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Fußballcamp "Oese kickt"
Situation / Kontext"Oese kickt" verbindet die Lebens-, Freizeit- und Fußballwelt der Kinder mit dem Glauben. Durch das Element "Fußball" erreicht das Projekt Eltern und Kinder (besonders Jungen) aus kirchenfernen Familien. Ziele--- Reflexion / HintergrundDie Idee zu "Oese kickt" nimmt verschiedene Erfahrungen, Beobachtungen und Wünsche der vergangenen fünf Jahre auf: Jedes Jahr finden in der Freizeit- und Begegnungsstätte Oese drei Kinder-Freizeiten mit je 100 Kindern im Alter von 9 bis 12 Jahren statt. Wir beobachten seit Längerem, dass die Zahl der Jungen bei den Kinderfreizeiten im Sommer rückläufig ist. Als Konsequenz haben wir unsere Ziele in der Arbeit mit Jungen in einem längeren Prozess mit fachkundiger Begleitung überdacht und verändert. In Bezug auf die Jungen haben wir einen "Standort-" und einen "Brillenwechsel" vorgenommen. UmsetzungAllgemeine Hinweise zur Umsetzung--- VorbereitungAn zwei Wochenenden mit den ehrenamtlichen Mitarbeiter/innnen wird das Camp vorbereitet. Außerdem gibt es ein Treffen mit den Fußballtrainern und Koordinatoren sowie verschiedene Arbeitstreffen zu unterschiedlichen inhaltlichen oder organisatorischen Fragen. Bei Besuchen in den Fußballabteilungen der Sportvereine und den allgemeinbildenden Schulen der Region sowie über Kirchengemeinden wird Werbung für das Fußballcamp gemacht und gezielt auch Kinder sozial schwächerer Familien angesprochen. Materialien Sehr einfach gestaltete Prospekte und Plakate. Desweiteren Materialien für die verschiedenen Programmpunkte. Materialien und Ausrüstung für das Training
Kosten Das Material und die Ausrüstung für das Training stellt die Fußballschule Millerntor bereit. DurchführungJeder Tag während des Camps, das in einem Haus mit ausreichend Betten und Gruppenräumen statt finden muss, beginnt mit einer Andacht. In der sich anschließenden Einheit ("An-Stoß") erschließen und erarbeiten die Kinder lebensnahe, persönliche Themen auf der Grundlage biblischer Geschichten bzw. Persönlichkeiten. Nachmittags steht das Fußball-Training auf dem Programm. Neben der konditionellen und physischen Weiterentwicklung der Teilnehmer/innen liegt ein weiterer Schwerpunkt in der Umsetzung der Impulse, die die Teilnehmer/innen aus den biblischen Einheiten am Vormittag mitbringen. Auf diese Impulse werden die Teilnehmer während des Trainings entsprechend hingewiesen. Damit dies gelingen kann, ist immer ein Trainer bei den biblischen Einheiten und Kleingruppenphasen dabei. Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)
Wirkung / ErfahrungWir haben durch das gezielte Werben in Fußballvereinen und an Schulen Familien mit Kindern (besonders die Jungen) erreicht, die wir mit den bisherigen Angeboten nicht haben ansprechen können. Das Fußballcamp wird von kirchenfernen Familien aufmerksamer wahrgenommen und als niedrigschwellig eingestuft. Die Reaktionen und Rückmeldungen auf das Fußballcamp, die wir von den Eltern aber auch von den Trainern der Fußballschule bekommen haben, motivieren uns weiterzumachen und diese Arbeit fortzusetzen und auszubauen. Eine Rückmeldung von Eltern, die wir oft gehört haben, war die, dass sie sagten, diese Art der Wertevermittlung würde in den Vereinen selber fehlen. So fehlt vielen Eltern in den Vereinen, während, vor und nach den Trainingseinheiten, eine gute, starke und authentische Begleitung, die sich als Vorbild und Wertevermittler anbietet. Sie beklagen den Mangel an gut ausgebildeten Trainern, die gleichsam auch als Mensch Vorbild sind. Die täglichen Kleingruppenphasen der "An-Stoß"-Einheiten wurden von den Kindern sehr positiv aufgenommen. Trotz der unterschiedlichen Prägungen der Teilnehmer/innen des Fußballcamps waren die meisten den christlichen Impulsen sehr aufgeschlossen gegenüber. Materialien
Erwähnt in den folgenden Artikeln und Praxisbeispielen
Es sind 2 weitere Artikel vorhanden. Diese sind nur für Geistreich-Mitglieder sichtbar. Aufgegriffen und weiterentwickelt--- |
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