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Taufseminar für Eltern und Paten
Situation / KontextDas Projekt ist Teil eines taufzentrierten Gemeindeaufbaus. Eltern und Paten/innen werden in der Sprach- und Auskunftsfähigkeit über Glaubensthemen gestärkt und so wird die religiöse Sozialisation der Täuflinge gefördert. Ziele--- Reflexion / Hintergrund--- UmsetzungAllgemeine Hinweise zur Umsetzung--- VorbereitungZu jedem der sechs Taufgottesdienste im Jahr werden zwei Seminarabende angeboten. Wenn sich Eltern zu einem Taufsonntag anmelden, werden sie und die Paten auch zu den Taufseminarabenden eingeladen. Familien, die ihr erstes Kind in der Gemeinde taufen lassen, werden dennoch besucht. Der Besuch dient dann aber "nur" dem Kennenlernen.
Materialien Einladungsbriefe, eine Liste mit Taufsprüchen, eine Liste mit Liedvorschlägen und möglichen Gebeten. Kosten Getränke an den Seminarabenden DurchführungBeim ersten Abend geht es um das gegenseitige Kennen lernen und um die Motive, das eigene Kind taufen zu lassen. Eine Powerpoint-Präsentation zeigt, wo man das Stichwort Taufe heute bei Google findet. Die Taufe von Schiffen und Heißluftballonen zeigt die Aspekte Namensgebung und Schutz vor Gefahren. Die Bilder von "Äquatortaufen usw." zeigen an, dass man dann zu einer besonderen Gemeinschaft gehört. All das spiegelt sich in der Kindertaufe wieder. Das unterschiedliche Taufalter von Menschen und die unterschiedlichen Taufformen (besprengen oder untertauchen) geben in Verbindung der Erzählung von Apostelgeschichte 8,26ff. und mit dem Hinweis auf den Wortsinn von baptizein (= untertauchen) weitere Impulse für das Gespräch. Oft schließen sich noch weitere Fragen und Impulse an. Den Tauffamilien wird eine Kinderbibel zum Kauf angeboten, die oft von den Paten als Geschenk gekauft wird. Die Kinder sollen die biblischen Geschichten kennen lernen, ein Bild von Jesus bekommen, eine Basis soll entstehen, auf der das Wort der Taufe eine Antwort des Glaubens findet. Am zweiten Abend geht es um die Taufsprüche. Die Familien bekommen weiße Blätter und Malstifte und werden gebeten, den Taufspruch, den sie ausgesucht haben, zu malen. Der Arbeitsauftrag heißt: "Malen Sie ein Bild, das Sie dann ins Kinderzimmer hängen können und das Ihrem Kind den Taufspruch vor Augen malt." Das gelingt erstaunlich gut und Eltern holen den Bildinhalt von Bibelworten heraus. Anhand dieser Bilder lassen sich die verschiedenen Motive, ein Kind taufen zu lassen, gut zur Sprache bringen. Im weiteren Teil des Abends geht es dann um die Gestaltung des Taufgottesdienstes und um die Elemente, die von Eltern und Paten eingebracht und übernommen werden können. Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)Es folgt der Taufgottesdienst. Wirkung / ErfahrungDie Resonanz ist sehr gut. Auch bei Eltern, die nach zwei Jahren und mehreren Kindern mehrfach solche Abende erlebt haben. Die Familien lernen sich kennen und begegnen sich so am Sonntag nicht als Fremde. So wird der Gemeinschaftscharakter des Gottesdienstes hervorgehoben. MaterialienKeine vorliegend Erwähnt in den folgenden Artikeln und Praxisbeispielen
Aufgegriffen und weiterentwickelt--- |
HilfeBei Fragen und Anregungen können Sie die geistreich Hotline der EKD anrufen (0511 27 96 208) oder sich per E-Mail an uns wenden (info@geistreich.de). |

