Waldgottesdienste in Nette

Autor/innen
ein Geistreich-Mitglied
Erstellt am: 09.11.2011
Letzte größere Änderung: 09.11.2011
Sprachen
Deutsch (Original, angezeigt)
Einsortiert in
Gottesdienst unter freiem Himmel
Gemeinden/Institutionen
Ev.-luth. Kirchengemeindeverband Ambergau in Bockenem
Stichworte
Zielgruppen
Mitarbeitende
Informationen
Vorbereitung: Keine Angaben
Durchführung: Keine Angaben
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Wald

Kurzbeschreibung

Die Waldgottesdienste wurden einst, vor 40 Jahren, von Pastor Schlemm (Nette), ins Leben gerufen und erfreuen sich großer Beliebtheit. Beginnend mit Himmelfahrt und dann weiter mit dem 2. So. n. Tr. werden 14-tägig 7 Waldgottesdienste von den Ortspastoren, vom Sup., vom Lasup und Pastoren u. Pastorinnen der umliegenden Gemeinden gestaltet.

Musik: Keyboard, Posaunenchor...

Die organisatorischen Dinge erledigt das Pfarramt, der KV-Vorsitzende in Nette, die Pfarramtssekretärin und die Kirchenvorsteher aus den Orten, die zum Verband gehören.

Situation / Kontext

Außer Stadt Bockenem sind im Ambergau viele kleine Orte mit ihren Ortskirchen, die z. T. zur Hannoverschen Landeskirche gehören und zur Braunschweigischen. Bei den Waldgottesdiensten finden sich viele Menschen aus den verschiedenen Orten ein. Andere kommen sogar aus Hildesheim...

Wenn Waldgottesdienste stattfinden, werden die anderen sechs Orte im Gemeindeverband nicht mit einem Gottesdienst bedient.

Ziele

Vorrangig stärken die Gottesdienste innerhalb einer Region das Bewusstsein, dass wir bei aller Unterschiedlichkeit vorort doch im Glauben zusammengehören. Sie sind vom Ambiente niedrigschwellig. Die Themenwahl steht den Pastoren/Innen natürlich frei. Die

Gottesdienst weiten den Blick über die eigenen Gemeindegrenzen hinaus.

Reflexion / Hintergrund

Die Waldgottesdienste haben im gewissen Sinn den Charakter einer Sommerkirche für die Region. Der besondere Ort eignet sich in vielerlei Hinsicht die Weite des christlichen Glaubens durch verschiedene Prediger und Inhalte zu vermitteln. Christliche Gemeinschaft ist nicht nur auf die eigene Ortsgemeinde beschränkt, sondern wir sind mit vielen auf dem Weg.

Aus Sicht des Pfarramtes mag dem Initiator damals wohl auch eine Entlastung in den Sommermonaten vor Augen gestanden haben, aber eben auch das Beschenktwerden durch die vielen Begabungen anderer, die eine Person nicht allein in sich vereinigen kann.

Allgemeine Hinweise zur Umsetzung

Die Waldgottesdienste finden um 11:30 Uhr statt. In der Nähe befindet sich ein Restaurant (seit einiger Zeit wieder). Die musikalische Begleitung wird im Vorfeld vom

KGVerband organisiert und geregelt. Die Gottesdienstgestaltung obliegt der Person, die dran ist. Die Kollekten werden in der Regel gesplittet (weitere Durchführung der Gottesdienste, Anschaffungen... und einem Projekt, das der Kollege vorschlägt.

Ein solches Projekt lebt zum einen von der Initiative und der Kontinuität. Es muss zur Tradition, zur stehenden Einrichtung werden. Zur weiteren Durchführung s. o.

Vorbereitung

Die inhaltliche Vorbereitung liegt bei der Person, die für den Gottesdienst verantwortlich zeichnet. Pressemitteilungen werden über das Pfarrbüro an die Medien gegeben. Der Hänger mit den Stühlen muss bereitstehen. Kirchenvorsteher (vorher eingeteilt) geben die Stühle aus, sammeln sie wieder ein. In der Zeit nach den Waldgottesdiensten muss eine Garage, Pfarrscheune... bereitstehen zur Aufbewahrung der Klappstühle, ein leiselaufender Generator muss dasein, Kabel, Keyboard... Kollektenkasten, Korb...

Liederzettel (gedruckt nach Absprache)

 

Durchführung

 s.o. - die Materialien liegen bei den jeweiligen Pastoren/Innen

Zielgruppe ist die Gemeinde in ihrer ganzen Breite: Jugendliche, Junge Erwachsene, Senioren und Angehörige

Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)

---

Wirkung / Erfahrung

Ein Feedback findet in der Regel im Orts- bzw. auch im Verbandskirchenvorstand statt. Direkte auf die Waldgottesdienste bezogene Projekte haben bisher noch nicht stattgefunden.

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