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Dieses Praxisbeispiel ist für alle Internetnutzer sichtbar.
one week. no media!
Situation / KontextMedien spielen eine positve Rolle in Schule, Beruf und Freizeit. Übermäßiger und unkontrollierter Medienkonsum verhindert wichtige Erfahrungen und Lernschritte und kann zu einer gesteigerter Gewaltbereitschaft und Suchtverhalten führen ZieleEine medienfreie Woche soll das Bewusstsein für den eigenen Medienkonsum und einen verantwortungsvollen Umgang damit fördern. Der gemeinsame Verzicht und das Anbieten von Alternativen soll die Kinder und Jugendlichen motivieren, sich auf dieses Exepriment einzulassen. Die Wiederentdeckung der Langeweile bietet den Raum für neue Erfahrungen. Reflexion / HintergrundMedien können unser Leben bereichern - die ständige Verfügbarkeit und der Sog der Bilder aber auch aktives und "echtes" Leben verhindern. Ein temporärer Ausstieg aus dem Medienalltag erfordert eine Willensanstrengung, Planung und Unterstützung. Die plötzliche Stille und ungefüllte Zeit ist für viele zuerst erschreckend und unattraktiv - doch sehr schnell lernt man dann andere Fähigkeiten und Möglichkeiten kennen. UmsetzungAllgemeine Hinweise zur UmsetzungEine Gruppe hilft, alleine ist eine medienfreie Woche für Jugendliche kaum umzusetzen. Wenn die Eltern nicht mitmachen, wird es doppelt schwierig. Manche werden das Ziel nicht erreichen, d.h. man muss sich vorher schon Gedanken zum Umgang mit dem Scheitern machen. VorbereitungFür die Projektidee muss im Vorfeld in der potentiellen Gruppe geworben werden - die Idee wird wahrscheinlich zuerst auf Ablehnung und Unverständnis stoßen. Deshalb muß man sich Gedanken für attraktive Alternativen machen. Auch bei den Eltern muß für die Projektide geworben werden, möglichst sollten sie sich auch am Experiment beteiligen Durchführung
Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)Die Erfahrungen aus der Projektzeit, Hilfestellungen für eigene Planungen und Begleitmaterial wurden auf der Internetseite www.one-week-no-media.de gesammelt und stehen allen Interessierten zur Verfügung. Mit den Gruppen wird ausführlich über ihre Erfahrungen gesprochen. Wirkung / ErfahrungGemeinsam in der Gruppe haben viele ihr Ziel geschafft und haben viel Kreativität gezeigt und Neues entdecktt, manche sind jedoch gescheitert - vor allem wenn die Eltern nicht auf ihren abendlichen Fernsehkonsum verzichtet haben. Eine Mutter hat nach der Woche den Fernseher aus dem Kinderzimmer entfernt, viele Jugendlichen berichteten von mehr Kommunikation und gemeinsam verbrachter Zeit in ihren Familien. Trotzdem war die Zeit des Verzichts für viele schwer; umso größer war der Stolz über die vollbrachte Leistung. MaterialienErwähnt in den folgenden Artikeln und PraxisbeispielenEs ist ein weiterer Artikel vorhanden. Dieser ist nur für Geistreich-Mitglieder sichtbar. Aufgegriffen und weiterentwickelt--- |
HilfeBei Fragen können Sie Pastor Christoph Römhild anrufen (0511 27 96 208) oder ihm eine e-Mail schreiben (info@geistreich.de). |

