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Mitten aus dem Leben - Ökumenischer Besinnungsgottesdienst

Kirche Lorbach

Kurzbeschreibung

Ökumenischer Gottesdienst zum Gedenken der Unfallopfer im Landkreis

Autor/innen
ein Geistreich-Mitglied
erstellt am: 23. Dezember 2011, 11:36 Uhr
aktualisiert am: 15. Februar, 10:16 Uhr
Gemeinde/Institution
Evangelische Kirchengemeinde Lohrbach in Mosbach
Informationen
Vorbereitung: Fünf Zusammentreffen von März bis November, jeweils ca. 100 Minuten.
Durchführung: 70 Minuten
Zielgruppen:
Rettungskräfte
Mitarbeitende:
Pfarrer, Polizeiseelsorger
Stichworte:
Gottedienst, Rettungskräfte, Unfallopfer, Angehörige, Notfallseelsorge
Meinungen

Situation / Kontext

Auf den Straßen des Neckar-Odenwald-Kreises verloren im Jahr 2010 neun Menschen ihr Leben. Im Jahr 2011 waren es in den ersten drei Quartalen 13 Todesopfer.

Ziele

Gedenken an die Verstorbenen; Trost für die trauernden Familien; Zuspruch für die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, anderen  Rettungsdiensten, Notfallseelsorge; Mahnung vor allem von Seiten der Polizei zu einem anderen Verhalten im Straßenverkehr.

Reflexion / Hintergrund

Jeder einzelne dieser Unfälle ist mit einem tragischen Schicksal, tiefer Betroffenheit und einem großen Leid für Angehörige, Freunde und Bekannte verbunden. Doch auch bei den Helfern hinterlässt jeder schwere Unfall seine Spuren.

Umsetzung

Allgemeine Hinweise zur Umsetzung

Der Gottesdienst wurde in Zusammenarbeit mit der Katholischen Kirchengemeinde Mosbach und der Polizeidirektion Mosbach, ebenso der Notfallseelsorge im Neckar-Odenwaldkreis

Vorbereitung

In diesem Fall fünf Zusammentreffen von März 2011 bis November 2011, jeweils ca. 100 Minuten.

Durchführung

Ökumenischer Gottesdienst mit den klassischen Teilen eines Gottesdienstes als den tragenden Elementen.

Dazu: Getragene Musik, instrumental und Sologesang.

Predigt durch den evangelischen Polizeiseelsorger:

Kurzberichte von Mitgliedern der Notfallseelsorge.

Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)

Dank an die Einsatzkräfte; Bericht in der örtlichen Presse.

Wirkung / Erfahrung

Im Wesentlichen wurden die Ziele erreicht: Es gab eine große positive Resonanz von Seiten der unmittelbar Beteiligten und von Seiten anderer Gemeindeglieder.

Eine Negativstimme, die mir von Seiten einer trauernden Familie kam, deren Sohn wenige Wochen zuvor getötet worden war: „Künftig noch stärker auf die Trauersituation der Angehörigen eingehen! Achtung davor, dass sich die Polizei und die Rettungsdienste nicht zu sehr als Helden präsentieren!“

Materialien

  •  
  • Pdf Gottesdienstordnung "Mitten im Leben" ein Geistreich-Mitglied

Erwähnt in den folgenden Artikeln und Praxisbeispielen


Es ist ein weiterer Artikel vorhanden. Dieser ist nur für Geistreich-Mitglieder sichtbar.

Aufgegriffen und weiterentwickelt

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