Haus der Familie - Unterstützung im Alltag

Autor/innen
ein Geistreich-Mitglied
Erstellt am: 01.07.2011
Letzte größere Änderung: 01.07.2011
Sprachen
Deutsch (Original, angezeigt)
Einsortiert in
Gemeinwesen
Gemeinden/Institutionen
Prot. Kirchengemeinde Weilerbach in Weilerbach
Stichworte
Zielgruppen
Mitarbeitende
Informationen
Vorbereitung: Keine Angaben
Durchführung: Keine Angaben
Meinungen
4 Stimmen
Kommentare zum Dokument
Ein offenes Haus für alle Generationen

Kurzbeschreibung

Unser "Haus der Familie" ist Anlaufstelle für Menschen aller Generationen. Es dient der Beratung und Bildung, der Pflege von Kultur und Freizeit, der Vernetzung und Kooperation.

Situation / Kontext

Die Kirchengemeinde versteht sich grundsätzlich als ein Ort für Familien, für Menschen aller Milieus und in allen Situationen. Die finanziellen Mittel des Landes Rheinland-Pfalz und des Kreises Kaiserslautern machen es möglich, effizienter und personell besser ausgestattet für Menschen da sein zu können.

Ziele

Wir möchten über die Grenzen der Kirchengemeinde hinaus möglichst viele Menschen in ihren Bedürfnissen wahrnehmen und sie mit unseren Angeboten unterstützen. Außerdem ist es uns ein Anliegen, all die vielen guten Ansätze, die es bereits gibt, miteinander zu vernetzen und Synergieeffekte zu nutzen. Wir verstehen uns zum Beispiel nicht als der Ort, der berät, aber als der Ort, der weiß, wo es Beratung gibt.

Reflexion / Hintergrund

Das "Haus der Familie" befindet sich in enger und guter Nachbarschaft mit Kindergärten und Schulen, mit den Einrichtungen der kommunalen Verwaltung, mit einem Seniorenheim und einer Wohnanlage der Lebenshilfe e.V, was enge Kooperationen gut möglich macht.

Allgemeine Hinweise zur Umsetzung

Für die Mittel, die wir vom Land und vom Kreis bekommen, haben wir mit einer halben Stelle eine Mitarbeiterin eingestellt, die sich als Vernetzerin und Koordinatorin versteht. Sie knüpft Kontakte, organisiert Veranstaltungen und Projekte, ist erste Ansprechpartnerin in Beratungsfragen,vernetzt Menschen aus helfenden Einrichtungen.

Vorbereitung

Da unser "Haus der Familie" bereits auf funktionierende Strukturen der Kirchengemeinde zurückgreifen kann, sind erste Schritte schnell getan. Des Weiteren gilt es, eine gute Öffentlichkeitsarbeit zu machen, möglichst viel und gut zu kommunizieren und ehrenamtliche Mitarbeitende zu gewinnen. Außerdem ist es wichtig klar zu stellen, dass das "Haus der Familie" zwar unter dem Dach der protestantischen Kirchengemeinde Weilerbach angesiedelt ist, aber nicht nur zuständig ist für die Gemeindeglieder, sondern für alle Menschen der Verbandsgemeinde Weilerbach. Aus diesem Grund haben wir eine kleine Bedarfsanalyse durchgeführt und mit Hilfe von persönlichen Interviews die Bedarfslage bei Menschen abgefragt und ausgewertet. Eine Steuergruppe des Presbyteriums begleitet die Arbeit engmaschig.

Durchführung

Aus den Ideen der Steuergruppe und den Ergebnissen der Bedarfsanalyse wie auch aus Angeboten, die von außen kommen, entwickelt sich ein Programm von Veranstaltungen von Kinderyoga bis Volksliedersingen mit Senioren, von internationalem Kochen bis Vorträge über Demenz, von Ausflügen für alleinerziehende Eltern bis niederschwelliger Treff beim Kinderspielplatz, von Hebammensprechstunde bis Pflegekurs, von Jonglierkursen für Grundschulkinder bis Seniorenpaartanz, von A bis Z. Zwischenzeitlich haben wir einen "Runden Tisch Familie" eingerichtet, in dem Vertreter und Vertreterinnen verschiedener hiesiger Institutionen sitzen, um aus ihren Erfahrungsbereichen und aus ihren Perspektiven heraus möglichst zeitnah und zielgerichtet Hilfen leisten zu können.

Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)

Wir lernen aus unseren Erfahrungen. Projekte, die wir für gut und sinnvoll halten, müssen noch nicht rege frequentiert sein (z.B. Erziehungsberatung für Eltern pubertierender Kinder). Projekte, auf die wir niemals kommen würden, werden von außen in Gesprächen angeregt und funktionieren überraschend gut (z.B. das Volksliedersingen entwickelt sich zu einem echten Renner).

Wirkung / Erfahrung

Wir spüren nach einem guten halben Jahr, dass wir bekannt werden, bei Menschen im Gespräch sind und dass vermehrt Menschen auf uns zukommen, sich anbieten und das Angebot positiv begleiten.

Aufgegriffen und weiterentwickelt

    Umfeld des Beitrags

    • Diakonie
      Diakonie ist eine der vornehmsten Aufgaben der Kirche.
      Dieser Artikel ist für alle Internetnutzer sichtbar.
      von einem Geistreich-Mitglied
    • Taufverantwortung
      Familien- und Kinderprojekte, sowie Projekte, die bei der Erziehung unterstützen.
      Dieser Artikel ist für alle Internetnutzer sichtbar.
      von einem Geistreich-Mitglied
    • Projekt 60+ und 6-
      Generationenübergreifende und intergenerationelle Projeke.
      Dieser Artikel ist für alle Internetnutzer sichtbar.
      von einem Geistreich-Mitglied
    • Mehrgenerationenhäuser
      In einem gemeinsamen Haus verschiedener Generationen ergänzen sich die unterschiedlichen Möglichkeiten und Bedürfnisse der Generationen.
      Dieser Artikel ist für alle Internetnutzer sichtbar.
      von einem Geistreich-Mitglied
    • Nachbarschaftshilfe
      Nachbarschaftshilfe als weltlicher Arm der Kirche. Die KIRCHE ist immer "offen", die "Kirche" sind "WIR" und WIR wollen heute - in Krisenzeiten - mehr noch als gestern der VEREINZELUNG SOLIDARITÄT ENTGEGENSETZEN. Die Kirche ist natürlich wie wir wissen nicht allein im Gottesdienst vertreten, son...
      Dieser Artikel ist für alle Internetnutzer sichtbar.
      von einem Geistreich-Mitglied
    • Thumb_experience_report-default-image
      Es handelt sich nicht um die Darstellung eines einzelnen Projekts, sondern um eine Übersicht der Vielfalt der Arbeit der Familien im Dekanat Kronberg, z. B. in Familienzentren, im Mehrgenerationenhaus, in der Zusammenarbeit mit Kitas.
      Dies ist für alle Internetnutzer sichtbar.
      von einem Geistreich-MitgliedBeate Baum-Dill, Koordinatorin im Mehrgenerationenhaus Eschborn
    • Seelsorgekoffer
      Als konstruktive Antwort auf die Überlastung in der Pflege entstand die Idee, berufsgruppen-übergreifend für ehrenamtliche Sterbebegleitung im eigenen Krankenhaus zu motivieren! Unter dem Motto "Zeit verschenken" gelingt seit 2005 eine Tag-und-Nacht-Rufbereitschaft für diesen besonderen Dienst.
      Dies ist für alle Internetnutzer sichtbar.
    • Mitarbeitende intergenrationeller Gottesdienst
      Themengottesdienste werden gezielt mit Gemeindegliedern aus allen Altersgruppen vorbereitet. So können Senioren ihren Schatz an Lebenserfahrung einbringen.
      Dies ist für alle Internetnutzer sichtbar.
      von einem Geistreich-MitgliedEv. Kirchengemeinde Grunbach in Remshalden
    • Rollstuhlfahrer
      Nachhaltige Förderung und Gewinnung ehrenamtlichen Engagements in Schulen für gemeindenahe generationenübergreifende Hilfs- und Betreuungsdienste.
      Dies ist für alle Internetnutzer sichtbar.
    • Zum Gedenken an die Opfer der Anschläge von Paris (13. November 2015) und in Erinnerung an all die anderen Terroropfer weltweit luden in Ludwigshafen am Rhein das dort entstehende „Forum der Religionen“ und der Christlich-Islamische Gesprächskreis am 21. November 2015 zu einer öffentlichen Geden...
      Dies ist für alle Internetnutzer sichtbar.
      von einem Geistreich-MitgliedForum der Religionen Ludwigshafen in Ludwigshafen und Christlich-Islamischer Gesprächskreis Ludwigshafen in Ludwigshafen

    geistreich Videos

    Videos ausblenden