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Abschied nehmen üben?! Mit dem Tod leben und darüber reden
Situation / KontextEin seelsorgliches Zielgruppenangebot zur Trauerbegleitung. Ein Tabuthema wird angesprochen. Es wird deutlich, dass Kirche beim Tod nicht schweigt. Die Trauernden werden in ihrer Sprachfähigkeit des Glaubens gestärkt. Ziele--- Reflexion / Hintergrund--- UmsetzungAllgemeine Hinweise zur Umsetzung--- VorbereitungDer Tod wird in der Gesellschaft ausgeklammert. Dies wird in Trauergesprächen immer wieder deutlich: "Gut, dass Sie uns gesagt haben, wie das abläuft. Man weiß das ja nicht mehr. Man beschäftigt sich mit dem Tod ja nicht. Und immer erst, wenn es sein muss. Eigentlich ist das zu spät. Wir hätten viel früher darüber reden müssen." Mit dem Themenabend "Abschied nehmen üben?!" sind folgende Ziele verbunden:
Materialien Benötigt werden Hefte, Video-Beamer, ein Computer, Stifte, das BlätterBuch "Abschied nehmen üben ?!" und eventuell ein Büchertisch.
Kosten Kopierkosten DurchführungEventuell zu Beginn einen Imbiss Einstieg (5 Minuten) Begrüßung (5 Minuten) Impuls (5 Minuten) Gruppengespräch (15 Minuten) Info: Sterben und Tod in unserer Gesellschaft (5-10 Minuten) Rückfragen (5-10 Minuten) Pause / Büchertisch Gespräch mit Expert/innen (20-30 Minuten) Abschluss (5 Minuten) Büchertisch
Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)Als weitere Umsetzungen bieten sich z.B. ein Besuch auf dem Friedhof, ein Besuch im Museum für Sepulkralkultur (Kassel) und eine Beschäftigung mit dem Thema im Kirchenvorstand an. Wirkung / ErfahrungEs gilt für viele kirchliche Gruppen: Auch hier waren die Frauen zahlenmäßig stark vertreten. Die Männer weniger. Die Besucher (beim ersten Mal waren es etwa 20) kamen eher aus kirchennahen Kreisen. Fazit des Abends ist, dass mit so einem Gesprächsangebot ein heilsamer Tabubruch geschehen kann. Die Gäste wurden über den Hospizdienst und Möglichkeiten einer Bestattung informiert. Es entstand eine Atmosphäre, in der Menschen vertrauensvoll und selbstbestimmt über sich und ihre Vorstellungen reden konnten. Es hat sich gezeigt, dass bei den ersten Abenden vor allem kirchennahe Personen anwesend waren.
Rückmeldungen der Teilnehmenden und Mitarbeitenden:
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Erwähnt in den folgenden Artikeln und Praxisbeispielen
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