Internet: Wege zur Webseite

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2 Geistreich-members
created at: 2010-09-08
Last major update at: 2010-09-08
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Deutsch (Original, currently shown)
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Gemeindeaufbau
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Webseite

definition

Wie kann eine Gemeinde zur eigenen Webseite kommen?

EINFÜHRUNG

Viele Menschen schauen für Informations ins Internet. Viele Gemeinden sind dort aber nicht zu finden. Daher sollte jede Gemeinde eine Seite im Internet zumindest als Visitenkarte haben. Eine bessere Informiertheit der Öffentlichkeit ist die Folge.

HERAUSFORDERUNGEN

Kirche geht auf neue Mediennutzung ein.

Die Herausforderung wird sein, dass

  • geklärt wird, ob die Webseite kontinuierlich gepflegt und aktuell gehalten wird
  • geklärt wird, welchen Umfang die Seite maximal haben kann, damit eine Pflege noch möglich ist. Wenn die Kapazitäten zur Pflege klein sind, wird vielleicht nur eine Visitenkarte eingestellt. Wenn die Kapazitäten zur Pflege groß sind, wird vielleicht auch ein Kalender etc. eingestellt.

ALLGEMEINE HINWEISE ZUR UMSETZUNG

Wie sollte die Webseite in den Gemeindekontext eingebunden sein?

Die Gemeinde sollte ein Profil in einem Leitbild entwickeln. Dazu kann auch eine Corporate Identity, ein Corporate Design gehören: Einheitlicher Name der Gemeinde, Claim, Wording, Farbschema und Logo. Die Webseite ist ein Medium neben anderen, die gemeinsam einen Wiedererkennungswert haben sollten.

 

Vorüberlegungen: Was ist vor dem Aufbau einer Webseite zu bedenken?

Zur Einarbeitungszeit: Je geringer die Einarbeitungszeit, desto größer auch die Wahrscheinlichkeit, Mitspieler zu finden. Den geringsten Aufwand hat man:

  • bei der Nutzung eines Baukastensystems, wenn es die eigene Landeskirche anbietet
  • bei der Nutzung eines Baukastensystems einer anderen Landeskirche, wenn diese die Nutzung von außerhalb zulässt
  • bei der Nutzung eines CMS (Content Management System). Siehe hierzu auch den Artikel von Herrn Krause auf geistreich (Link).

Zum Administrationsaufwand: Dies ist der Aufwand, die wechselnden Inhalte (Gottesdienstzeiten, Veranstaltungen usw.) einzutragen. Er sollte gering sein. Ebenso sollte das wichtige Thema Barrierefreiheit berücksichtigt werden.

Kosten: Die Preise für die Content Management Systeme jimdo und papoo bewegen sich in annehmbaren Größenordnungen. Joomla ist kostenlos.

Popularität der eingesetzten Methode oder Content Management Systeme: Gibt es Unterrichtsmaterial, VHS-Kurse usw.? Gibt es eine gute Supportanbindung?

 

Die verschiedenen Vorgehensweisen, eine Webseite aufzubauen

  1. Nutzung des evtl. im Kirchenkreis oder in der Landeskirche vorhandenen Baukastensystems zur Anlage einer Visitenkarte der Gemeinde, Anbindung an Veranstaltungsteil und Gottesdienstkalender
  2. Errichtung einer Seite, in dem man diese selbst von Grund auf erstellt: Seitenaufbau klassisch mittels HTML im Texteditor, CSS, PHP und MySQL. Dieser Weg wird heute nicht mehr beschritten. 
  3. Nutzung eines HTML-Editor oder Autorenprogramms wie Adobe Dreamweaver.
  4. Nutzung eines Content Management Systems: Hier sind die Techniken des klassischen Aufbaus so in einem Paket verarbeitet, daß sich mit PHP und MySQL das ganze Spektrum der Webseitenerstellung nutzen läßt. Es ist bereits vieles vorbereitet und in sog. Templates (Seitenvorlagen) vorgehalten.
  5. Weg über eine professionelle Agenturen oder über kirchliche Anbieter.

Diese Wege sollen nun im Einzelnen diskutiert werden.

 

1. Nutzung eines vorhandenen Baukastensystems

Viele Landeskirchen stellen ein (teilweise kostenpflichtiges) Baukastensystem bereit. Dies ist ein Content Management System, was dann von der Gemeinde befüllt werden kann. Der Vorteil ist, dass man Support von der Landeskirche bekommt und Layoutvorgaben bekommt. Teilweise kann dies Baukastensystem auch von Gemeinden anderer Landeskirchen genutzt werden.

Dies ist der Weg z.B. in:

Hessen-Nassau

    http://www.ekhn.org (org, nicht de)

Württemberg

    http://www.gemeindebaukasten.de

Bayern

    http://www.vernetzte-kirche.de/info/de/philippus

Westfalen

Baden

Nordelbien

Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

 

2. Errichtung einer Seite, in dem man diese selbst von Grund auf erstellt

Dieser Weg ist nicht mehr zeitgemäß.

 

3. Nutzung eines HTML-Editors oder Autorenprogramms wie Adobe Dreamweaver

Dieser Weg ist anspruchsvoller als der Weg über ein Content Management System. Neben der Erstellung der Seiten auf dem eigenen Computer müssen die Seiten auch in das Netz hochgeladen werden und man braucht dort einen Hoster. Interessant ist es, mit Adobe Dreamweaver ein eigenes CMS anbieten zu können.

 

4. Die Content Management Systeme

Der schnellste Weg für eine Gemeindewebsite geht über die Nutzung eines web-basierten Content Management Systems (CMS). Dafür gilt: Wer schon Word oder vergleichbare Textverarbeitungssysteme bedient, kann auch eine Website erstellen.

Verschiedene Content Management System geben in verschiedenem Maße Hilfen.

Zu Content Management Systemen gibt es einen eigenen Artikel:

http://www.geistreich.de/articles/251

 

5. Weg über eine professionelle Agenturen oder über kirchliche Anbieter.

Semi-Kirchliche Anbieter sind z.B.

http://www.pastorixx.de

http://www.oekumedia.de

 

IMPULS

Ob die Fortführung des Artikels gewünscht wird und in welche Richtung es weitergehen soll, wird durch Ihre Fragen und Feedbacks bestimmt. Bitte schreiben Sie mit – die Homepage lebt.

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