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DER SCHÖNE ORT

Johannisfriedhof Weimar

Kurzbeschreibung

In einer Veranstaltungsreihe in Thüringen wird an verschiedenen Orten jeweils ein kirchliches oder anderes Bau-, Kunst- oder Naturdenkmal durch einen Vortrag in den Vordergrund gerückt bzw. an eine Persönlichkeit, die hier gelebt und gewirkt hat, erinnert. Gleichzeitig finden Begegnungen der Besucher und Besucherinnen aus der näheren und weiteren Umgebung statt.

Autor/innen
ein Geistreich-Mitglied
erstellt am: 30. März 2010, 12:33 Uhr
aktualisiert am: 28. November 2011, 15:09 Uhr
Gemeinde/Institution
Evangelische Erwachsenenbildung Thüringen Region Mitte in Jena
Informationen
Vorbereitung: Keine Angaben
Durchführung: Keine Angaben
Zielgruppen:
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Mitarbeitende:
Ehrenamtliche, Pädagog/innen, Pfarrer/innnen
Stichworte:
Kunst, Geschichte, Kultur, kunstinfo.net
Meinungen

Situation / Kontext

Die Veranstaltungen bieten vielen Menschen Gelegenheit, Kirchen - meist kleine Dorfkirchen im ländlichen Raum - mit ihren besonderen Schönheiten kennenzulernen und sich zu begegnen. Auch Menschen, die sonst keinen Zugang zu ihr haben, erleben hier Evangelische Kirche.

Ziele

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Reflexion / Hintergrund

Im Jahre 1999 war Weimar Kulturhauptstadt Europas. Ein Beitrag der EEBT zu dem vielfältigen Angebot in diesem Zusammenhang war DER SCHÖNE ORT. In dieser Veranstaltungsreihe wurde eingeladen an Orte in der Region Weimar - Jena, an denen der Geist von Weimar lebendige Spuren hinterlassen hat. Das Angebot fand von Beginn an so gute Resonanz, dass nun an mehreren Samstagnachmittagen in den warmen Monaten eines jeden Jahres wieder dazu eingeladen wird. Der Rahmen ist erweitert worden, und immer mehr Orte mit ihren eigenen Schönheiten auch in anderen Regionen Thüringens werden dabei entdeckt. Orte, deren Namen verknüpft sind mit den Namen bedeutender Persönlichkeiten aus Geschichte, Kunst und Kultur vergangener Jahrhunderte.  Eine besondere Rolle in der Veranstaltungsreihe kommt von Anfang an dem historischen Johannisfriedhof in Jena zu, eine Oase in der Stadt mit den Gräbern vieler Persönlichkeiten, die für die Region bedeutungsvoll sind.
Im Jahr 2010 werden zum 12. Mal in Folge SCHÖNE ORTE in Thüringen zu besuchen sein.

Umsetzung

Allgemeine Hinweise zur Umsetzung

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Vorbereitung

 Von Dezember bis April wird die Gesamtreihe von der EEBT-Arbeitsgruppe in mehreren Sitzungen zusammengestellt. Für die Termin- und Ortsabsprachen sind Geduld und Flexibilität erforderlich. Die einzelnen Veranstaltungen werden dann vor Ort in der jeweiligen Kirchgemeinde vorbereitet  - Vortrag und Begegnungsteil. Die Gemeinden erhalten nach telefonischer Verständigung von der EEBT einen Brief mit den nötigen Informationen zu Ort, Zeit und Ablauf.
Bis Mitte März übermitteln die Pfarrer/innen bzw. andere Verantwortliche oder die Vortragenden selbst einen Kurztest mit passender Überschrift für das Faltblatt.
Jemand aus der Vorbereitungsgruppe übergibt die Texte dem Grafiker, mit dem schon im Jahre 2001 ein wieder erkennbares Layout ausgewählt wurde. Der Grafiker übergibt den Entwurf nach nochmaligem Gegenlesen der Behindertenwerkstatt in Jena zum Druck.
Anfang Mai sind die Plakate und Faltblätter fertig und werden von der EEBT mit einem weiteren Veranstalterbrief an die Verantwortlichen in den Gemeinden (oft Pfarrer/innen oder Gemeindekirchenräte) geschickt.
Es werden Veranstaltungshinweise an die jeweiligen lokalen Medien gegeben und die Presse wird zur Veranstaltung eingeladen.
Die Vorbereitung für das kommende Jahr beginnt schon im Dezember durch eine Gruppe von etwa sechs Ehrenamtlichen und einer Hauptamtlichen.
Programmvorschläge kommen aus der Gruppe oder von Pfarrer/innen bzw. Gemeindemitgliedern aus inzwischen vielen schönen Orten Thüringens.

 

Materialien

je nach Vortragsgestaltung

Kosten

Faltblattkosten: Layout und Druck zusammen ca. 500 Euro

Durchführung

Um 15 Uhr wird die Veranstaltung durch ein Mitglied der Vorbereitungsgruppe und den/die Pfarrer/in bzw. ein anderes Gemeindemitglied eröffnet und in den Zusammenhang der Reihe gestellt.
Es folgt der Vortrag (höchstens eine Stunde).
Danach findet Begegnung bei Kaffee und Kuchen statt.
Oft ist der ganze Ort (besonders, wenn er nur eine geringe Einwohnerzahl hat) eingebunden, weil die Frauen es sich nicht nehmen lassen, ihre Back-Künste zu beweisen. Die Gäste loben diese auch entsprechend.
Die Kollekte bleibt in der jeweiligen Gemeinde. Nur die (jeweils drei) Veranstaltungen auf dem Historischen Johannisfriedhof in Jena (mit Grabstellen berühmter Menschen und herrlicher Natur) werden von der EEBT-Vorbereitungsgruppe ausgerichtet und die Spenden dann für die Deckung der entstehenden Kosten (z. B. Faltblatt) verwendet.

Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)

Dankesbriefe an die Verantwortlichen in den Partner- Kirchgemeinden; Auswertung in der Vorbereitungsgruppe und Ideensammlung für das kommende Jahr.

Wirkung / Erfahrung

Es werden auch Menschen erreicht, die nicht Gottesdienstbesucher , aber kultur- und heimatgeschichtlich interessiert sind. Alterspektrum der Teilnehmenden: vorwiegend Ältere und Menschen im mittleren Lebensalter. Auswirkung auf die Gemeinde: Wertschätzung der geleisteten Arbeit durch die Gäste. Das Bekanntmachen von Besonderheiten der eigenen Kirche gelingt gut. Viele Besucher und Besucherinnen aus weiter entfernten Orten sind inzwischen "Stammgäste" und ziehen dem SCHÖNEN ORT hinterher,
Rückmeldungen der Teilnehmenden und Mitarbeitenden: gute Resonanz: viele Dorfkirchen sind den Teilnehmenden noch nicht bekannt; Schätze in der Nähe sind zu entdecken; gute Atmosphäre.

Materialien

Keine vorliegend

Erwähnt in den folgenden Artikeln und Praxisbeispielen

Gebote Modell

Stadtrundgang: Was macht der Fisch auf dem Dach?

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von 3 Geistreich-Mitgliedern
Religiöse Symbole an profanen Orten entdecken.
 

Es ist ein weiterer Artikel vorhanden. Dieser ist nur für Geistreich-Mitglieder sichtbar.

Aufgegriffen und weiterentwickelt

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