansprache und Einladung öffentlichkeitswirksam unter die Leute zu bringen. Offene Kirchen, Gesprächsmöglichkeiten und geistliche Angebote bieten Raum, die Einladung zu vertiefen und eigene Antworten auf die Liebeserklärung Gottes zu finden. Unterschiedliche rituelle Formen helfen dabei, sein Rendezvous mit Gott selber zu gestalten und Schritte des Glaubens zu wagen. Ziel nach "Innen" ist die Förderung der Sprachfähigkeit im Glauben und Motivation zum Zeugnis des Glaubens in der persönlichen Begegnung."
UmsetzungAllgemeine Hinweise zur Umsetzung--- VorbereitungDiese Idee gefiel uns so sehr, dass vier Pastoren des Kirchenkreises und eine Ehrenamtliche diese Idee aufnahmen. Wir haben uns ab August 2008 mehrfach getroffen. Der Brief sollte professionell gestaltet und geschrieben sein, so dass wir zunächst Kontakt zu einer Journalistin suchten, die den Brief nach unseren Grundideen formulierte. Für die Gestaltung des Briefes und des Banners haben wir uns professionelle Hilfe gesucht. Für das Verteilen der Briefe und die Gestaltung der Rendezvouskirche haben wir Mitarbeiter/innen in unseren Gemeinden gewinnen können. Mit ihnen haben wir an einem vierstündigen Workshop teilgenommen, bei dem der Landessuperintendent eine Einheit zum Thema "Sprachfähig werden im Glauben" durchgeführt hat. Danach wurden praktische Fragen besprochen.
Materialien Briefe, Flyer, Material für die Stationen in der Kirche, Banner für den Eingang der Kirche
Kosten etwa 2.500 Euro. Es wurden 8.000 Briefe gedruckt. Durchführung Für die Verteilung der Briefe haben wir die Innenstadt in vier Bereiche aufgeteilt. Dort sollen immer Zweiergruppen für eineinhalb Stunden die Briefe verteilen. Mit den Verteiler/innen treffen wir uns jeweils eine halbe Stunde vorher, um die Rucksäcke mit Logo, Namensschilder mit Logo und die Briefe zu übergeben. Außerdem wollen wir uns mit einem kurzen biblischen Text und einem Gebet und Segen auf diese Aufgabe einstellen. Die Verteilung soll von 10 Uhr bis 16 Uhr durchgeführt werden. Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)Die Gemeindeveranstaltungen zu denen die Besucher/innen der Kirche eingeladen werden, nehmen teilweise auch das Thema "Liebe" auf (z.B. der Projektchor, der sich weltlichen und geistlichen Liebesliedern widmet). Wirkung / Erfahrung Auf Ablehnung traf der Brief besonders da, wo Menschen vermuteten, es mit einer Sekte zu tun zu haben. Hier hat uns eine sehr gründliche Presse- und Rundfunkarbeit im Umfeld der Aktion sehr geholfen. Wir sind bei den Medien auf viel Interesse gestoßen. Auch bei der Ansprache auf der Straße war es hilfreich, schnell deutlich zu machen, von welcher Kirche wir kamen. Außerdem war es gut, wenn den Menschen erzählt wurde, was sie in der Kirche erwartet. - Es kam überraschenderweise fast nie zu Streitgesprächen. MaterialienErwähnt in den folgenden Artikeln und Praxisbeispielen
Es ist ein weiterer Artikel vorhanden. Dieser ist nur für Geistreich-Mitglieder sichtbar. Aufgegriffen und weiterentwickelt--- |
HilfeBei Fragen können Sie Pastor Christoph Römhild anrufen (0511 27 96 208) oder ihm eine e-Mail schreiben (info@geistreich.de). |

