Internet gestütztes Öffentlichkeitssystem

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2 Geistreich-members
created at: 2011-02-10
Last major update at: 2011-04-12
Languages
Deutsch (Original, currently shown)
Table of content
Öffentlichkeits- und Pressearbeit, Gemeindebrief und Schaukasten, Neue Medien und Web 2.0
Information
Preparation: no information
Execution: Auf Dauer
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Redaktions-Workflow

Abstract

Internet basiertes Redaktionssystem als Knotenpunkt gemeindlicher Öffentlichkeitsarbeit. Es bietet Contentsharing für Gemeindebriefe und Internetseiten. Das System enthält Schnittstellen zu Social Media (Facebook, Twitter...), Web 2.0 und anderen Webseiten.

Situation / context

Für alle Gemeinden oder Einrichtungen, die mehr wollen als einen (Papier-)Gemeindebrief oder Freundesbrief, sich vernetzen möchten und in einer Region liegen.  

Goals

Die Verquickung von Internet und Print: Inhalte flexibel im Gemeindebrief und/oder im Web publizieren.

Die Redaktionen mehrerer Gemeinden oder Einrichungen können auf einen Pool von Artikeln und Bildern zugreifen, gleichzeitig können sie nach eigenem Bedarf entscheiden, wo und wie diese veröffentlicht werden. 

Die Bearbeitung und Redaktion von Texten und Materialien (Korrekturen, Ergänzungen, etc.) wird - je nach Funktion und Notwendigkeit - möglich. 

Reflection / background

Warum? Stichworte:

  • Cross media Nutzung von produzierten Inhalten.
  • Kooperation mehrerer Einrichtung/Gemeinden, um gemeinsam Ressourcen zu nutzen.
  • Stärkung von Öffentlichkeitsarbeit vor Ort - gleichzeitig Vernetzung.
  • Möglichkeit zu dezentralem Arbeiten mit klaren Verantwortlichkeiten.

Das beschriebene System ist nach dem Stufenprinzip auf geistreich: Idee (in ideenreich) -> Erfahrung (in erfahrungsreich) -> Wissen (in wissensreich) eine Abstraktion von

http://www.geistreich.de/experience_reports/389 .

Insofern kann www.kirchengemeinde-reelkirchen.de als Anschauungsobjekt genutzt werden (auch wenn die Seite noch nicht fertig ist), was aber eigentlich nur mit einem Redaktoren-Account und dem Gemeindebrief daneben Sinn macht.

Konkret ist es eine Eigenentwicklung auf Drupalbasis, wobei Entwicklung nicht das reine Programmieren meint, sondern vielmehr die kreative Nutzung von Drupal und seinen Modulen. Ohne Erfahrung wird es vermutlich schwierig so ein System aufzusetzen. Als Kirchengemeinde hat man die Möglichkeit zu einem Dienstleister zu gehen (ich kann dir momentan zwei Kleinunternehmen nennen, die mit Theologen besetzt sind und sowas realisieren können - einmal Maria Herrman mit tomatedesign.de im Raum Hannover und einmal mich (loest.org) in NRW).

Die Kosten hängen dann individuell von den Anforderungen ab. Die beschriebenen Leistungen in der Konfiguration sind schon recht komplex, sodass man durchaus mit 1200-1500€ allein für die Grund-Arbeitszeit rechnen kann. Das kommt natürlich auch darauf an, wie komplex die Arbeitssituation in der/den Gemeinde/n ist und wie viel Beratung und Schulung im Vor- und Nachlauf zu machen ist. Dafür ist ein Leasing oder eine Kauf von Software nicht nötig, an monatlichen / jährlichen Kosten fällt nur noch der Webspace und die Wartung an, die mit ein bisschen Glück und einer Schulung jemand aus der Gemeinde übernehmen kann.

Implementation

General information on realization

Durch ein feines Rechtemanagement können Autoren, Redakteure und Chefredakteure durch verschiedene Anzeigen getrennte Aufgaben bequem wahrnehmen.

Der Satz des Gemeindebriefs erfolgt in den meisten Fällen weiterhin per Hand in einem DTP-Programm (InDesign, Scribus...) kann aber theoretisch (wenn auch nicht schön) automatisch per LaTeX gesetzt erfolgen.

Preparation

Vor der Einrichtung eines solchen Systems muss ein genaues Konzept erstellt werden. Leitfragen:

  • Wie sind die Arbeitsabläufe? Was wird gebraucht? Welche Social Media sollen eingebunden/beliefert werden? Welche anderen Institutionen sollen mit eingebunden werden oder von den Inhalten profitieren? Wo soll die Kirchengemeinde zu erreichen sein?

  
Die sogenannte Domain (abcxyz.de) sollte im allgemeinen möglichst kurz und
gut zu merken sein. Ob die gewünschete Domain frei ist, kann man auf
denic.de erfahren. Vorschläge wären "kirchengemeinde-xyz.de"
"kgxyz.de" "kg-xyz.de" "ev-in-xyz.de" "xyz-evangelisch.de". Es ist auch möglich, mehrere Domains zu erwerben, das kostet dann je zusätzliche Domain 60ct-1€/Monat.

Das macht vor allem dann Sinn, wenn man sich für kgxyz.de oder kg-xyz.de entscheidet, da der Bindestrich von Internetnutzern gerne vergessen oder hinzugefügt wird.

Realization

  1. Konzept (siehe: Vorbereitung)
  2. Evaluation, welches System geeignet ist
  3. Entscheidung für ein System
    • Praktikabilität
    • Kosten
    • Entwicklungskosten
  4. Entwicklung/Bereitstellung
    • Für die technische Entwicklung sollte der Entwickler möglichst mit dem gesamten Redaktionsteam oder wenigstens mit den Köpfen davon sprechen, um einen Arbeitsablauf mit denen zu erarbeiten, der dann auf der Seite entsprechend abgebildet werden muss (Bsp: Autoren -> Redakteure -> Chefredakteur -> Setzer).
    • Außerdem müssen dort die Wünsche der verschiedenen Gruppen thematisiert werden (bspw. Autorenwünsche in Sachen freier Textformatierung und die konträren Wünsche der Setzer) und abgewägt werden.
    • Wichtig ist es, die gesamte Redaktion so früh wie möglich mit einzubeziehen, damit die Seite zu "ihrer" Seite werden kann.
    • Test der Autorinnen und Autoren und der Redakteurinnen und Redakteure
      • Es gilt: Wenn ich mich beim arbeiten über das System ärgere, arbeite ich nicht gerne.
      • Usability ist wichtig! Lieber eine Funktion weniger und dafür übersichtlicher.
    • Anpassung nach Bedürfnissen der User
    • Schulung der Autoren und der Redaktion 
      • evtl auch hier nochmal eine Testphase einfügen, um einen sanften Übergang zu gewährleisten
    • feierliche Übergabe/offizieller Start
    • Produktivbetrieb

 

Wrap up & follow-up actions

---

Effect / experience

Erfahrung:

  • das CMS (ContentManagementSystem) Drupal (http://www.drupal.org) eignet sich auch für umfangreichere Redaktionssysteme (und Webseiten)
  • ...

stimulus

Es könnte zur besseren Kommunikation untereinander noch eine Mailingliste angelegt werden, sodass alle Mitarbeitenden auf dem selben Stand sind, statt immer nur zwei E-Mailpartner.

Für die Gemeinde kann es etwas ganz neues sein, den "Gemeindebrief" direkt online kommentieren zu können.

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