Geistreich

 
FAQ - Häufige Fragen zu geistreich

Was ist dieses Projekt geistreich?

Dieses Projekt möchte die Vielfalt von kirchlichen Projekten sichtbar machen. Es bietet eine Serviceplattform zur Veröffentlichung von Projekten. Herzstück ist der Bereich wissensreich, ein Lexikon kirchlichen Erfahrungswissens. Hier sollen Projekte gemeinsam weiterentwickelt werden. Im Bereich erfahrungsreich kann man ein Projekt vorstellen, ohne dass andere den Bericht ergänzen können. Daneben gibt es ideenreich, wo Fragen und Ideen besprochen werden können.

An jedem Artikel ist die Autorin oder der Autor erkennbar. Dadurch kann man ihr oder ihm eine Nachricht senden und in ein Gespräch über das Projekt eintreten.

Was ist geistreich nicht?

geistreich ist kein theologisches oder biblisches Lexikon. geistreich ist ein Praxislexikon. Im Zentrum stehen das Projekt und seine Umsetzung. Dieses Projekt ist theologisch reflektiert und biblisch fundiert, aber es ist ein Projekt. Ein Artikel über ein „Erwachsenentaufseminar zu Johannes dem Täufer“ ist also bei uns richtig, während der Artikel über Johannes den Täufer auf Wikipedia zu finden ist. geistreich ist keine Predigtsammlung, aber man wird dort Konzepte zu Gottesdiensten finden.

Wie ist die Genese des Projekts?

Das Projekt geistreich ist Ergebnis des Forschungsprozesses PATONGO. Projektpartner sind die EKD, die Fernuniversität Hagen und das Institut für Wissensmedien. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfond. Das Projekt geistreich ist Teil des Reformprozesses der EKD. Im Reformprozess wollen wir den zahlreichen innovativen Projekten in der evangelischen Kirche eine Plattform geben, sichtbar zu sein.

Seit Juni 2012 wird geistreich in Eigenverantwortung von der EKD betrieben. Von Juni 2012 bis Mai 2015 wurde geistreich durch T-Systems unterstützt.

Was darf ich hochladen und verwenden?

Sie sind verpflichtet, nur Medien (Bilder usw.) hochzuladen, an denen Sie die Rechte besitzen bzw. die frei sind. Wenn Sie Texte einstellen, so erlauben Sie damit, dass diese Texte verändert und/oder an anderer Stelle weiter verwendet werden. Dementsprechend dürfen Sie Texte von der Seite geistreich verwenden und Projekte nachahmen. Wir gehen davon aus, dass keine gesetzeswidrigen, z.B. rechtsradikale Inhalte hochgeladen werden. Wir gehen davon aus, dass sich die Projekte im Spektrum der evangelischen Lehre und Praxis bewegen. Wir behalten uns vor, im Extremfall Beiträge zu löschen. Genauere Angaben finden Sie in unseren AGBs.

Wie steht es um den Datenschutz?

Wir nehmen Datenschutz sehr ernst. Genaueres finden Sie in unseren Hinweisen zum Datenschutz.

Was ist der Unterschied zwischen den Bereichen erfahrungsreich und wissensreich?

Beide Bereiche sehen ähnlich aus. Im Bereich erfahrungsreich geht es um Ihre Projekte. Nur Sie können diese beschreiben.

Aber was ist, wenn verschiedene Gemeinden schon das gleiche Projekt durchgeführt haben? Dann möchte man Erfahrungen aus verschiedenen Gemeinden in einen gemeinsamen Artikel einfließen lassen. Dazu dient wissensreich, das Lexikon kirchlichen Erfahrungswissens. Hier schreiben viele gemeinsam an einem Artikel. Dieses Lexikon ist, ähnlich wie Wikipedia, ein offenes Lexikon.

Wer entscheidet, was auf geistreich zu lesen ist?

Die Seite geistreich ist keine redaktionelle Seite, sondern eine Seite im Geiste des Web 2.0. Kirchliche Praktiker können direkt ihre Projekte einstellen, ohne dass die Projekte von einer Redaktion positionell gesichtet werden. In diesem Sinne ist die Internetplattform geistreich keine Plattform der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), sondern ein Forum für die Praktikerinnen und Praktiker in der EKD und ihrer Gliedkirchen. Generell findet auch die Qualitätssicherung durch die Community und nicht durch eine Redaktion der EKD statt.

Daher wird das Spektrum der Praktiken auf geistreich auch breiter sein als das der "Beispiele guter Praxis" der redaktionellen Seite "Kirche im Aufbruch". Dieses Spektrum ist aber das, was in unserer Kirche faktisch vorhanden ist.

Daher ist unsere Bitte, dass Sie sich auch und gerade im Falle einer divergierenden Auffassung im Geiste des Web 2.0 selbst auf der Seite einbringen und entweder unten an der Seite eine Diskussion beginnen (Schaltfläche "Diskussionsbeitrag schreiben") oder aber selber im laufenden Text des Artikels Ihre alternative Position zur Geltung bringen (Schaltfläche "Artikel bearbeiten").

Es besteht neben der Möglichkeit der Kommentierung oder des Aufführens von Alternativpositionen auch die Möglichkeit, dass die Nutzerinnen und Nutzer über die Projekte abstimmen können. Damit würde ein Projekt, dessen Grundannahmen von wenigen geteilt werden, in der Listenansicht am Ende stehen. Auch dies wäre keine Funktion der Redaktion, sondern eine der Community.

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