"Werweisswo" ein Clownical

werweißwo - ein Clownical

Abstract

Behinderte und nichtbehinderte Menschen, Junge und Alte setzen sich mit ihren unterschiedlichen Begabungen ein, entwickeln ein Musical über einen Clown und führen es auf.

Situation / context

Unser Freizeittreff trifft sich seit ca. 14 Jahren in den Räumen des Diakonischen Werkes und des Kirchenbezirks Villingen. Ursprünglicher Gedanke war es, einen Rahmen für die Schulabgänger der Sonderschulen (Geistig- und Körperbehinderte) zu schaffen, bei dem sie sich zum Freizeiterleben treffen können. Daraus entwickelten sich verschiedene Kooperationen und Freundschaften zu anderen Gruppen oder auch Einzelpersonen.

Goals

Wir wollen gemeinsam etwas auf die Beine stellen, im Projekt lernen. Es lernt jeder von jedem und mit jedem.
Alle haben eine Kompetenz, die ge- und beachtet wird von den jeweils anderen. Menschen mit Behinderung und ohne (?) lernen gemeinsam – lernen Achtung voreinander.
Stärken und Schwächen sehen und damit umgehen lernen, lernen voneinander: Texte lernen, sprechen lernen, tanzen lernen, stehen und gehen lernen auf der Bühne, ruhig sein lernen, Disziplin lernen, zu viel lernen?
Es ist gemeinsames Lernen bis zum Erfolg – und clowntypisch: Der Clown schöpft seine Kraft aus dem Scheitern – aus Fehlern lernen, Qualität entsteht...

Wenn unterschiedliche Begabungen gemeinsam lernen, lernen sie am meisten voneinander, und das macht dann auch noch Spaß.
Die Aufführung soll das den Besuchern zeigen.
Wir können dann alle stolz sein auf das Ergebnis.

 

Zielgruppe

Jeder der Lust hat, sich in einem Musical zu engagieren, Teilnehmer und Ehrenamtliche des Freizeittreffs, Mitglieder der Rentnerband, Schüler der Werkrealschule, Schüler und Lehrer der Musikwerkstatt und des Akkordeonvereins Blau-Weiss

Reflection / background

Menschen mit und ohne Behinderung sollen lernen, miteinander umzugehen, aufeinander zuzugehen. Ohne Ängste sich kennenlernen, Stärken und Schwächen ausgleichen. Wir wollten dies besonders auch schon den jungen Schülern mitgeben, damit sie in ihrem weiteren Leben besser auf Menschen verschiedenster Art zugehen können.

General information on realization

Wir haben im Rahmen des Treffs angefangen zu proben, die Schüler in der Schule, die Musikschüler im Unterricht. Schließlich gab es viele gemeinsame Proben in der Schule, da eine dementsprechende Räumlichkeit gebraucht wurde.

Preparation

Zur Veranstaltung haben wir eine bekannte Schirmherrin gewonnen, über Zeitungen mehrfach (Probenverlauf) mit Fotos berichten lassen. Ein Profifotograph hat uns einen Abend seiner Zeit geschenkt, eine Designerin hat ehrenamtlich ein Heftchen über das Projekt gestaltet. Der Vorverkauf für den Abend wurde mit einem kleinen Event in der Fussgängerzone angekündigt. Schulen wurden informiert und eingeladen zur Schülervorführung.

Sponsoren wurden gewonnen.

Von der ersten Überlegung bis zur Aufführung vergehen ca. zwei Jahre

Realization

Am Abend vor den Aufführungen fand die Generalprobe statt.

Der Aufführungsmorgen war den Schülern verschiedenster Schulen und auch für Kindergartenkindern bestimmt.

Am Abend fand die sogenannte Premiere statt.

Zweimal ca. 900 Zuschauer (voll), ca. 180 Mitwirkende, ein unvergesslicher Tag - für Alle.

 

Mitarbeitende

Ehrenamtliche und eine Ergotherapeutin des Diak. Werkes Villingen

 

Link

www.clownical.de

Wrap up & follow-up actions

Ein Weihnachtsfest, ein Fasnachtsclownicalnachfest und viele weitere Treffen fanden statt. Ein buntes Miteinander ist entstanden - Kontakte wurden geknüpft.

Weitere kleine Teile und Lieder werden mal hier mal dort aufgeführt, nicht immer im großen Kreis, doch so daß es allen wichtig ist.

Für 2013 soll es ein neues Clownical geben - wir träumen......

Effect / experience

Völlig unterschiedliche Menschen lernen sich kennen, beim Spiel aber auch beim Zuschauen und Mithelfen.

Diakonie ist präsent - wir wollen für alle da sein.

Adopted and refined

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